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Müllheim Dorf entdecken

Unterkünfte in Müllheim Dorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Planung eines Aufenthalts in Müllheim Dorf kommen unterschiedliche Schwerpunkte infrage: die Wanderung „Der Thur entlang“, die örtliche Landschaft, Bau- und Industriegeschichte sowie Freizeitangebote. Wenn Sie ein Hotel in Müllheim Dorf suchen, können Sie Ihre Auswahl an den Themen ausrichten, die für Ihre Reise im Vordergrund stehen. PostAuto und Bahn ermöglichen Müllheim eine ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr, der schnelle Verbindungen in die grossen Zentren bietet. Für konkrete Reisetage prüfen Sie den Fahrplan.

Wandern an der Thur

Die Wanderung „Der Thur entlang“ beginnt am Bahnhof Müllheim-Wigoltingen. Sie ist 9,4 Kilometer lang und dauert 2 Stunden und 20 Minuten. Der Schwierigkeitsgrad ist tief; beim Aufstieg kommen 75 Höhenmeter zusammen, beim Abstieg 85. Die Route führt zunächst der Bahnlinie entlang zur Thur und danach flussabwärts, meist auf dem Damm. Dabei unterqueren Sie die 174 Meter lange Eschikofer Eisenbahnbrücke. Die Angaben zu Dauer, Länge und Höhenmetern geben verschiedene Anhaltspunkte für die Planung der Tour.

Landschaft zwischen Hügeln und Ebene

Im nördlichen Gemeindegebiet verlaufen Hügelzüge in West-Ost-Richtung. Der südliche Teil bildet eine Ebene, die durch Einschwemmung und langsame Auffüllung entstand. Die Hügel auf dem Gebiet von Müllheim sind Moränenhügel, die der Bodenseegletscher während der letzten Eiszeit hinterliess. Im nördlichsten Teil liegen Moränenwälle in den Hügelzügen Rebberg, Weingarten–Oberhof und besonders Eggwald. Auch die Findlinge beim heutigen Mühlekreisel sind Zeugen der Vergletscherung. Diese Landschaftsformen ordnen die lokale Geografie ein, ohne dass für ihre Beschreibung ein einzelner Aussichtspunkt vorausgesetzt werden muss.

Kunst, Freizeit und Angebote

Die Bildhauerschule Müllheim ist eine anerkannte private Fachschule und die einzige Bildhauerschule der Schweiz mit Grundausbildung. Seit 1990 bietet sie Kurse für Erwachsene sowie Freizeitkurse für Jugendliche und Kinder an. Zu den beschriebenen Räumen gehören eine Galerie, ein Café und Restaurant, eine Bibliothek und ein Ruheraum. Wenn Sie sich für einen Kurs oder eine bestimmte Einrichtung interessieren, fragen Sie vorab nach den aktuellen Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten.

Fussballgolf Thurgau umfasst 18 Bahnen mit Längen von jeweils 50 bis 125 Metern und einer Gesamtstrecke von etwa 1,5 Kilometern. Zwölf Biodiversitäts-Stationen mit Informationstafeln widmen sich verschiedenen Themen der lokalen Flora und Fauna. Zur Anlage gehören ausserdem ein rollstuhl- und kinderwagenfreundlicher Bistrobereich sowie eine Spielzone für Kinder mit Sandkasten und Torschusswand. Da sich Betriebs- und Reservierungsdetails ändern können, prüfen Sie diese vor einem Besuch. Als weiteres Spielangebot liegt der Minigolfpark Müllheim an der Hauptstrasse zwischen Kreuzlingen und Frauenfeld bei der Autobahnausfahrt Müllheim. Verschiedene Feuerstellen in Müllheim eignen sich für Aufenthalte und Freizeitpausen.

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Ortsbild und Baugeschichte

Das Dorf entwickelte sich aus dem ältesten Bereich mit Kirche, Kehlhof und Säge westwärts entlang des Bachs. Zur Ortsgeschichte gehört auch die Arbeitersiedlung Grüneck: Sie wurde von 1859 bis etwa 1920 auf einem orthogonalen, also rechtwinkligen, Strassenraster angelegt. Zu ihr gehören kleine eingezäunte Wohnhäuser, Gärten, Vorplätze und Garagen. Ebenfalls in Grüneck befindet sich das Areal der ehemaligen Textilfabrik Grüneta. Es wurde ab 1857 mit Produktionshallen, Garagen und einem Baumpark angelegt und dient heute als Werkstätte verschiedener Firmen und Künstler. Der Weinbau in den Rebbergen spielte in Müllheim in früheren Jahrhunderten eine grosse Rolle.

Die Kirche St. Verena wurde zwischen 1473 und 1489 um- oder neu erbaut. Die reformierte Kirche St. Verena ist als Kulturgut der Kategorie B eingestuft; dieselbe Kategorie trägt die ehemalige Mühle Maltbach. Die Kirche Maria Himmelfahrt entstand von 1966 bis 1968 nach Plänen der Architekten Bächtold und Baumgartner aus Rorschach und wurde am 5. Mai 1968 eingeweiht. In ihr befindet sich eine 1972 von Orgelbau Gebr. Späth aus Rapperswil nach Plänen des Frauenfelder Organisten Josef Holtz erbaute mechanische Schleifladenorgel. Zur Ausstattung gehört ausserdem eine barocke Muttergottes-Statue aus der paritätischen Kirche. Zusammen zeigen die Bauwerke unterschiedliche Zeiten der örtlichen Kirchengeschichte.

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