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Ampass: Archäologie, Kultur und Wanderwege

Unterkünfte in Ampass

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Ampass sucht, findet einen Ort mit einem ausgeprägten archäologischen und kulturhistorischen Profil. Im Verhältnis zu seiner Flächenausdehnung weist Ampass die höchste Dichte an archäologisch bedeutenden Fundstätten in Tirol auf. Die Viertlsäule und die Pfarrkirche St. Johannes ergänzen dieses Profil um zwei konkrete Kulturstätten; Wanderwege rund um den Ort und eine wetterabhängige Eisfläche setzen andere Reiseakzente. So lässt sich die eigene Planung an Ortsgeschichte, Bewegung oder einer saisonalen Aktivität ausrichten.

Anreise und Lage

Eine VVT-Auskunft vom 9. Juli 2024 führte die Regiobuslinie 505 mit einer Verbindung von Ampass nach Innsbruck und Hall auf. Sie fuhr montags bis samstags im Halbstundentakt und bis nach Mils. Diese Angaben beziehen sich auf den damaligen Stand; prüfen Sie vor einer Fahrt den aktuellen Fahrplan. Ampass liegt am Südufer des Inn an der alten Salzstraße nach Hall. Die Lage ordnet den Ort historisch ein, während die Busauskunft konkrete Fahrtage und einen Takt nennt. So stehen ein historischer Verkehrsbezug und eine praktische Information zur Reiseplanung nebeneinander.

Kultur und Geschichte

Die Viertlsäule steht auf der Anhöhe Sonnenbühel an der Straße nach Hall. Sie gilt als kunsthistorisch bedeutendste spätgotische Bildsäule in Nordtirol. Die klare Ortsangabe Sonnenbühel hilft, dieses Denkmal innerhalb der Gemeinde einzuordnen; seine kunsthistorische Bedeutung reicht über den Ort hinaus.

Die gotische Pfarrkirche St. Johannes bringt eine weitere Zeitschicht in die Ortsgeschichte. Sie brannte 1567 nach einem Blitzeinschlag vollständig aus. Bei Restaurierungsarbeiten wurde 1955 an der Südseite des Chors ein Christophorus-Fresko aus dem frühen 16. Jahrhundert entdeckt. Das Fresko stammt damit aus einer früheren Zeit als der Brand, kam aber erst Jahrhunderte später bei den Restaurierungsarbeiten zum Vorschein. Die Pfarrkirche ist außerdem als beliebte Hochzeitskirche bekannt. Baugeschichte, Fresko und diese Rolle geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um sich mit St. Johannes zu beschäftigen.

Wanderwege und geschützte Landschaft

Der Innsbrucker Almenweg ist ein Wanderweg rund um Ampass. Auch der Kaspar Sautner-Weg führt als Wanderweg rund um Ampass. Er ist nach einem Tiroler Freiheitskämpfer benannt, der mit Ampass verbunden ist. Die Namen unterscheiden damit eine Route von einem Weg mit historischem Namensgeber. Wenn Sie eine Tour planen, prüfen Sie die aktuellen Wegbedingungen vor Ort.

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Ein eigener Naturbezug ist der kleine Taxerhofsee, auch Köglmoor genannt. Er liegt im Gemeindegebiet von Ampass; seine Schilfbereiche und Feuchtwiesen stehen unter Schutz. Damit unterscheiden sich die Themen rund um den See von den benannten Wanderwegen: Hier steht die geschützte Landschaft im Vordergrund, dort die Wege rund um Ampass und ihre unterschiedlichen Namensbezüge.

Eine wetterabhängige Aktivität

Der Natureislaufplatz Ampass ergänzt die Wander- und Kulturthemen um eine Aktivität auf dem Eis. Die Eisfläche ist etwa 55 × 25 Meter groß und eignet sich zum Eislaufen, Eishockeyspielen und Eisstockschießen. Ihr Betrieb ist witterungsabhängig. Wenn diese Aktivität ein wichtiger Teil Ihrer Reiseplanung ist, berücksichtigen Sie daher das Wetter bei der Wahl Ihrer Reisetage. Zusammen mit dem Fahrplanstand der Busauskunft sind das konkrete Bedingungen, die Sie vorab in Ihre Planung einbeziehen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Aldrans, Navis, Pettnau, Seefeld In Tirol, Volderau, Unterweg, Patsch, Pfons

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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