Zum Inhalt

Glichów – Ortsgeschichte, Holzgehöft und Landschaft

Unterkünfte in Glichów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Glichów liegt in der sogenannten Wiśniowa-Beckenlandschaft. Wenn Sie bei der Zielwahl Ortsgeschichte und historische Bauwerke berücksichtigen, bietet der Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: ein Holzgehöft, einen Gutshof, eine frühere Siedlung und Ereignisse der Besatzungszeit. Gewässernamen und ein geologischer Bezug ergänzen diesen Blick um die Landschaft.

Landschaft und Siedlungsgeschichte

Die sogenannte Wiśniowa-Beckenlandschaft ordnet Glichów geografisch ein. Zur historischen Landschaftsgeschichte gehört der ehemalige Czarny Las: Glichów wurde gemeinsam mit den umliegenden Dörfern in diesem Wald gegründet. Der frühere Wald bedeckte einst das Gebiet zwischen Szczyrzyc und Łysina. Die Beckenlandschaft beschreibt den geografischen Rahmen, während der Czarny Las den historischen Zusammenhang der Ortsgründung erklärt.

Auch Czerwin verweist auf eine ältere Siedlungsgeschichte. Die ehemalige Siedlung Czerwin wurde in Glichów eingegliedert; ihr Name blieb in einem Weiler und in einem Bach erhalten. Der Bach fließt in die Krzyworzeka. So erscheint Czerwin zugleich als Name eines Weilers und eines Gewässers, während er an die eingegliederte Siedlung erinnert.

Holzgehöft und Gutshof

Die Gehöftanlage Nr. 3 aus dem Jahr 1881 ist das älteste im Ort erhaltene identifizierte Holzgehöft. Der Begriff Gehöft lenkt den Blick auf eine Hofanlage und nicht nur auf ein einzelnes Wohnhaus. Die Datierung setzt einen konkreten zeitlichen Bezugspunkt für die Holzbaugeschichte Glichóws.

Erhalten ist auch ein bescheidener hölzerner Gutshof aus dem 18. Jahrhundert. Der Gutshofkomplex umfasst ein hölzernes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert und ein Wirtschaftsgebäude; die Anlage liegt in einem Landschaftspark. Zum Vergleich der Bauzeiten: Die Gehöftanlage Nr. 3 ist 1881 datiert, der hölzerne Gutshof wird dem 18. Jahrhundert zugeordnet.

Historische Ereignisse und Gebäude

Am 12. September 1944 fand an der Grenze zwischen Glichów und Poznachowice Dolne eine Schlacht um die sogenannte Glichów-Brücke statt. Der Name der Brücke steht dabei neben der präzisen Ortsangabe an der Grenze zwischen Glichów und Poznachowice Dolne.

Anzeige

Während der Besatzungszeit betrieb der Frauendienst der Heimatarmee AK in Glichów ein Feldlazarett; außerdem fand im Ort geheimer Unterricht statt. Damit umfasst die Ortsgeschichte unterschiedliche historische Bezüge: ein datiertes Ereignis an der Grenze sowie Tätigkeiten innerhalb Glichóws während der Besatzungszeit.

Das Gebäude der alten Schule wurde zum Dorfkulturhaus umgenutzt.

Geologischer Bezug

Auch geologisch ist Glichów konkret benannt: Die besten Aufschlüsse des Glichów-Tuffithorizonts befinden sich in Glichów entlang des Bachs Czerwin. Ein Aufschluss bezeichnet eine Stelle, an der Gestein an der Oberfläche freiliegt. Der Bach Czerwin verbindet diesen geologischen Bezug mit der Namensgeschichte des Ortes: Der Name der eingegliederten Siedlung blieb im Weiler und im Gewässer erhalten. So lassen sich an Czerwin Siedlungsname, Gewässer und geologisches Merkmal gemeinsam einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Trzemesnia, Siepraw, Krzczonów, Myslenice, Krzywaczka, Jawornik, Skomielna Czarna, Stróza

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Myślenice.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.