Au An Der Traun: Radfahren und Kultur
Unterkünfte in Au An Der Traun
Au an der Traun lässt sich für die Reiseplanung vor allem über Radwege und die Ufermann-Kapelle einordnen. Der Planetenweg setzt einen Bildungsakzent, während die Etappe 7 der Wels-Land-Runde durch Au an der Traun verläuft. Dazu kommt die Baugeschichte einer Kapelle, die per Verordnung unter Denkmalschutz steht. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt suchen, geben diese Themen einen konkreten Rahmen für die Wahl des Reiseziels: Sie können Radfahren, den Planetenweg oder die örtliche Baugeschichte in den Mittelpunkt stellen.
Radwege und unterschiedliche Orientierungspunkte
Auf dem Planetenweg sind die Größenverhältnisse und Abstände der Planeten im Maßstab 1:1 Milliarde dargestellt. Er kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Darstellung verbindet damit zwei Aspekte astronomischer Dimensionen: Sie zeigt sowohl Größenverhältnisse als auch Abstände in derselben Maßstabsangabe. Auch die Mautstraße in Au an der Traun gehört zur Route des Planetenwegs. Für Ihre Planung unterscheidet sich der Planetenweg dadurch von der Wels-Land-Runde, bei der Etappenverlauf und Wegbelag im Vordergrund stehen.
Die Etappe 7 der Wels-Land-Runde führt von Marchtrenk nach Thalheim durch Au an der Traun. 55 Prozent der Etappe bestehen aus Schotter- oder Naturboden und 45 Prozent aus befestigten Wegen beziehungsweise Asphalt. Der Belagsmix ist damit nahezu ausgeglichen, mit einem etwas höheren Anteil an Schotter- oder Naturboden. Für die Tourenplanung lohnt sich ein Blick auf aktuelle Streckenhinweise, da sich die Beläge durch Wartungs- oder Bauarbeiten ändern können.
Der Römerradweg führt am Wasserkraftwerk Marchtrenk vorbei und weiter bis zur Abzweigung nach Marchtrenk. Hinter Au gelangt man über die Weißkirchner Straße nach Marchtrenk. Bei der Wels-Land-Runde ist Au Teil der Etappe; beim Römerradweg sind das Wasserkraftwerk und die Abzweigung konkrete Orientierungspunkte. So lassen sich die unterschiedlichen Routenbezüge für die eigene Planung auseinanderhalten.
Ufermann-Kapelle: Geschichte und Architektur
Die Ufermann-Kapelle befindet sich an der Mautstraße 8, 4614 Marchtrenk, im Ortsteil Au an der Traun. Sie wurde 1814 vom Gasthaus Ufermann errichtet und steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Ihr hohes, spitzes Zeltdach ist mit Holzschindeln gedeckt. Die Dachform und das Material geben dem Bauwerk neben seiner historischen Einordnung ein konkretes architektonisches Profil. Möglicherweise wurde die Kapelle als Dank für das unfallfreie Überqueren der damals unregulierten Traun mit einer Zille errichtet.
Landschaft rund um Au an der Traun
Auch die Landschaft setzt einen anderen Akzent als Radrouten und Baugeschichte. Östlich von Au an der Traun sind zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen einige Hecken erhalten geblieben. An einem großen Teich bei Au befindet sich ein relativ gut ausgebildetes, teilweise lückiges Ufergehölz mit Eschen, Hybridpappeln, Hängebirken, Blutrotem Hartriegel und Bruchweiden. Die Hecken zwischen den genutzten Flächen und das Gehölz am Teich stehen für unterschiedliche Formen des Landschaftsbilds. Damit ergänzen Natur- und Landschaftsmerkmale die Routen und das historische Bauwerk als weitere Themen für Ihre Reiseplanung.
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