Calomarde: Wasserfall, Wanderwege und Felslandschaft
Unterkünfte in Calomarde
Calomarde passt zu einer Reise, bei der Sie Wasserfall, Schluchten und Wanderwege in den Mittelpunkt stellen möchten. Der Salto de Calomarde liegt am Fluss Fuente del Berro und ist etwa 20 Meter hoch. Der Fluss hat sich dort in jurassischen Kalkstein eingeschnitten. Das Wasser fällt in eine tiefe Tümpelmulde, die von weiterwachsenden Travertinformationen ausgekleidet ist.
Wasserfall, Fluss und Fels
Am breiten Parkplatz beim Salto beginnen markierte Wege zum oberen Bereich und zum Fuß des Wasserfalls; von dort ist der Wasserfall sichtbar. Zum Flusskorridor gehören Wacholder- und Kiefernwälder, Steineichen sowie Ufervegetation entlang des Flussbetts. Der Rollo de Calomarde bildet dazu einen geologischen Kontrast: Die natürliche Brücke besteht aus Dolomitgestein und ist ein Rest einer ehemaligen Höhle. Sie liegt erhöht am Straßenrand. Während am Salto Flusseinschnitt und Travertinmulde prägend sind, steht beim Rollo die Dolomitbrücke im Mittelpunkt.
Wanderwege und Orientierung
Die Route Arcos de Calomarde y Hondo de Tramacastilla ist als leichte Wanderroute eingestuft. Sie verläuft auf Wegen und Pfaden und ist als PR-TE 2 ausgeschildert. Dieser führt von Royuela entlang der Cascada Batida nach Calomarde und von dort über das Erholungsgebiet Fuente del Berro weiter nach Frías de Albarracín.
Eine andere beschriebene Querung ist der SL-TE 40 Barranco de la Hoz. Der touristische Wanderweg Aragoniens ist 16,7 Kilometer lang und verläuft zwischen Calomarde und Frías de Albarracín durch eine vom Fluss Fuente del Berro ausgehobene Schlucht. Mehrere thematische Aussichtspunkte bieten Informationen über Vögel, Vegetation und Geologie. Als touristischer Wanderweg Aragoniens führt auch der PR-TE 3 von Tramacastilla nach Calomarde, dabei durch einen dichten Kiefernwald.
Für die Auswahl unterscheiden sich die greifbaren Merkmale: Beim PR-TE 2 ist die Route als leicht eingestuft, beim SL-TE 40 ist eine Länge von 16,7 Kilometern angegeben und der PR-TE 3 verläuft durch Kiefernwald. Prüfen Sie vor einer Wanderung die örtlichen Wegverhältnisse.
Kirchenbau und Patronatsfeste
Die Kirche San Pedro Apóstol ist aus Mauerwerk errichtet und hat zwei Schiffe sowie einen Turm an der Fußseite. In der Ostwand sind zwei Steinblöcke aus einem römischen Grabdenkmal eingelassen. Eine Inschrift auf einem der Blöcke verweist auf eine Datierung ab dem Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Die gotische Einsiedelei San Gil Abad ist dem Schutzpatron Calomardes gewidmet und enthält ein römisches Grabmal, das mit der Familie Terencia in Verbindung steht. Die Einsiedeleien sind für den Gottesdienst geschlossen.
Die dreitägigen Patronatsfeste zu Ehren von San Gil Abad sind üblicherweise für den 19. bis 21. August angesetzt. Die Terminierung wird so gewählt, dass die Feste nicht mit denen in Frías und Royuela zusammenfallen. Sie enden mit Vorführungen von Vaquillas in der Stierkampfarena von Calomarde; am letzten Tag findet außerdem die comida del toro statt. Prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr, da sie je nach Jahreskalender variieren können.
Felsen und Schluchten im Umland
Flussaufwärts von Calomarde verengt sich in der näheren Umgebung die Schlucht des Río Blanco im Dolomitgestein. Dort gibt es Kalksteinmonolithe und Höhlen. In geringer Entfernung von Calomarde liegt außerdem der 70 Meter hohe Felsen Moricacho de la Hoz, an dem es eine Kletterroute gibt.
Weitere Reiseziele entdecken: Celadas, Aldehuela, Jabaloyas, La Virgen De La Vega, Montoro De Mezquita, Manzanera, Tornos, Arens De Lledó.
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