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Villarroya De Los Pinares: Wege, Fluss und Kulturerbe

Unterkünfte in Villarroya De Los Pinares

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villarroya de los Pinares lässt sich über mehrere konkrete Seiten kennenlernen: Wege führen von hier in benachbarte Orte oder weiter in Richtung Guadalope-Quelle, während Ortsbild und Bauwerke die mittelalterliche Struktur und die Geschichte des Ortes zeigen. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Wandern und Radfahren oder Architektur und lokale Geschichte Ihren Schwerpunkt bilden. Die beschriebenen Routen und Bauwerke geben dafür unterschiedliche Anhaltspunkte.

Wege zu Fuß und mit dem Rad

Der Wanderweg PR-TE 85 beginnt neben der Ermita del Loreto in Villarroya de los Pinares und führt weiter nach Fortanete. Ein weiterer Weg mit historischem Bezug ist der Camino de los Pilones: Er gilt als historischer Weg und als Abschnitt eines alten Camino Real zwischen Teruel und den Orten der Levante. Der erhaltene Teil verbindet Villarroya de los Pinares mit Allepuz und ist fast sechs Kilometer lang. Damit bieten die Angaben zwei unterschiedliche Orientierungspunkte: Der PR-TE 85 führt in Richtung Fortanete, während das erhaltene Teilstück des Camino de los Pilones Villarroya und Allepuz verbindet.

Auch für Radinteressierte gibt es eine benannte Routenführung. Die Route R13 Centro BTT: Alto Guadalope Enduro verläuft zwischen Miravete und Villarroya de los Pinares auf dem Wanderweg PR-TE 64 am Guadalope entlang. Von Villarroya führt sie weiter in Richtung Nacimiento del Guadalope. Der Fluss entspringt im Gemeindegebiet von Villarroya de los Pinares. Die Flussquelle ist damit zugleich ein geografischer Bezugspunkt der Routenbeschreibung; die R13 wird jedoch als Radroute beschrieben, während PR-TE 85 und Camino de los Pilones Wanderwege sind.

Ortsbild und Baugeschichte

Das Ortszentrum folgt einem mittelalterlichen Grundriss und erstreckt sich über drei Hügel an beiden Ufern des Guadalope. Diese Lage am Fluss prägt die Struktur des Ortes. Ein markantes Bauwerk ist die Iglesia parroquial de la Asunción mit ihrem freistehenden Glockenturm. Dieser nutzt einen alten Wehrturm, der vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammt. Er hat vier Geschosse und einen zinnenbekrönten Abschluss. Die vorsichtige Datierung gehört zum Bauwerk: Der Turm wird wahrscheinlich dem 16. Jahrhundert zugerechnet.

Ein weiteres Gebäude mit klarer historischer Datierung ist Casa Peña. Sie wurde zwischen 1610 und 1612 für Francisco Peña erbaut. Zusammen mit dem Glockenturm zeigt Casa Peña eine andere Seite der Ortsgeschichte: Hier stehen ein für einen Auftraggeber errichtetes Gebäude und ein älterer Wehrturm im Mittelpunkt, der später als Glockenturm genutzt wurde.

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Religiöse Geschichte und lokale Deutung

Das Interpretationszentrum des Johanniterordens behandelt den Orden und seine drei Bailiwicks Cantavieja, Castellote und Aliaga. Untergebracht ist es in einem Gefängnisbau aus dem 16. Jahrhundert. Der Ort des Zentrums und sein Thema verbinden so ein historisches Gebäude mit der Geschichte des Johanniterordens und den drei genannten Bailiwicks.

Die Ermita de la Purísima steht auf einer Anhöhe über Villarroya de los Pinares und beherrscht den Ort. Bekannt ist sie vor allem als Esconjuradero. Wahrscheinlich stieg ein Priester bei drohendem Unwetter, Pest oder Seuche mit einer Reliquie hinauf, um das Unheil mit Gebeten und Exorzismen abzuwenden. Die Beschreibung verbindet damit die Lage der Ermita über dem Ort mit einer religiösen Praxis, deren konkrete Ausübung als wahrscheinlich und nicht als sicher überliefert gilt.

Weitere Reiseziele entdecken: Fuentes Calientes, La Cerollera, Báguena, Mosqueruela, Cantavieja, Ojos Negros, Valjunquera, La Cuba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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