Hallein: Keltenkultur und Geschichte vor Ort
Unterkünfte in Hallein
Im Keltenmuseum Hallein begegnen Sie keltischer Kunst und Kultur an einem Ort, der zu den größten Museen Europas für dieses Thema gehört. Auch die mittelalterliche Altstadt und das Stille Nacht Museum geben Hallein ein unverwechselbares historisches Profil. Die Sehenswürdigkeiten reichen von archäologischen Funden bis zur Geschichte des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“.
Keltische Funde und Geschichte
Eine 2.500 Jahre alte keltische Schnabelkanne vom Dürrnberg zeigt fabelwesenartige Raubtiere und Dämonen. Sie ist ein konkretes Beispiel für die keltische Kunst, die im Museum zu sehen ist. Darüber hinaus präsentiert das Keltenmuseum die Verbindung von eisenzeitlichen Gräberfeldern, Siedlungsgebieten und Salzbergbau am Dürrnberg. Diese Kombination gilt als einzigartig in Europa.
Auch der Kelten.Erlebnis.Berg greift das Thema auf: Rutschen, ein Wasserspiel und Kletterspaß bieten Kindern die Möglichkeit, das Leben der Kelten spielerisch zu entdecken. So gibt es neben den Ausstellungsstücken ein eigenes Angebot, das keltisches Leben auf aktive Weise vermittelt.
Für die Orientierung beim Museumsbesuch sind zwei praktische Details hilfreich: Ein Aufzug ermöglicht den Zugang zu allen Etagen. Von der S-Bahn-Station Hallein Hauptbahnhof erreichen Sie das Keltenmuseum in zehn Minuten zu Fuß.
Stille Nacht und die Halleiner Altstadt
Das Stille Nacht Museum befindet sich im ehemaligen Mesner- und Chorregentenhaus. Franz Xaver Gruber lebte und arbeitete 28 Jahre lang in diesem Haus. Das Museum widmet sich der Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Damit treffen ein bestimmter Ort in Hallein und die Geschichte eines Liedes in dessen Museumsthema zusammen.
Das historische Zentrum der Halleiner Altstadt stammt aus dem Mittelalter. Besucher erkunden es durch kleine, verwinkelte Gassen und über Plätze, die mediterran anmuten. Die malerischen Kastenbrunnen bieten sich für eine Pause während der Erkundung an. Auch die Gruber-Orgel in der Stadtpfarrkirche gehört zu den geschichtlichen Anlaufpunkten: Sie wurde 2018 renoviert.
Ein weiteres Denkmal ist die Ruine Gutrat im Halleiner Stadtteil Rehhof, die unter Denkmalschutz steht. Wer eine Wanderung einplanen möchte, erreicht die Ruine vom Ortsteil Au aus über den Salzquellenweg nach etwa einer Stunde leichter Wanderung.
Wandern und lokale Wahrzeichen
Die Barmsteine gelten als Wahrzeichen der Stadt Hallein und sind beliebte Ziele für Wanderungen. Damit stehen neben den Gassen und Plätzen der Altstadt auch Wanderziele im Halleiner Besuchsprogramm. Für die Planung lässt sich die ungefähr einstündige, als leicht beschriebene Wanderung zur Ruine Gutrat von den Barmsteinen unterscheiden: Für sie sind ein bestimmter Ausgangspunkt, der Ortsteil Au, und der Salzquellenweg genannt.
Brauereikultur und historische Werkzeuge
Im Hofbräu Kaltenhausen wird seit 1475 Bier gebraut. Dort werden verschiedene Brauereiführungen angeboten; Bierverkostungen umfassen unterschiedliche Bierstile. Die Führung und die Verkostung setzen jeweils einen anderen Schwerpunkt: Hier geht es um die Brauerei, dort um die Vielfalt der Bierstile.
Im Binderei-Museum von Hofbräu Kaltenhausen wird erklärt, wofür historische Werkzeuge wie Hoanzlbank, Zunftteller und Reifenbiegemaschinen verwendet wurden. So umfasst das Besuchsthema neben der Brauereigeschichte auch den Blick auf den Gebrauch dieser Werkzeuge. Das Gradierwerk in Bad Dürrnberg wurde 2013 rundum erneuert. Es befindet sich im Kurpark, wenige Gehminuten von der Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg entfernt.
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