Umhausen entdecken: Stuibenfall, Natur und Kultur
Unterkünfte in Umhausen
Umhausen bietet für die Reiseplanung mehrere unterschiedliche Themen: die Wanderung zum Stuibenfall, Natur- und Tiererlebnisse sowie archäologische und kirchengeschichtliche Orte. Wenn Sie ein Hotel in Umhausen suchen, kann die geplante Mischung dieser Interessen bei der Auswahl eine Rolle spielen. Entscheidend ist, ob Wandern, Tierbeobachtungen oder Kultur Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Wandern am Stuibenfall
Der Stuibenfall bei Umhausen im Ötztal ist 159 Meter hoch und der höchste Wasserfall Tirols. Die Wanderung von Umhausen zum Stuibenfall dauert rund 1 Stunde und 45 Minuten und führt über etwa 2,8 Kilometer. Dauer und Strecke geben Ihnen zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tagesplanung.
Zum oberen Bereich des Stuibenfalls führt der Weg über mehrere Aussichtsplattformen und rund 700 Stufen. Die Hängebrücke am Stuibenfall ist rund 80 Meter lang und führt direkt am 159 Meter hohen Wasserfall entlang. So lässt sich die Wanderung nicht nur über Zeit und Distanz einordnen: Auch die Stufen, Plattformen und Brücke prägen den Weg zum oberen Bereich.
Die Anreise nach Umhausen erfolgt zunächst mit der Bahn bis zum Bahnhof Ötztal und anschließend mit der Buslinie 320. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan, damit Sie Ihre Anreise entsprechend planen können.
Natur und Tierwelt
Oberhalb des Weilers Platzl bei Umhausen erhebt sich die steile Engelswand. Sie wurde 2008 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Damit steht hier eine markante Steilwand mit eigenem Schutzgebietsstatus im Mittelpunkt, während der Stuibenfall mit einer beschriebenen Wanderung und konkreten Wegmerkmalen verbunden ist.
Im Greifvogelpark Umhausen finden täglich Flugvorführungen mit Adlern, Bussarden, Falken und Milanen statt. Ein Lehrpfad informiert über das Abrichten von Falken. Das gesamte Gelände ist barrierefrei und für Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer geeignet. Vorführungen und Lehrpfad setzen unterschiedliche Akzente: Tierbeobachtung und die Vermittlung rund um die Falknerei.
Der Badesee Umhausen ist mit reinem Trinkwasser gefüllt; Beachvolleyball gehört ebenfalls zum Angebot. Damit ergibt sich ein weiterer Natur- und Freizeitbezug, der sich von der Wanderung am Stuibenfall und den Themen des Greifvogelparks unterscheidet.
Kultur und Geschichte
Das Ötzi-Dorf in Umhausen ist ein archäologischer Freilichtpark, der Einblicke in die jungsteinzeitliche Geschichte bietet und zum aktiven Mitmachen einlädt. Zu sehen sind authentisch nachgebaute Hütten, Arbeitsgeräte, Waffen und historische Haustiere. Hinzu kommt eine Nachbildung der Fundstelle des „Ötzi“ im Maßstab 1:1. Die Ausstellung verbindet so den Fundstellenbezug mit verschiedenen dargestellten Gegenständen und Bauformen.
Die gotische Pfarrkirche zum hl. Vitus in Umhausen ist die älteste Kirche des Ötztals und wird bereits 1220 erwähnt. An der Kirche befinden sich gotische Fresken aus dem Jahr 1330, die bei der Restaurierung 1964 entdeckt wurden. Die Daten stehen für unterschiedliche historische Bezugspunkte: 1220 bezeichnet die Erwähnung der Kirche, 1330 das Alter der Fresken und 1964 ihre Entdeckung bei der Restaurierung.
Auch Farst gehört zur Siedlungsgeschichte des Tals: Der Ort zählt zu den ältesten Siedlungen, und dort wurde bereits im 13. Jahrhundert ein Schwaighof gegründet. Am Gasthof Krone befindet sich an der Ostseite ein Fresko mit der Darstellung der Hochzeit zu Kana; es stammt aus der Zeit vor 1627.
Die Barockkirche von Niederthai ist dem heiligen Antonius geweiht und wurde 1698 geweiht. Die Pfarrkirche Tumpen wurde am 17. Mai 1666 von Weihbischof Jesse Perkhofer dem heiligen Martin geweiht. An ihrer Fassade befinden sich drei Rokoko-Fresken mit den Motiven Wetterherren und Guter Hirte. Die unterschiedlichen Weihejahre und Freskenmotive bieten jeweils eigene Anknüpfungspunkte für den Blick auf die Kirchengeschichte.
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