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Ojos Negros: Burg, Windmühle und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Ojos Negros

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ojos Negros zeigt seine Geschichte in unterschiedlichen Formen: durch Steinskulpturen im Straßenbild, Burg und Pfarrkirche, eine rekonstruierte Windmühle sowie Zeugnisse des Salz- und Erzbergbaus. Für die Suche nach einem Hotel in Ojos Negros kann dieser kulturelle Schwerpunkt die Planung Ihres Aufenthalts strukturieren. Überlegen Sie zunächst, ob Sie sich besonders für Baugeschichte, die Bergbauvergangenheit oder die Wallfahrtstradition interessieren.

Kunst und historische Bauwerke

In den Straßen von Ojos Negros sind Steinskulpturen verteilt, die einem örtlichen Hirten zugeschrieben werden, der als „Kpis“ bekannt ist. Ihre Zuschreibung verbindet die Werke mit einer lokalen Figur und setzt einen eigenen Akzent neben den historischen Bauwerken. Die Iglesia Parroquial de Ntra. Sra. del Pilar stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie bietet einen weiteren, klar datierbaren Bezugspunkt für die Baugeschichte des Ortes.

Das Castillo de Ojos Negros stammt aus dem 14. Jahrhundert und bewahrt drei rechteckige Türme. Außerdem ist es in der Liste jener Burgen enthalten, die gemäß Zusatzbestimmung zwei des Gesetzes 3/1999 vom 10. März über das aragonesische Kulturerbe als Bienes de Interés Cultural gelten. Burg und Pfarrkirche stehen damit für unterschiedliche Bauzeiten; der Listenstatus ergänzt die Beschreibung der Burg um eine regionale kulturhistorische Einordnung.

Windmühle und Wallfahrt

Die rekonstruierte Windmühle von Ojos Negros ist eine mediterrane Mühle des Typs C de Krüger. Ihr zylindrischer Turm und das kegelförmige Dach bestimmen die äußere Bauform. Auch die Aufteilung der Mühle ist beschrieben: Sie hat zwei Stockwerke, wobei das erste als Lager diente und sich im zweiten die Maschinerie befindet. Die unterschiedlichen Funktionen der Ebenen gehören ebenso zur Architektur wie Turm und Dach.

Die Windmühle liegt einen Kilometer vom Ort entfernt an der Straße zu den Minen. Klären Sie vor einem Besuch vor Ort, ob ein Zugang möglich ist. Sie ist auch mit einer jährlich wiederkehrenden Tradition verbunden: Die Wallfahrt zum Santo Cristo de Herrera findet am ersten Samstag im Mai statt und beginnt mit der Segnung der Fluren von der Windmühle aus.

Salinen und Bergbaugeschichte

Die Salinas de Ojos Negros sind seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert; ihre Ausbeutung erstreckte sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese lange Zeitspanne unterscheidet die Geschichte der Salinen von einem einzelnen Ereignisdatum und macht sie zu einem eigenen Strang des lokalen Industrieerbes.

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Auch die Bergbaubahn der Sierra Menera gehört zu dieser Geschichte. Sie nahm am 27. Juli 1907 den Betrieb auf und transportierte Eisen aus den ertragreichen Erzadern der Minen von Ojos Negros (Teruel) zum Hafen von Sagunto. Zur historischen Bergbauinfrastruktur zählen außerdem die „Tolvas del cargadero de mineral“ und die „Nave de clasificación y cribado“. Beide wurden am 11. Mai 2001 zum Monumento de Interés Local erklärt.

Die Route PR-TE 52 führt in das ehemalige Mineralabbaugebiet hinein. Damit ist ihr Zielgebiet ausdrücklich mit der früheren Bergbaunutzung verbunden. Wer bei der Auswahl eines Aufenthaltsthemas die industrielle Vergangenheit in den Vordergrund stellt, findet hier einen anderen Zugang als über die Baugeschichte der Burg oder die jährliche Wallfahrt.

Quelle und Wegorientierung

Vor der Ermita del Santo Cristo de Herrera befinden sich eine große, als Picknickplatz eingerichtete Fläche und eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser. Die Beschreibung dieser Stelle verbindet einen für die Erholung eingerichteten Bereich mit einem natürlichen Merkmal. Das Wasser ist als eisenhaltig charakterisiert.

Eine weitere kleine Quelle ist „El Ojo de Mierla“. Von Ojos Negros aus führt in Richtung der Straße N-211 auf der rechten Seite ein Weg zu ihr. Die örtlichen Themen reichen damit von Architektur und Industriegeschichte bis zu religiöser Tradition und einzelnen Quellen. Diese Unterschiede können Ihnen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts in Ojos Negros festzulegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Calanda, Mora De Rubielos, Camañas, San Blas, Torre Del Compte, Nogueruelas, Alcorisa, Valdelinares.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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