Ischgl: Silvretta Arena, Bergwege und Rokoko
Unterkünfte in Ischgl
In Ischgl reicht der Wintersport bis in die Silvretta Arena: Das Skigebiet Ischgl/Samnaun umfasst 239 Pistenkilometer und wird von 46 modernen Lift- und Seilbahnanlagen erschlossen. Der Snowpark Ischgl bietet zwei Parkbereiche, eine Funline, einen Bagjump und eine eigene Speedline. Prüfen Sie die saisonalen Betriebsbedingungen, wenn Sie Ihre Wintertage planen.
Winter auf der Piste und entlang der Trisanna
Auch abseits der Pisten gibt es winterliche Aktivitäten: In Ischgl sind Winterwanderungen durch verschneite Landschaften und geführte Schneeschuhwanderungen möglich. Entlang der Trisanna verläuft außerdem eine leichte, fünf Kilometer lange Langlaufloipe. Ihre Bedingungen und ihr saisonaler Betrieb können variieren.
Sommerwege zwischen Panorama und Höhenmetern
Rund um Ischgl im Paznaun liegt ein Wandergebiet zwischen den Gebirgsgruppen Silvretta und Verwall. Mehr als 1.000 Kilometer markierte Wege reichen von Panorama- und Almwanderungen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren und mehrtägigen Hüttenrunden. Der Erlebniswanderweg Ischgl–Idalp ist rund 7,5 Kilometer lang und verbindet interaktive Stationen mit Ausblicken und kleinen Überraschungen. Die Route führt bis auf 2.320 Meter Seehöhe, umfasst zwei Hängebrücken, den Walk of Lyrics und die Adventure Stage und durchquert drei alpine Vegetationszonen.
Für eine längere Tour führt die Wanderung zur Heidelberger Hütte durch das Fimbatal in Richtung Silvretta: Sie umfasst rund 17 Kilometer und knapp 700 Höhenmeter. Damit stehen eine kürzere Themenroute und eine Tour mit deutlich mehr Strecke und Höhenmetern als unterschiedliche Möglichkeiten gegenüber. Auf der Idalp liegt außerdem der Erlebnispark Vider Truja auf 2.320 Metern. Zu seinen zwei Landschaftsteichen gehören ein Floß und Tretboote für Kinder.
Auch auf dem Rad führen die Höhen weit hinauf: Die Silvretta Bike Arena in Ischgl und Samnaun bietet 100 Kilometer Naturtrails bis auf rund 2.800 Meter Höhe. Das ist ein eigener Schwerpunkt neben dem markierten Wanderwegenetz und dessen Bandbreite von Panoramawegen bis zu mehrtägigen Hüttenrunden.
Rokoko, Kapellen und Seilbahngeschichte
Ischgl erzählt seine Geschichte auch über Sakralbauten und Kunst. Eine St.-Nikolaus-Kapelle wird erstmals 1443 erwähnt; das Gotteshaus wurde am 27. Juli 1483 zu Ehren der Heiligen Nikolaus und Achatius cum Sociis geweiht. Die heutige Pfarrkirche entstand nach dem Abriss des Vorgängerbaus von 1755 bis 1757 im Rokoko-Stil und wurde 1757 geweiht.
Im Inneren der Pfarrkirche prägen Rokokoaltäre mit Altarblättern von Kirchebner den Raum. Auch das Deckengemälde stammt von Kirchebner; die reiche Rokoko-Stukkatur entstand um 1756. Als weiteres Kunstwerk ist in Ischgl ein erhaltenes Heiliges Grab aus dem späten 18. oder beginnenden 19. Jahrhundert überliefert.
Südlich von Ischgl steht auf einem Hügel über der Fimbaschlucht eine Kalvarienberg-Figurengruppe mit nahezu lebensgroßen Holzstatuen von Johann Ladner aus den Jahren 1763 bis 1769. Auf dem Weg dorthin wurden 1827 sieben Fußfallkapellen errichtet. Die Totenkapelle zum Hl. Luzius ist ein gelber Barockbau von 1773 und wird nur zu bestimmten Anlässen geöffnet. Einen anderen Blick auf die regionale Vergangenheit bietet das Seilbahnmuseum: Es vermittelt die Geschichte der Seilbahnen als Zeitreise durch die touristische Pionierzeit der Region.
Für die sommerliche Anreise verbindet die Buslinie 260 den Bahnhof Landeck-Zams mit der Bielerhöhe in Galtür und erschließt dabei unter anderem See, Kappl und Ischgl. Prüfen Sie den saisonalen Fahrplan für Ihr Reisedatum.
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