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La Portellada

Unterkünfte in La Portellada

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchenbau und lokale Bräuche prägen La Portellada ebenso wie Wege zu Wasserfällen und besonderen Landschaftsorten. Für Ihre Reiseplanung bieten sich unterschiedliche Schwerpunkte: Die Pfarrkirche und das Rathaus erzählen von Baugeschichte und Ortsentwicklung, während Zugänge und Wegzeiten bei Ausflügen Orientierung geben. Auch traditionelle Termine können den Besuch prägen.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche San Cosme und San Damián entstand im 17. Jahrhundert, als La Portellada noch ein Ortsteil von La Fresneda war. Sie ist aus Bruchstein und Quaderstein gebaut. Drei Schiffe mit jeweils drei Jochen, ein Querhaus und eine Kuppel über Pendentifs bestimmen den Aufbau. Ein Joch bezeichnet dabei einen Abschnitt des Kirchenschiffs; Pendentifs sind die Übergangselemente, die eine Kuppel über einem Raum tragen. An der Innenseite der Kuppel sind Gemälde Unserer Lieben Frau und der Apostel aus dem Jahr 1758 erhalten. Architektur und Malerei geben so zwei verschiedene Anhaltspunkte, um den Bau näher zu betrachten.

Auch die Casa Consistorial de La Portellada lässt sich aus mehreren Blickwinkeln einordnen. Sie entspricht dem Bautyp aragonesischer Rathäuser des 16. und frühen 17. Jahrhunderts, wurde aber zunächst als Haus der Bruderschaft San Cosme und San Damián errichtet. Erst 1784, nach der Unabhängigkeit La Portelladas von La Fresneda, wurde sie zum Rathaus. Die typologische Einordnung und der spätere Nutzungswechsel sind damit unterschiedliche Teile ihrer Geschichte: Die eine beschreibt die Bauform, der andere den Wandel zur kommunalen Nutzung.

Wege und Landschaftsorte

Zum Salt de La Portellada führt von La Portellada aus eine ausgeschilderte Abzweigung auf einen Waldweg. Von dort dauert der Weg zu den Wasserfällen etwa 15 Minuten. Für Hin- und Rückweg sind insgesamt ungefähr vier Kilometer und rund eine Stunde angegeben. Da sich die Wegbedingungen ändern können, ist es sinnvoll, sie vor dem Aufbruch zu prüfen.

Der Wanderweg PR-TE 161 beginnt am Ortsrand bei einigen Bauernhöfen außerhalb des Ortes, gegenüber der Straße nach Fórnoles. Einen anderen Zugangspunkt hat die Olivera del Pla: Von La Portellada führt der Weg über die TE-22 in Richtung La Fresneda; der Zugang liegt etwa 800 Meter vom Ort entfernt. Der hohle Stamm der Olive bildet eine kleine Höhle mit zahlreichen Rillen und Vertiefungen. Am Standort sind außerdem aufwendig angelegte Terrassen mit Trockenmauern zu sehen.

Etwa 500 Meter von La Portellada entfernt weist ein PR-Wanderwegschild auf einen kurzen Abstecher zur Cueva de San Antonio hin. Die Einsiedelei wurde weitgehend aus dem gewachsenen Fels herausgearbeitet. Sie liegt am Fuß eines dicht mit Kiefern bewachsenen Hangs. Ihr rundbogiger Eingang besteht aus behauenem Stein; am Schlussstein befindet sich ein Wappenschild mit drei Balken.

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Traditionen und wiederkehrende Termine

Zur örtlichen Ostertradition gehört Rosca, ein Gebäck mit hartgekochtem Ei, Sardine oder Wurst. Gegessen wird es am Ostermontag und am Montag der zweiten Osterwoche, der 40 Tage später liegt. Die Tradition verbindet ein bestimmtes Gebäck mit zwei festgelegten Terminen im Jahreslauf.

Am Piló de Sant Pere Màrtir de Verona versammeln sich die Einwohner traditionell am 29. April zum Fest des heiligen Petrus, um das Gemeindegebiet zu segnen. Der Piló steht auf einem Hügel am Weg zwischen Fuentespalda und La Portellada; von dort reicht der Blick auf die Ufer des Flusses Tastavins. Das Ziel verbindet damit einen religiösen Brauch mit einem Standort an diesem Weg, ohne dass der Piló selbst als innerhalb des Ortes gelegen beschrieben ist.

Die Ermita de San Miguel geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück. Bei der Einsiedelei gibt es zwei Aussichtspunkte und einen Freizeitbereich für Kinder. Jedes Jahr am 28. September, nach den Fiestas Mayores von La Portellada, findet eine Wallfahrt dorthin statt. Nach der Messe wird traditionelles „pa amb oli“ geteilt. Wenn die Wallfahrt für Ihre Reise entscheidend ist, prüfen Sie den Termin für das jeweilige Reisejahr.

Als weiterer möglicher Reiseanlass bringt die Gartenbau- und Gemüseanbau-Messe von La Portellada Gartenbauinteressierte, Landwirte und Baumschulbetriebe zusammen. Wenn Sie die Messe besuchen möchten, klären Sie Termine und Programm vor der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Pitarque, Valderrobres, Jabaloyas, Beceite, La Mata De Los Olmos, Rubiales, Miravete De La Sierra, Monreal Del Campo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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