Landeck: Burgen, Römergeschichte und alpine Natur
Unterkünfte in Landeck
Schloss Landeck erhebt sich auf einem hochragenden Felsen über dem Inn und gibt einer Reise durch die Kulturgeschichte der Region einen markanten Auftakt. Wahrscheinlich wurde die Anlage in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Grafen von Ulten erbaut. Heute ist sie Wahrzeichen von Landeck sowie Veranstaltungs- und Kulturzentrum. Ihre Dauerausstellung führt durch fünfzehn thematische Räume; Originalobjekte und Originaldokumente vermitteln Geschichte. In der Galerie stehen Ausstellungen zeitgenössischer Künstler aus dem regionalen und internationalen Umfeld neben Präsentationen zu aktuellen und historischen Themen.
Burgen und Römergeschichte erleben
Schloss Landeck liegt direkt an der historischen Römerstraße Via Claudia Augusta. Im Raum Landeck verlief die Straße zwischen der Innsbrücke bei Starkenbach und Landeck weitgehend am Hang und führte anschließend über die „Platte“ nach Fließ. Dort sind Wagenspuren aus verschiedenen Epochen im Fels sichtbar. Das Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta zeigt eine Kopie der Tabula Peutingeriana und römische Fundstücke, die entlang der Via Claudia Augusta entdeckt wurden. So treffen in der Region unterschiedliche Zugänge zur Römergeschichte aufeinander: die Trasse im Landschaftsbild und Fundstücke in einer Ausstellung.
Auch die Bronzezeit ist Teil der regionalen Geschichte. Die Brandopfer am Brandopferplatz auf der Pillerhöhe begannen in der mittleren Bronzezeit, etwa zwischen 1600 und 1200 v. Chr., und dauerten mehr als 1.000 Jahre. Das Depot vom Moosbruckschrofen umfasst 350 Bronzeobjekte aus der mittleren Bronzezeit.
Wer Kulturstätten mit einer Wanderung verbinden möchte, findet im Tiroler Burgenweg eine 65 Kilometer lange Route, die sich in fünf Tagesetappen erwandern lässt. Direkt am Weg liegen Schloss Landeck, Schloss Biedenegg, Schloss Wiesberg, die Burgruine Schrofenstein und die Ruine Kronburg. An den Points of Interest bietet die Burgenweg-App Audio-, Video- und Textinformationen und dient zugleich als Navigationssystem.
Auf Burg Berneck ist die Kapelle dem Heiligen Bartholomäus geweiht. Zu ihren bedeutenden spätgotischen Fresken gehört ein Altarfresko mit dem Heiligen Johannes. Entlang der Südseite der Burg führt eine Galerie über eine 130 Meter hohe Felswand und bietet einen Blick in die Tiefe. In Altfinstermünz beginnen Führungen im Besucherzentrum. Sie sind während der Öffnungszeiten für Gruppen ab acht Personen nach vorheriger Anmeldung möglich. Für spezielle Schwabenkinderführungen im Museum Schloss Landeck sind Gruppen ab zehn Personen und eine vorherige Anmeldung zur Terminabsprache erforderlich.
Naturwege und alpine Landschaften
Der Naturpark Kaunergrat erstreckt sich vom Oberen Inntal bis in die Ötztaler Alpen und umfasst das Pitztal, das Kaunertal sowie die Gemeinde Fließ. Auf 590 Quadratkilometern liegen Natur- und Kulturlandschaften, die sich auf Themenwegen und bei geführten Wanderungen erkunden lassen. Bei Nature-Watch-Ausflügen können Sie Gämsen, Steinböcke und Murmeltiere beobachten. Ein anderer Schwerpunkt erwartet Sie am Gletscherlehrpfad: Er führt von einer Moräne aus der Zeit um 1850 bis zum Gletschertor des Gepatschferners und vermittelt Informationen zu Gletscherspuren sowie zur Tier- und Pflanzenwelt.
Der Moor-Lehrpfad Piller Moor ist eine leichte, barrierefreie Rundwanderung von etwa drei Kilometern. Sieben Informationsstationen und ein elf Meter hoher Moorturm ergänzen den Weg. Da sich Routendetails ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.
Im Kaunertal führt die 26 Kilometer lange Kaunertaler Gletscherstraße durch wechselnde Landschaften mit Almwiesen, Zirbenwäldern, Gebirgsseen, Wasserfällen, Moränenhängen und Gletschereis. Mit der Karlesjochbahn gelangen Besucher barrierefrei auf 3.108 Meter Höhe bis zur italienisch-österreichischen Staatsgrenze; der Betrieb ist saisonabhängig. Direkt unterhalb der Bahn liegt der Snowpark Kaunertal mit unter anderem einer Jibline, einer Kickerline und einem Naturerun. In Galtür verbindet das Alpinarium die Schutzinfrastruktur mit einem Ausstellungshaus und ist Teil einer 345 Meter langen und 19 Meter hohen Lawinenschutzmauer.
Unterwegs planen und Hotel auswählen
Für das Skigebiet Venet ist Landeck-Zams der nächstgelegene Bahnhof. Von dort sind es 15 Gehminuten zur Talstation; alternativ verkehren die Buslinien 1, 240 und 250. Am Zammer Lochputz können Sie ein Schaukraftwerk besichtigen. Die Stadtbuslinie 1 fährt zur Haltestelle „Zams Lochputz“ am Zammer Lochputz. Da sich Transportdetails ändern können, prüfen Sie die Fahrpläne vor der Fahrt.
Richten Sie Ihre Suche nach dem geplanten Tagesprogramm aus und prüfen Sie, welche aktuellen Verbindungen Sie für die ausgewählten Ziele benötigen.
Weitere Reiseziele entdecken: Tösens, Sankt Anton Am Arlberg, Kauns, Kappl, Tobadill, Strengen, Spiss, See, Pians, Kaunertal, Kaunerberg, Grins, Galtür, Fiss, Ischgl, Zams, Serfaus, Ried Im Oberinntal, Prutz, Pfunds, Nauders, Landeck, Fliess, Fendels, Pettneu Am Arlberg, Flirsch, Ladis, Sankt Christoph Am Arlberg, Langesthei, Piller, Feichten Im Kaunertal, Vergötschen, Sankt Jakob Am Arlberg, Kappl-Bach, Faggen, Schönwies.
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