Imst: Stadtgeschichte, Osterbrauchtum und Natur
Unterkünfte in Imst
Imst verbindet Stadtgeschichte und religiöse Kunst mit Osterbrauchtum sowie Natur- und Bewegungsangeboten. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Ein Besuch im Museum folgt einem anderen Interesse als die Osterwege oder eine Fahrt mit dem Alpine Coaster. So können Sie Ihre Zeit in Imst nach den Themen ordnen, die für Sie den Ausschlag geben.
Stadtgeschichte und religiöse Kunst
Das Museum im Ballhaus präsentiert die Geschichte der Stadt von der Urnenfelderkultur über das mittelalterliche Zunftwesen und den Vogelhandel bis zum barocken und modernen Kunstschaffen. Die Spannweite reicht damit von frühen Epochen über städtische Arbeit und Handel bis zur Kunstgeschichte. Ein genau datiertes Exponat ist die Ursulinenkrippe im Museum im Ballhaus: Sie stammt aus dem Jahr 1790 und besteht aus 239 Figuren. Im Krippenmuseum Imst stellt die Fastenkrippe die Passion Christi anschaulich und kunstvoll dar.
Eine weitere historische Spur führt zum Bergbau: Die Blaue Grotte ist ein Stollen, der durch den Bergbau in der Römerzeit entstanden ist. Dort wurde silberhaltiger Bleiglanz abgebaut. Damit ergänzen sich in Imst unterschiedliche kulturgeschichtliche Themen – vom städtischen Leben und Kunstschaffen bis zur Nutzung von Bodenschätzen.
Osterbrauchtum in Imst
Zum Palmsonntagsbrauchtum gehört ein Wettbewerb um die längste Imster Palmlatte. An Gründonnerstag und Karfreitag führt der österliche Weg von der Johanneskirche über den Kalvarienberg bis zur Pfarrkirche im Zentrum von Imst. Am Ostermontag verläuft der österliche Lichtweg von der Pfarrkirche zur Johanneskirche und bildet den Abschluss der Osterfeierlichkeiten. Das besondere Osterbrauchtum zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Imster Kalvarienberg. Wenn Sie Ihre Reise auf diese Termine ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage vorab.
Natur und Aktivitäten
Auch jenseits der Ostertermine gibt es unterschiedliche Anlässe, Imst zu erkunden. Die Rosengartenschlucht ist ein Naturdenkmal in Imst. In Hoch-Imst erreichen Sie den Natursee vom Parkplatz der Imster Bergbahnen in wenigen Minuten zu Fuß. Bei der Schlucht steht die Einordnung als Naturdenkmal im Vordergrund, beim Natursee ist der kurze Fußweg vom genannten Parkplatz eine praktische Orientierung.
Der Alpine Coaster in Hoch-Imst bietet einen anderen Zeitrahmen für die Planung: Die Strecke ist 3.535 Meter lang, eine Fahrt dauert etwa neun Minuten, überwindet 500 Höhenmeter und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Die ungefähre Dauer gibt Ihnen einen konkreten Zeitrahmen für die Fahrt; Höhenmeter und Geschwindigkeit benennen weitere Eckdaten.
Im Kletterzentrum Imst gibt es Kletterrouten im Innen- und Außenbereich. Für Anfänger werden Kurse angeboten; die erforderliche Kletterausrüstung einschließlich Helm und Klettersteigset kann dort ausgeliehen werden. Beim Abwägen zwischen diesen Aktivitäten stehen beim Klettern Routen, Kurse und Ausrüstung im Vordergrund, beim Coaster dagegen die Fahrt und ihre Streckenwerte.
Beim Adlerhorst ist der Zugang kostenlos; erforderlich ist die Auffahrt mit der Bahn. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob dieser Zugang aktuell angeboten wird.
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