A Coruña entdecken: Atlantik, Strände und Stadtgeschichte
Unterkünfte in A Coruña
A Coruña verbindet Stadtstrände und Wege am Atlantik mit markanten Kulturorten. In der Ciudad Vieja machen Kirchen, Adelshäuser, Gärten und kleine Plätze die mittelalterliche und barocke Vergangenheit der Stadt erlebbar. Hinzu kommen Museen mit sehr unterschiedlichen Themen. So lässt sich ein Aufenthalt nach den eigenen Interessen gestalten – vom Meer und Aktivitäten im Freien bis zu Geschichte und Wissenschaft.
Strände und der Torre de Hércules
A Coruña hat sechs städtische Strände und mehrere weitere Buchten. Sie eignen sich zum Baden, Spazierengehen, Sporttreiben oder dazu, das Meer zu betrachten. Auf mehr als zwei Kilometern Strand können ganzjährig Wassersportarten ausgeübt werden, darunter Surfen, Segeln, Windsurfen, Tauchen, Rudern und Kanufahren. Die Küste ist damit nicht nur ein Ort für den Blick aufs Wasser, sondern bietet auch verschiedene Möglichkeiten für Bewegung.
Der 70 Meter lange Strand As Lapas liegt am Fuß des Torre de Hércules und bietet Ausblicke auf das jahrtausendealte Monument. Der Torre steht in einer geschützten Umgebung von außergewöhnlichem landschaftlichem, historischem, ethnografischem und archäologischem Wert; Besucher können ihn auf Wegen nahe den Klippen zu Fuß erkunden. Als UNESCO-Welterbestätte und ältester noch in Betrieb befindlicher Leuchtturm der Welt verbindet er die Küstenlandschaft mit einem besonderen historischen Ort.
Altstadt, Picasso und Museen
Die Ciudad Vieja erschließt A Coruñas mittelalterliche und barocke Vergangenheit über ihre Kirchen, Adelshäuser, Gärten und kleinen Plätze. Wer sich für Picassos Zeit in der Stadt interessiert, findet in der Casa Museo Picasso eine Rekonstruktion der typischen Wohnung des 19. Jahrhunderts, in der Pablo Picasso während seines Aufenthalts in A Coruña lebte. Zu sehen sind dort Reproduktionen von Werken, die Picasso in A Coruña schuf, sowie ein originales Künstlergrafikblatt.
MEGA widmet sich der Bierkultur und ist das erste und einzige Museum Spaniens mit diesem Thema. Andere Schwerpunkte setzen das House of Science und Domus: Das House of Science ist ein interaktives Museum mit Ausstellungen, interaktiven Modulen und einem Planetarium zu Wissenschaft, Physik und Astronomie. Domus war das weltweit erste interaktive Museum, das vollständig dem Menschen gewidmet ist. Die drei Häuser bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte – von einer besonderen Kulturgeschichte bis zu Wissenschaft und dem Menschen.
Promenade, Radwege und Routen
Die mehr als 13 Kilometer lange Strandpromenade verfügt über einen eigenen Radweg. Sie können dort zu Fuß gehen, Rad fahren, skaten oder laufen; für Radfahrende gibt es eigene Wege und für Laufende eine eigene Spur. Das städtische Radwegenetz umfasst als Orientierungswert mehr als 35 Kilometer. Die Angaben zur Länge des Netzes können sich im Lauf der Zeit ändern.
Auch die Verkehrsregelung ist für die Planung wichtig: Die meisten zentralen Straßen von A Coruña sind Fußgängern oder Anwohnern vorbehalten; das gilt für die gesamte Ciudad Vieja. Da sich Zugangsregeln ändern können, prüfen Sie diese am besten vor der Reise. Eine andere Art, die Stadt zu Fuß zu erleben, bietet der Englische Weg nach Santiago. Er beginnt an der Kirche Santiago im historischen Zentrum, führt 6,8 Kilometer durch A Coruña und endet in O Portazgo in Culleredo. Von dort verbleiben 68 Kilometer bis Santiago de Compostela.
Der Monte de San Pedro war früher ein Verteidigungspunkt und wurde seit 1999 zu einem Park für Bürger und Touristen umgestaltet. Von dort reichen die Ausblicke über den Atlantik und die Küste bis nach Arteixo und zu den Illas Sisargas bei Malpica de Bergantiños. Zu sehen sind außerdem die Stadt, die Costa Ártabra, die Ría de A Coruña mit Mera und Santa Cruz, die Küste von Oleiros sowie die Rías von Betanzos, Ares und Ferrol bis zur Küste am Außenhafen.
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