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Montoro de Mezquita: Wanderwege und Kulturerbe

Unterkünfte in Montoro De Mezquita

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Reiseplanung für Montoro de Mezquita kann sich an drei Themen orientieren: Wanderwegen, der Felslandschaft am Guadalope und dem historischen Ortsbild. Sie erreichen Montoro über die TE-V-8041, die von der A-1702 abzweigt. Auf der A-1702 liegen in der einen Richtung Ejulve, in der anderen Villarluengo und Pitarque. Für Busse mit mehr als 35 Sitzplätzen wird empfohlen, die Gruppe am Abzweig nach Montoro an der A-1702 abzuholen.

Wanderwege und Tourenplanung

Ein Wanderweg von Montoro de Mezquita führt zum Mirador de Vallaré; ein weiterer führt zu den Wasserfällen des Flusses Guadalope. Der PR-TE 9 verbindet Montoro de Mezquita mit Villarluengo und ist ungefähr 9,730 Kilometer lang; die Dauer beträgt etwa 4 Stunden und 15 Minuten. Sein Ausgangspunkt liegt in Montoro an den Informationstafeln der Maestrazgo-Wanderwege. Von dort führt der Weg zunächst zu einem Bach, quert ihn und steigt anschließend zur Einsiedelei San Pedro hinauf.

Der PR-TE 10 verläuft durch die Estrechos de Valloré bei Montoro de Mezquita. Ein Teil der Route führt über Stege, die die Schluchten des Guadalope überspannen; begonnen werden kann sie in Montoro. Als linearer Wanderweg sollte der PR-TE 10 entsprechend geplant werden. Er ist nicht einfach, und das Gehen am Fluss birgt Risiken. Für Ihre Tourenwahl ist der Unterschied konkret: Beim PR-TE 9 helfen Länge und Dauer bei der zeitlichen Planung, beim PR-TE 10 sollten Sie die lineare Streckenform und die Hinweise zum Fluss berücksichtigen.

Órganos de Montoro und Guadalope-Tal

Die Órganos de Montoro sind die herausragendste natürliche Landschaftsformation der Umgebung. Ihre Kalksteinwände wurden durch Regen und Oberflächenabfluss erodiert; ihre Formen erinnern an die Pfeifen einer Orgel. Die Wand aus Kalkstein der Formation Órganos de Montoro gehört zur Oberkreide und ist etwa 75 Millionen Jahre alt. Bei Valloré hat sich der Guadalope senkrecht durch gefaltete Gesteinsschichten eingeschnitten und dadurch markante Kalksteinkämme geschaffen.

Auf den ehemaligen Dreschplätzen von Montoro liegt ein kleiner Erholungsbereich an einem natürlichen Aussichtspunkt mit Blick auf das Guadalope-Tal. Mehrere Tafeln informieren dort über Merkmale der Umgebung und die frühere landwirtschaftliche Nutzung der Eras.

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Historisches Ortsbild und Bauwerke

Bei einem großen Teil der traditionellen Gebäude in Montoro bestehen die Mauern aus Stampflehm und Mauerwerk; die Dächer sind mit Schilf und arabischen Dachziegeln gedeckt. Neben der Kirche liegt die Casa del Conde de Montoro, ein bemerkenswertes Herrenhaus. Zum historischen Ortsbild gehört außerdem die ehemalige Molino de las Herrerías, eine alte Mühle.

Auch der alte Brotofen wurde restauriert. Im unteren Stockwerk umfasst er einen alten Knettisch und den eigentlichen Ofen. Früher wurde der Ofen für das Brot einzelner Haushalte genutzt. Ab den 1940er- bis 1950er-Jahren wurde er nur noch für Gebäck und Brot zur Fiesta Mayor angeheizt; kurz danach wurde er aufgegeben.

Felskunst in der Nähe

In unmittelbarer Nähe von Montoro de Mezquita liegt das Felsdach El Cantalar I auf 1.173 Metern Höhe am linken Hang des Barranco de San Pedro, der in den Guadalope mündet. Die dortigen Malereien stehen als Bien de Interés Cultural unter Schutz und gehören zum UNESCO-Welterbe der levantinischen Felskunst des Mittelmeerbogens der Iberischen Halbinsel. Dieses Welterbe wurde 1998 in die Welterbeliste aufgenommen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bronchales, La Portellada, Villel, Villarluengo, Arens De Lledó, Jabaloyas, Alcañiz, Calaceite

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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