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Rickenbach Bei Schwyz – Rotenflue und Kapellen

Unterkünfte in Rickenbach Bei Schwyz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rickenbach Bei Schwyz verbindet Wege in die Mythenregion mit einer Geschichte, die sich an Kapellen und historischen Bauten ablesen lässt. Die Rotenfluebahn führt direkt zur Rotenflue, während mehrere Wanderungen in Rickenbach beginnen oder von dort aus erreichbar sind. Für Ihre Reiseplanung können Sie abwägen, ob Seilbahn und Wanderrouten oder die Kapellen und ihre Geschichte den Schwerpunkt bilden sollen.

Mit der Rotenfluebahn und dem Bus unterwegs

Die Rotenfluebahn verbindet Rickenbach SZ direkt mit der Rotenflue, dem Herzen der Mythenregion. Die Gondelfahrt dauert etwa 15 Minuten und bietet Ausblicke auf den Grossen Mythen. Direkt vor der Talstation halten die Buslinien 503 und 505; die Linie 505 fährt direkt vom Bahnhof Schwyz dorthin. An der Talstation gibt es kostenpflichtige Parkplätze, die rund um die Uhr genutzt werden können. Wenn Sie Ihre Anreise mit dem Bus planen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag.

Die «Rotenflue-Holzegg-Kombi» verbindet die Bergfahrt mit der Rotenfluebahn, die Wanderung von der Rotenflue zur Holzegg und die Talfahrt mit der Luftseilbahn Brunni-Holzegg ins Brunni. Die Talstation in Rickenbach ist mit dem Bus erreichbar. Eine andere Wahl ist die «Rotenflue-Buskombi»: Von der Rotenflue geht es nach etwa einer Stunde Gehzeit zur Passhöhe Ibergeregg, von wo der Bus zurück nach Rickenbach fährt. Damit unterscheiden sich die beiden Angebote schon in der beschriebenen Gehstrecke und darin, ob die Route über Holzegg oder Ibergeregg führt.

Wanderungen mit verschiedenen Einstiegen

Die Wanderung «Rund um den Grossen Mythen» lässt sich auf vier verschiedene Arten durchführen. Eine Variante startet in Rickenbach, führt über die Mittelstation Rätigs und Hasli zur Alp «Zwüschet-Mythen» und anschliessend zu Fuss zurück nach Rickenbach. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegwarnungen. Auch die «Mythenrundreise» kann an der Talstation der Rotenfluebahn beginnen. Sie umfasst einen zehn Kilometer langen Wanderweg, der auch für Kinder geeignet ist.

Je nach Einstieg erreichen Sie den «Schwyzer Panoramaweg» von Rickenbach aus mit der Rotenfluebahn bis zur Rotenflue. Die Wander-Kombi «Moorwälder Ibergeregg» führt weiter nach Oberiberg; von dort geht es mit dem Bus zurück zur Talstation der Rotenfluebahn in Rickenbach. Diese Angaben helfen dabei, Wege nach Einstieg und Rückkehr zu unterscheiden, ohne sie zu einer einzigen Rundtour zusammenzufassen.

An der Rotenflue sind Start- und Landeplatz für das Gleitschirmfliegen von der Rotenfluebahn aus in fünf Minuten zu Fuss erreichbar. Eine weitere Tour beginnt in Rickenbach mit der Bergfahrt und führt mit dem Fahrrad über eine spektakuläre Abfahrt zurück nach Rickenbach. Für Ihren Aufenthalt bedeutet das: Neben Wanderungen sind auch Gleitschirmfliegen und eine Fahrt mit dem Fahrrad als konkrete Aktivitäten an der Rotenflue vertreten.

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Der Ameisiwäg mit Kindern

Der Ameisiwäg ist etwas mehr als zwei Kilometer lang und dauert mit Kindern ungefähr 90 Minuten. Er führt leicht auf- und abwärts an sieben Erlebnisstationen vorbei bis zum Ziel im Sytiwald. Dort gibt es Feuerstellen einschliesslich Holz, Picknickplätze und einen zum Klettern geeigneten Ameisenhaufen aus Holzstämmen. Die Gehzeit und die Stationen machen die Route gut planbar; prüfen Sie vor dem Besuch die Wegbedingungen vor Ort. Die Einrichtungen am Ziel können gelegentlich nicht verfügbar sein, daher empfiehlt sich auch dafür eine kurze Kontrolle vor dem Ausflug.

Kapellen und ältere Baugeschichte

Die heutige Kapelle St. Magdalena wurde 1678 von Rudolf Bellmont erbaut und 1681 der heiligen Maria Magdalena sowie Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht. Bereits 1776 war eine umfassende Erneuerung nötig. Nach schweren Erdbebenschäden wurde die Kapelle von 1971 bis 1975 umfassend restauriert. Die Jahreszahlen zeigen, dass sich ihre Baugeschichte über mehrere Erneuerungen erstreckt.

Die heutige Kapelle Tschütschi wurde 1670 erbaut und 1672 geweiht. Tschütschi gilt als eine der ältesten Kapellen des Landes; eine Vorgängerstruktur soll bereits Anfang des 13. Jahrhunderts bestanden haben. Ein anderer Blick in die ältere Baugeschichte führt zum hölzernen Haus Acherli: Es wurde um 1270 erbaut und gehört zu den ältesten weiterhin bewohnten Wohnhäusern des Kantons Schwyz. Das Haus ist privat bewohnt. Im Weiler Perfiden in Rickenbach wurden 1955 bei archäologischen Grabungen die Reste einer mittelalterlichen Turmburg entdeckt. Zusammen ergeben diese Orte unterschiedliche historische Anhaltspunkte: Kapellenbau und Restaurierung, ein weiterhin bewohntes Holzhaus und archäologische Funde.

Weitere Reiseziele entdecken: Brunnen, Steinen, Lauerz, Alpthal, Goldau, Rothenthurm, Riemenstalden, Sattel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwyz.

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