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Teo: Wege am Ulla, Petroglyphen und Kulturerbe

Unterkünfte in Teo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Teo bietet mehrere Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Schwerpunkt auf Wandern, Natur und Kulturerbe. Flusslandschaften, Routen, archäologische Fundstätten und historische Bauwerke eröffnen unterschiedliche Themen für Ihre Planung. Sie können den Aufenthalt etwa an einer bestimmten Route ausrichten oder Natur- und Kulturgeschichte in den Mittelpunkt stellen.

Wege am Ulla und Natur

Die Uferzone des Ulla in Teo steht im Rahmen von Natura 2000 unter europäischem Umweltschutz. Im Flusssystem Ulla-Deza, das durch die Pfarreien Teo und Reis verläuft, gibt es am Ulla-Ufer Wanderwege entlang des Flusses. Im Erholungsgebiet Xirimbao am Ulla haben Sie Zugang zu mehreren Wanderwegen; dort gibt es außerdem Parkplätze, Picknicktische und öffentliche Toiletten. So stehen Ihnen für die Planung neben den Wegen auch konkrete Einrichtungen am Ufer zur Verfügung.

Die Devesa de Agromaior ist ein Eichenwald an einer durch Natura 2000 geschützten Uferzone des Ulla. Sie liegt an der Wanderroute, die Teo mit der Burga de Xermeade verbindet. Einige Bäume sind sehr langlebig; die Vegetationsfläche trägt dazu bei, Belastungen am Ufer abzumildern und Tierarten Schutz zu bieten. Die Burga de Xermeade ist eine Schwefelwasserquelle mit halbrunder Steinkonstruktion und Auslauf. Der gepflasterte Erholungsplatz dort hat einen Durchmesser von 13,90 m; sieben Steinbänke stehen um alte Eichen.

Routen und archäologische Fundorte

Zwei Pilgerwege lassen sich auch anhand ihrer Teo-Etappen unterscheiden. Der Abschnitt des Portugiesischen Weges durch Teo ist knapp 8 km lang, ausgeschildert und mit Informationstafeln versehen. Der Camiño da Geira dos arrieiros verläuft auf 14 km durch Teo, von Pontevea aus in Richtung Montouto. Wer bei der Planung die Streckenlänge berücksichtigt, findet damit zwei unterschiedlich lange Abschnitte als Orientierung. Die Geira wurde traditionell auch von Fuhrleuten genutzt, um Wein aus dem Ribeiro nach Compostela zu bringen; damit ist der Weg zugleich mit einer historischen Transporttradition verbunden.

Die Route PR-G 238, die Petroglyphenroute von Teo, führt zu den Petroglyphen von Río Angueira und Monte Piquiño. Sie verläuft durch ein Gebiet mit granitischen Hügeln und zahlreichen archäologischen Überresten. Das Petroglyphenfeld Outeiro do Corno ist ausgeschildert und Teil der Route. Landschaft und archäologische Fundorte begegnen Ihnen hier im Rahmen desselben Routenverlaufs.

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Im Gebiet Monte Piquiño liegt bei Loureiro, in der Pfarrei Luou, eine Nekropole aus 33 Megalithgrabhügeln. Neun Petroglyphenstationen befinden sich nahe der Ortschaft Loureiro im unmittelbaren Umfeld der Nekropole. Die Grabhügel bilden die megalithische Nekropole, während die Petroglyphenstationen für Felskunst stehen: zwei unterschiedliche Formen archäologischer Zeugnisse in engem räumlichem Zusammenhang.

Brücken und historische Zeugnisse

Die mittelalterliche Brücke von Pontevea ist eine steinerne Fußgängerbrücke über den Ulla. Im Februar 2017 wurde sie als BIC anerkannt, als Kulturgut von besonderem Interesse. Das gotische Wegkreuz von Francos stammt aus dem 15. Jahrhundert und gilt als eines der ältesten in Galicien. Rudimentäre Figuren begleiten das Kreuz und könnten zwei Pilger darstellen; diese mögliche Deutung verstärkt seine Verbindung zum Portugiesischen Weg.

Mit diesen Orten kommen in Teo verschiedene Seiten der Geschichte zusammen: eine Brücke über den Ulla, ein Wegkreuz mit möglichem Pilgerbezug und archäologische Zeugnisse aus unterschiedlichen Formen. Für Ihre Reiseplanung können Sie deshalb entscheiden, ob eine bestimmte Wegstrecke, die Flusslandschaft oder die historischen und archäologischen Orte den Schwerpunkt bilden soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Raxó, Santiago Del Monte, Cornide, Corcubión, Vilar, Oroso, Cesuras, Boqueixón.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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