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Bad Hofgastein: Wandern, Radfahren und Geschichte

Unterkünfte in Bad Hofgastein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bad Hofgastein spricht Reisende mit unterschiedlichen Interessen an: Auf der Schlossalm stehen Rundwanderwege im Mittelpunkt, die Angertal Runde ist eine Radoption, und die Knappenwelt Angertal vermittelt Bergbaugeschichte. Auch eine historische Mühle und die Pfarrkirche eröffnen kulturelle Themen. Die Möglichkeiten unterscheiden sich auch darin, wie ihr jeweiliger Start oder Zeitraum beschrieben ist.

Wandern, Radfahren und Wasser

Nach der Fahrt mit der Schlossalmbahn führt ein kurzer Spaziergang zum Ausgangspunkt von sechs Rundwanderwegen auf der Schlossalm. Die eigentliche Rundwanderung beginnt damit erst nach der Bergfahrt und dem Fußweg zum gemeinsamen Startpunkt. Sowohl die Seilbahn als auch die Wege sind saisonal in Betrieb. Prüfen Sie die Betriebszeiten für Ihren Reisezeitraum, bevor Sie diesen Ausflug einplanen. Für die Wanderung ist damit nicht nur die Wahl einer Runde relevant, sondern auch die Abfolge bis zu ihrem Ausgangspunkt.

Für Radfahrende beginnt die Angertal Runde am Bike-Startplatz im Ortszentrum von Bad Hofgastein. Damit liegt ihr Start ausdrücklich im Ortszentrum; bei den Rundwanderwegen auf der Schlossalm folgen dagegen Seilbahnfahrt und kurzer Spaziergang vor dem Start. Dieser Unterschied kann Ihnen bei der Auswahl helfen, wenn Sie die Art des Beginns Ihrer Tour in die Planung einbeziehen möchten. Nach einer Berg- oder Biketour können Sie während der Badesaison im klaren Gasteiner Badesee schwimmen. Dafür müssen Badesaison und gutes Wetter zusammenpassen.

Der sogenannte „Katharinastollen“ ermöglicht Gästen die sichere Durchquerung der Gadaunerer Schlucht. Dabei bieten sich erlebnisreiche Blicke vor und hinter dem Wasserfall. Die Durchquerung und die wechselnden Perspektiven auf den Wasserfall gehören hier zusammen: Das Erlebnis besteht nicht nur aus einem Blick von einer Seite, sondern schließt die Passage durch den Stollen ein.

Bergbau und historische Mühlen

Die Knappenwelt Angertal gibt Einblicke in die Geschichte des Gold- und Silberbergbaus. Bei Führungen werden die Schmiede, das Knappenhaus, die alten Schmelzöfen und das Bergmeisterhaus besichtigt. So erhält das Thema Bergbau mehrere konkrete Bezugspunkte, die Sie im Rahmen einer Führung kennenlernen. Wenn Sie diesen Besuch mit einer Führung planen, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine. Damit lässt sich der Programmpunkt auf den Zeitraum Ihres Aufenthalts abstimmen.

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Die Rauchbergmühle ist eine oberschlächtige Radmühle. Sie wurde 1728 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1965 in Betrieb. Die beiden Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche historische Angaben: 1728 markiert die erste urkundliche Erwähnung, 1965 das Ende des Betriebs. Für die zeitliche Einordnung der Mühle ist dieser Unterschied wesentlich; die erste Erwähnung ist nicht mit dem Beginn der Betriebszeit gleichzusetzen.

Pfarrkirche und Kunstgeschichte

Die in Bad Hofgastein als „Church of our Lady“ bezeichnete Pfarrkirche wurde zwischen 1498 und 1507 erbaut. Ihr barocker Altar war das Hauptwerk des Malers Josef Andrä Eisl und des Bildhauers Paul Mödlhammer. Damit kommen zwei unterschiedliche kunsthistorische Anknüpfungspunkte zusammen: Die Bauzeit ordnet das Kirchengebäude ein, die Künstlernennung macht die Bedeutung des Altars greifbar. Wenn Sie sich für kirchliche Kunst interessieren, führt der Blick hier vom historischen Bauwerk zu einem konkreten Werk des Barock.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Johann Im Pongau.

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