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Lisbon: Klöster, Azulejos und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Lisbon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lisbon lässt sich über Bauwerke, Sammlungen und Gärten entdecken: Ein Kloster und ein Wehrturm erzählen von der Geschichte am Hafen, Museen reichen von Azulejos bis zu Kunst, Architektur und Technologie. Wenn Sie ein Hotel in Lisbon suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Baugeschichte, Museumsbesuche, Fahrten durch historische Viertel oder Naturthemen Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Baugeschichte am Tejo

Das Mosteiro dos Jerónimos steht am Eingang zum Hafen von Lissabon; mit seinem Bau wurde 1502 begonnen. Zu den erhaltenen Räumen und Bauteilen gehören ein Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert, das frühere Refektorium der Mönche und die Bibliothek. Der Torre de Belém wurde um 1514 von Francisco de Arruda am Ufer des Tejo errichtet und diente der Verteidigung des Hafens von Lissabon. Der Komplex von Belém gilt als eines der repräsentativsten Beispiele portugiesischer Macht im Zeitalter der Entdeckungen.

Auch das Aqueduto das Águas Livres macht die technische Seite der Stadtgeschichte sichtbar: Das mehr als 14 Kilometer lange Bauwerk im barocken und neoklassizistischen Stil versorgte Lissabon ab 1744 mit frischem Trinkwasser. Für einen Spaziergang durch das Aquädukt lässt sich ein Termin buchen; informieren Sie sich vorab über die aktuellen Termine.

Museen zwischen Sammlung und Stadtgeschichte

Das Museu do Tesouro Real stellt dauerhaft einen großen Teil der früheren Besitztümer des portugiesischen Königshauses sowie Werke aus früheren Privatsammlungen mehrerer Mitglieder der Königsfamilie aus. Seine elf Ausstellungsbereiche geben der Sammlung eine klare Gliederung. Ein besonderes Objekt ist das vollständige Germain-Tafelservice: Es wurde nach dem Erdbeben von 1755 beim Goldschmied François-Thomas Germain in Auftrag gegeben.

Das Museu Nacional do Azulejo befindet sich im ehemaligen, 1509 gegründeten Convento da Madre de Deus und zeichnet die Geschichte der Azulejos vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart nach. Die Igreja da Madre de Deus gilt als bedeutendes Beispiel des portugiesischen Barocks und ist reich mit Skulpturen, Gemälden und Azulejos geschmückt. So stehen kunstvoll gestaltete Flächen neben einer Ausstellung, die die Entwicklung dieser Keramiktradition über mehrere Jahrhunderte verfolgt.

Mit einem anderen Schwerpunkt verbindet das MAAT – Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia Kunst, Architektur und Technologie in einem Raum für Debatte, Entdeckung und kritisches Denken. Zu seiner Architektur gehören ein von Amanda Levete Architects entworfenes neues Gebäude und das Industrieerbegebäude Central Tejo. Für Musikgeschichte bietet das Museu do Fado interaktive Recherche-Stationen und Audioguides, über die Aufnahmen aus mehreren Jahrzehnten gehört werden können.

Am Terreiro do Paço präsentiert das interaktive Lisboa Story Centre wichtige Ereignisse der Stadt von der Vergangenheit bis zur Gegenwart in einem Besucherparcours mit 17 Kapiteln. Die Praça do Comércio, die Lissabonner auch Terreiro do Paço nennen, ist einer der größten Plätze Europas. Im Arco da Rua Augusta informiert eine Ausstellung in der Sala do Relógio über die Geschichte des Triumphbogens; von seiner Spitze reicht der Blick über die Baixa de Lisboa und den Tejo. Für die Besuchsplanung lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Informationen zu Zugang und Ausstellung.

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Fahrten und Orientierung in der Stadt

Die Straßenbahnlinie Eléctrico 28 verkehrt zwischen Graça und Prazeres, durch die historischen Viertel Baixa, Chiado und Estrela, und endet in Campo de Ourique. Streckenmuster und Betriebsdetails können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor der Fahrt die aktuelle Verbindung. In der Metro Lissabon können Sie auf allen Linien mit einer kontaktlosen Bankkarte fahren. Da es sich um eine aktuelle Transportregelung handelt, empfiehlt sich auch hier eine Überprüfung vor der Reise.

Die ersten Stationen der Metro wurden 1959 für die Öffentlichkeit eröffnet und mit von der Malerin Maria Keil entworfenen Azulejo-Verkleidungen gestaltet. Der Elevador de Santa Justa verbindet die Rua do Ouro mit dem Largo do Carmo; sein Bauwerk ist im neogotischen Stil gehalten. Diese beiden Verkehrsbauten zeigen unterschiedliche Seiten der Gestaltung im öffentlichen Raum: die künstlerische Ausstattung der Metro und die historische Architektur des Aufzugs.

Botanische Sammlungen und Meereswelten

Der 1768 gegründete Jardim Botânico da Ajuda war der erste botanische Garten Portugals. Er vereinte mehr als 5.000 Pflanzenarten aus dem portugiesischen Festland und den Überseegebieten. Der Jardim Botânico Tropical umfasst mehr als 500 mehrjährige Arten aus tropischen oder subtropischen Regionen. Als Jardim Museu Agrícola Tropical wurde er für wissenschaftliche und didaktische Zwecke geschaffen und dient heute auch als Ort für thematische Ausstellungen.

Im Oceanário de Lisboa steht ein zentrales Aquarium mit fünf Millionen Litern Wasser, das den Globalen Ozean darstellt. Die Ausstellung zeigt vier Meereslebensräume auf zwei Besuchsebenen: einer terrestrischen und einer unterirdischen beziehungsweise unter Wasser gelegenen Ebene. Der Kontrast zwischen botanischen Sammlungen und den dargestellten Meereslebensräumen eröffnet zwei ganz unterschiedliche Naturthemen für die Planung Ihres Aufenthalts.

Weitere Reiseziele entdecken: São Mamede, Benfica, Socorro, Tondela, Vila Franca De Xira, Sintra, Torres Vedras, Loures.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lissabon.

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