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Astano – Seen, Berglandschaft und Geschichte

Unterkünfte in Astano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Astano liegt zwischen dem Luganersee und dem Lago Maggiore auf einer etwa 630 Meter hohen Südhangterrasse. Der Ort befindet sich am Fuß des wasserreichen Rogöriahanges, unterhalb des Monte Lema und an der schweizerisch-italienischen Grenze. Zur weiteren Berglandschaft Astanos gehört der Monte Rogoria, auch Monte Rogorio oder Motto Croce genannt, mit 1.184 Metern über dem Meeresspiegel. Das besonders milde Klima hat dazu beigetragen, dass Astano ein geschätztes und bekanntes Reiseziel wurde. See, Berglandschaft und Grenzgeschichte geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um den Ort für Ihren Aufenthalt einzuordnen.

Laghetto und Weg vom Monte Lema

Der Laghetto di Astano ist eine der touristischen Attraktionen des Malcantone. Am See liegt eine kleine Badeanlage im Grünen; ihr Betrieb kann saisonal variieren. Am Laghetto ist außerdem Sportfischen möglich, und die Ausrüstung können Sie vor Ort mieten. Prüfen Sie vor der Reise, ob Badebetrieb und Ausrüstungsmiete zu Ihrer Reisezeit verfügbar sind.

Eine andere Landschaftsfolge bietet der Wanderweg Monte Lema–Astano: Er führt vom Gipfel des Monte Lema hinunter bis nach Astano. Zunächst verläuft er über Weiden. Fast auf halber Strecke liegt der Passo di Monte Faeta, auch Forcola genannt; im zweiten Abschnitt durchquert der Weg ein Waldgebiet. Der Laghetto bündelt damit Aktivitäten am Wasser, während der Wanderweg seinen Charakter unterwegs von offenen Weiden zu Wald wechselt. So stehen zwei konkrete Naturbezüge nebeneinander, ohne dass sich daraus eine Gehzeit oder ein bestimmter Schwierigkeitsgrad ableiten lässt.

Geschichte, Baukunst und lokale Kultur

Die Ursprünge Astanos reichen etwa bis ins Jahr 1000 zurück. Bereits 1272 gab es dort eine Propstei von Brüdern und Schwestern des Ordens der Humiliaten sowie ein Oratorium, das den Heiligen Antonio und Bartolomeo gewidmet war. Die Chiesa di S. Pietro wurde um die Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet und ersetzte ein mittelalterliches Oratorium. An ihrem Hauptaltar treffen mehrere konkrete Details zusammen: Er besteht aus Arzo-Marmor, ist mit Intarsien verziert und wurde 1706 von Andrea Manni aus Rovio geschaffen. Arzo-Marmor bezeichnet das Material, die Intarsien die Verzierung des Altars.

Neben der Chiesa di S. Pietro steht das Beinhaus. Sein Dach ist mit Piode-Schiefer gedeckt; eine Vorhalle mit Säulen toskanischer Ordnung trägt den Bau. Das Beinhaus wird in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert. Zusammen mit der Bauzeit der Kirche und dem älteren Oratorium ergibt sich ein Blick auf unterschiedliche historische Schichten des Ortes, während Altar und Beinhaus jeweils eigene Materialien und Gestaltungselemente zeigen.

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Astano ist außerdem der Geburtsort des Architekten Domenico Trezzini. Im Auftrag von Zar Peter I. wurde Trezzini zum ersten Erbauer und ersten Stadtplaner des heutigen Sankt Petersburg. Dieser biografische Bezug führt von der Geschichte des Tessiner Ortes zur Entstehungsgeschichte der Stadt am Newa-Delta.

Auch die Schmuggelgeschichte gehört zum historischen Bild der Gegend. Die Grenzsperranlage «la Ramina» wurde ab den 1890er-Jahren auf italienischem Staatsgebiet errichtet und stand mit dieser Geschichte in Zusammenhang. Astano war historisch als Tessiner Grenzdorf mit Schmuggel verbunden. Einen anderen lokalen Akzent setzt die Sagra dell’Alambicco: Sie umfasst einen typischen gastronomischen Service.

Weitere Reiseziele entdecken: Aranno, Lugaggia, Lugano, Croglio, Agno Ti, Muzzano, Carona, Arogno.

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