Zum Inhalt

Ortuella: Umweltbildung und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Ortuella

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ortuella bietet mehrere unterscheidbare Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: Umweltbildung, Zeugnisse des Bergbaus, Kapellen und eine Rundroute. Wenn Sie ein Hotel in Ortuella suchen, hilft es, zunächst zu bestimmen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen. Die folgenden Merkmale zeigen unterschiedliche Seiten des Ortes – vom umweltbezogenen Bildungsangebot über technische und bauliche Spuren des Bergbaus bis zu Kapellen mit architektonischem oder historischem Bezug. So lässt sich die Zielwahl an konkreten Interessen ausrichten.

Umweltbildung und Bergbauzeugnisse

Der Standort Peñas Negras von Ekoetxea Meatzaldea in Ortuella ist eine Einrichtung für Umweltinformation, Umweltbildung und Umweltbewusstsein. Dieses Profil setzt einen eigenen Schwerpunkt neben den historischen Orten: Hier stehen Umweltwissen und Bildung im Mittelpunkt. Ekoetxea Meatzaldea verfügt zudem über ein Freilichtmuseum mit restaurierten Objekten aus früheren Bergbauanlagen. So treffen innerhalb derselben Einrichtung zwei Perspektiven aufeinander: Umweltbildung und materielle Zeugnisse der Bergbaugeschichte. Wenn Sie Ihre Reiseinteressen ordnen, können Sie zwischen diesem Bildungs- und Umweltbezug und den konkreten Spuren des Bergbaus im Ort unterscheiden.

Zu den konkreten Industriezeugnissen zählt der Sideritofen vom Typ Apold-Fleisner in Ortuella. Er ist der einzige erhaltene Ofen dieses Typs im Baskenland. Die genaue Typbezeichnung macht ihn zu einem bestimmten technischen Bezugspunkt für alle, die sich für das industrielle Erbe interessieren. Im Bergbauviertel La Orconera sind noch einige Häuser aus der Zeit des Bergbaus erhalten. Sie lenken den Blick vom technischen Zeugnis auf das Wohnen im Bergbauviertel. Ofen und Häuser stehen damit für unterschiedliche Seiten der Bergbaugeschichte: eine technische Anlage und erhaltene Bauten aus der damaligen Zeit.

Kapellen und historische Bezüge

Die Ermita de la Magdalena in Nocedal ist eine neoklassizistische Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das heutige Gebäude der Ermita de Santa María Magdalena stammt aus dem Jahr 1803. Stilbezeichnung und Baujahr geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Einordnung: Die eine Angabe beschreibt den architektonischen Stil, die andere datiert das heutige Gebäude. An der Ermita de San Bernabé de Urioste trat die historische Junta de los Tres Concejos del Valle de Somorrostro zusammen. Die Kapelle ist dadurch auch mit regionaler Versammlungsgeschichte verbunden.

Anzeige

Der 22. Juli ist der Festtermin zu Ehren von Santa María Magdalena. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungsangaben.

Rundroute zwischen Ortuella und Urioste

Die Rundroute EZK06 Ortuella-Urioste-Bidegorri verbindet das Ortszentrum von Ortuella mit Urioste. Anders als ein einzelnes Bauwerk beschreibt sie eine Verbindung zwischen zwei benannten Orten. Wenn Sie die Route in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen, da diese sich ändern können. Damit bildet der Weg einen eigenen Planungsaspekt neben den Kapellen und den konkreten Zeugnissen der Bergbaugeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Elantxobe, Ermua, Laukiz, Etxebarria, Gordejuela, Barakaldo, Balmaseda, Elexalde

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bizkaia.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.