Hirschbach im Mühlkreis: Baukultur und Kräuterwissen
Unterkünfte in Hirschbach Im Mühlkreis
Bei der Suche nach einem Hotel in Hirschbach im Mühlkreis kann der persönliche Schwerpunkt für die Ortswahl eine Rolle spielen. Zu den Themen zählen bäuerliche Baukultur, eine spätgotische Pfarrkirche und Wege mit eigenständigen Schwerpunkten. Auch Kräuterwissen ist in verschiedenen Formen vertreten – von einer Ausstellung bis zu einem Garten und regionalen Wegen.
Museum und Kirchenbau
Das Bauernmöbelmuseum Hirschbach zeigt Werke des Künstlers Franz von Zülow und ist in einem typischen Mühlviertler Hof untergebracht. Jährlich finden mehrere Sonderausstellungen statt. So stehen die Präsentation der Werke und wechselnde Ausstellungsthemen als unterschiedliche kulturelle Zugänge nebeneinander.
Die Pfarrkirche Hirschbach im Mühlkreis ist spätgotisch; der heutige Bau wurde zwischen 1480 und 1490 errichtet. Ihre Wallfahrtsgeschichte steht im Zusammenhang mit dem Heilwasser in Grünbrunn. Damit gehören sowohl die Baugeschichte als auch der Bezug zur Wallfahrt zu den Anknüpfungspunkten für kulturgeschichtlich interessierte Reisende.
Steinbloß-Beispiele und ein Gipfelziel
Der 12,5 km lange Steinbloß-Mauer-Weg in Hirschbach im Mühlkreis führt an insgesamt 24 grau-weißen Steinbloß-Beispielen vorbei. Sein Thema ist die Vielfalt der Steine: Dazu zählen Mühlviertler-Steinbloßhäuser ebenso wie verschiedene Steinmauern und Natursteinmauern. Die Strecke verbindet somit Beispiele an Häusern mit unterschiedlichen Mauerformen.
Ein anderes Ziel hat der Hirtstein-Weg: Er führt zum Hirtstein, dem mit 844 m höchsten Punkt der Gemeinde Hirschbach. Die Wege lassen sich anhand verschiedener Angaben unterscheiden: Beim Steinbloß-Mauer-Weg sind Länge und Zahl der Beispiele benannt, beim Hirtstein-Weg das Gipfelziel und dessen Höhe.
Kräuterausstellungen und Gärten
Die Kräuterausstellung im Kräuterstadl umfasst Themenbereiche zu Kräuterkunde und Kräuterkosmetik, eine Kräuterbibliothek sowie einen alten Bauerngarten. Audio-Guides führen durch die Ausstellung und informieren über Geschichte und Meilensteine der Kräuterkunde, Heilkräuter und Medizin, Kräuterdüfte sowie Anbau und Verarbeitung von Kräutern. Für den Kräuterstadl ist ein saisonaler Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Oktober angegeben. Klären Sie vorab, ob ein Besuch im gewünschten Zeitraum möglich ist.
Der Bergkräuterwanderweg im Mühlviertel bietet einen weiteren Blick auf Kräuter und Landschaft. Entlang des Abschnitts durch den Pfarrgraben sind verschiedene Kräuter beschrieben. Der Weg führt außerdem an der Europäischen Wasserscheide auf der „Tischberger Höh“ vorbei. An der Strecke liegen Kräuterfelder, die von regionalen Kräuterbauern der Bergkräutergenossenschaft bewirtschaftet werden.
Der Kräutergarten des Abraham Hofes zeigt auf fast 800 m Seehöhe über 100 verschiedene Kräuter- und Blumenarten und bietet Aussicht auf das Mühlviertler Hügelland. Die Kräuterbäckerei Freudenthaler verarbeitet gepflückte Wildkräuter zu Brot und Gebäck. So reichen die Kräuterthemen von Pflanzen und Anbau bis zur Verarbeitung in Backwaren.
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