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Horta: Küste, Walgeschichte und Baukultur

Unterkünfte in Horta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Horta sucht, kann den Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Das geschützte Landschaftsgebiet Monte da Guia, die Walgeschichte und historische Bauwerke setzen eigene Akzente. Die folgenden Orte geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte dafür, welche Seite des Reiseziels Sie besonders interessiert. Landschaft und Küste, technische Geschichte oder Sakral- und Wehrarchitektur lassen sich als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Monte da Guia und Porto Pim

Der Rundwanderweg Entre Montes PRC08FAI liegt im geschützten Landschaftsgebiet Monte da Guia. Auch die Praia de Porto Pim befindet sich in diesem Schutzgebiet. Der Rundweg beginnt und endet am Parkplatz neben dem Strand; sein Verlauf führt von der Umgebung der Marina da Horta in Richtung Praia de Porto Pim. Für Ihre Reiseplanung bildet die Verbindung von Strand und Rundweg einen konkreten Schwerpunkt, wenn Sie Küstenlandschaft und Wandern berücksichtigen möchten.

Walgeschichte in Horta

Die Fábrica da Baleia de Porto Pim befindet sich am Monte da Guia in Horta. Ihre Dauerausstellung umfasst die gesamte Originalmaschinerie der Walfangstation von Porto Pim. Hinzu kommt ein Rundgang durch mehrere Räume, in denen die vollständige Verarbeitung von Pottwalen gezeigt wird. Dazu gehören die Gewinnung von Öl und Fett sowie die Verarbeitung von Fleisch, Knochen und Blut zu Mahlgut. Maschinen und Verarbeitungsschritte bilden so zwei zusammengehörige Seiten der Walfangstation.

Einen anderen Zugang zur Walgeschichte bietet das Scrimshaw Museum in Horta. Es präsentiert eine Sammlung von Wal- und Pottwal-Arbeiten, die von Fischern der Insel geschnitzt und dokumentiert wurden. So stehen neben der Maschinerie und Verarbeitung in der Fábrica geschnitzte und dokumentierte Arbeiten von Fischern im Vordergrund.

Barocke Kirchen und Küstenfestung

Bei der Sakralarchitektur lassen sich zwei barocke Kirchen vergleichen. Die Igreja Matriz do Santíssimo Salvador wurde ab 1680 im Barockstil errichtet und zählt zu den größten Gotteshäusern der Azoren. Im Inneren sind vergoldete Holzarbeiten und historiierte Fliesenbilder hervorzuheben. Die Igreja de Nossa Senhora do Carmo in Horta wurde Ende des 17. Jahrhunderts ebenfalls im Barockstil errichtet. Die Angaben ordnen beide Bauten demselben Stil zu, setzen aber unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: einen Baubeginn ab 1680 und eine Entstehung gegen Ende des Jahrhunderts. Bei der Matriz ergänzen die genannten Innenmerkmale die Baugeschichte um konkrete Details.

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Das Castelo de São Sebastião wurde im 17. Jahrhundert an einem felsigen Punkt der Küste errichtet. Es diente als wichtigste Verteidigungsanlage der Bucht von Porto Pim. Im Castelo befindet sich derzeit die Ecoteca do Faial, eine Einrichtung zur Sensibilisierung für den Umweltschutz. Damit stehen an diesem Bauwerk eine historische Verteidigungsfunktion und eine heutige institutionelle Nutzung nebeneinander.

Einen weiteren Hafenbezug bietet die Marina da Horta mit 300 festen Liegeplätzen. Die Marina, die Walfangverarbeitung in der Fábrica und die frühere Verteidigung der Bucht durch das Castelo geben unterschiedliche Einblicke in maritime Themen Horta.

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