Pogorzany: Gedenkort, Ciecień und Tour
Unterkünfte in Pogorzany
Pogorzany verbindet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Themen: die Erinnerung an die Ereignisse von 1944 in Smykań und eine Tour, die durch den Ort führt. Hinzu kommt die Lage fast vollständig am nordöstlichen Hang des Ciecień. Wenn Sie ein Hotel in Pogorzany suchen, können diese Ortsbezüge helfen, Ihre Interessen einzuordnen: Der Gedenkort steht für lokale Geschichte, während die Tour einen konkreten Streckenverlauf mit Dauer und Länge bietet.
Erinnerungsorte und Orientierung
Bei der Befriedungsaktion im September 1944 in Smykań, einem Weiler von Pogorzany, ermordeten deutsche Truppen 42 Menschen. 18 von ihnen wurden in einer Scheune lebendig verbrannt; außerdem brannten Exekutionseinheiten 17 Häuser nieder. Ein Denkmal für die Opfer der Befriedungsaktion in Smykań liegt 50 Meter von der Hauptstraße entfernt. In Pogorzany wurde für die Opfer am 18. Mai 1986 ein Gedenkobelisk feierlich enthüllt. Damit stehen das historische Geschehen im September 1944 und die spätere Einweihung am 18. Mai 1986 für zwei unterschiedliche Zeitpunkte der Erinnerung. Für die Einordnung ist außerdem wichtig, dass Smykań als Weiler zu Pogorzany gehört.
Von der Straße Szczyrzyc–Dobczyce biegt man in Pogorzany nach einer hölzernen Haltestellenhütte links auf eine schmale asphaltierte Straße ab. Die Haltestellenhütte und der Abzweig geben Ihnen einen konkreten Orientierungspunkt für den Weg zum Denkmal. Straßen- und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Verhältnisse bei Bedarf vor Ort.
Lage am Ciecień und Orte im Umfeld
Pogorzany liegt fast vollständig am nordöstlichen Hang des Ciecień. Die höchsten Berge in der Gmina Jodłownik sind Ciecień mit 829 m und Kostrza mit 720 m. Diese Höhenangaben beziehen sich auf die Gemeinde; die Hanglage beschreibt dagegen die Lage des Ortes. So lassen sich die beiden Maßstäbe unterscheiden: Pogorzany ist fast vollständig am Ciecień gelegen, während die Rangfolge der höchsten Berge für die Gmina Jodłownik gilt.
Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt unterhalb des Diabli Kamień die Einsiedelei des heiligen Benedikt. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet. Ihr Standort unterhalb des Felsens und die Gründungszeit geben diesem Umfeld einen eigenen historischen Bezug.
Tour über Pogorzany
Die anderthalbstündige Tour führt von Szczyrzyc über Pogorzany zum Przełęcz nad Grodziskiem und ist 10,4 km lang. Sie beginnt mit dem Besuch des Diabli Kamień und der Einsiedelei von Szczyrzyc. Anschließend führt die Route zu einem landschaftlich reizvollen Sattel an den Südhängen des Grodzisko. Von dort bietet sich ein Panorama des Pasmo Łysiny i Lubomira im Beskid Średni. Die Angaben zu Dauer und Länge ergänzen einander: 10,4 km bezeichnet die Strecke, anderthalb Stunden die angegebene Dauer der Tour. Prüfen Sie für Ihre Planung die aktuellen Wegverhältnisse vor Ort.
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