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Mstów: Gutshofpark und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Mstów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lage und historische Orientierung

Mstów liegt am Bach Tarnawka im zentralen Teil der Gemeinde Jodłownik und einige Kilometer nördlich von Jodłownik. Wenn Sie ein Hotel in Mstów suchen, helfen Bach und Lage, den Ort geografisch einzuordnen. Neben diesem Lagebezug führt die Ortsgeschichte zum ehemaligen Gutshof, zum Gutshofpark und zu einer Wegkapelle. Die Themen unterscheiden sich zeitlich und in ihrer Art: Neben datierten Stationen gehört auch eine örtliche Sage zur Überlieferung. Für Ihre Reiseentscheidung zählen damit sowohl die geografische Einordnung als auch die konkreten historischen Bezüge des Ortes.

Gutshofpark und Wegkapelle

Der Gutshofpark wurde am 23. August 1988 unter der Nummer A-525 in das Denkmalregister eingetragen. Eine Entscheidung vom 1. September 2015 strich einen Teil des Parks und einen Teil der Sichtschutzzone aus dem Register. Beide Daten gehören zusammen: 1988 steht für die Eintragung, 2015 für eine spätere Teilstreichung. Diese betraf Teile des Parks und der Sichtschutzzone, nicht pauschal die gesamten Flächen. So sind der ursprüngliche Eintrag und die spätere Änderung als zwei verschiedene Schritte zu verstehen.

Nahe dem ehemaligen Gutshof steht eine Wegkapelle mit einer Figur des Chrystus Frasobliwy. Eine örtliche Sage erzählt von einem Schlangenbeschwörer, der beim Herauslocken der Schlangen aus dem Gutshof ums Leben kam; der Gutsherr soll an dieser Stelle eine Kapelle errichtet haben. Der Kapellenbau gehört in dieser Erzählung zur Sage und ist nicht als gesicherter historischer Ablauf wiederzugeben.

Historische Stationen

Die früheste bekannte Erwähnung von Mstów stammt aus dem Jahr 1408 und befindet sich im Archiv der Abtei Szczyrzyc. Im Jahr 1505 gehörte Mstów Joanesa, einem Wohltäter des Zisterzienserklosters in Szczyrzyc, wo er auch begraben wurde. Zwischen 1408 und 1505 liegen 97 Jahre; Szczyrzyc erscheint zunächst als Standort des Archivs und später als Ort des Klosters, mit dem Joanesa als Wohltäter verbunden war und in dem er begraben wurde.

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Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kam Mstów unter die Herrschaft von Stanisław Zborowski aus dem Wappenhaus Jastrzębiec. Einige Jahrzehnte später ging das Dorf in den Besitz der Familie Gąsiorowski aus dem Wappenhaus Pilawa über. Im 19. Jahrhundert übernahm die Familie Popiel das Gut und den Gutshof in Mstów. Die Zeitangaben markieren verschiedene Verhältnisse: Am Ende des 16. Jahrhunderts geht es um die Herrschaft über das Dorf, im 19. Jahrhundert um die Übernahme von Gut und Gutshof. Zborowski gehörte zum Wappenhaus Jastrzębiec, Gąsiorowski zum Wappenhaus Pilawa. Die historische Zeitspanne reicht damit von der frühesten bekannten Erwähnung 1408 über spätere Besitzwechsel bis zu den Parkentscheidungen von 1988 und 2015.

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