Neukirchen an der Enknach: Kirchenkunst und Wege
Unterkünfte in Neukirchen An Der Enknach
Neukirchen an der Enknach verbindet sakrale Bau- und Kunstgeschichte mit markierten Wanderwegen und einem saisonalen Wintersportangebot. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt suchen, können Sie Ihre Planung danach ausrichten, ob Kirchenarchitektur, Streckenwahl oder Bewegung im Winter im Mittelpunkt stehen soll.
Wanderwege und Ziele vergleichen
Eine am 23. Juni 2023 aktualisierte Routenbeschreibung führt vier Wanderwege in Neukirchen auf; jeder beginnt und endet am Ortsplatz. Gelbe Schilder und Entfernungsangaben kennzeichnen die Wege. Der blau markierte Panoramaweg ist sieben Kilometer lang und bietet Ausblicke auf Neukirchen. Als Attraktion führt er zum Mühlrad der Dietzingermühle, die auch Bäckermühle genannt wird. Der rot markierte Sandtalweg ist 8,5 Kilometer lang und führt bis zur Jägerkapelle. Der Panoramaweg ist gegenüber dem Sandtalweg um 1,5 Kilometer kürzer. Auch die Zielpunkte unterscheiden sich: Ausblicke auf Neukirchen und das Mühlrad beim Panoramaweg, die Jägerkapelle beim Sandtalweg. So können Sie Länge und Ziel in die Wahl zwischen den beiden Strecken einbeziehen.
Weitere Wege verbinden den Ort mit Radwegen entlang des Inn oder der Mattig; einige führen mitten durch den Lachforst. Am Ortsplatz kann die Fahrrad-Elektro-Tankstelle gleichzeitig bis zu acht Akkus laden. Für gemeinsam reisende Radfahrende ist diese gleichzeitige Kapazität eine konkrete Planungsangabe.
Kirchenbau und sakrale Kunst
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1430 vom Burghausener Baumeister Oswald Bürckel im gotischen Stil als zweischiffige Kirche mit Sternrippengewölbe errichtet. „Zweischiffig“ beschreibt die Gliederung des Kirchenraums, während „Sternrippengewölbe“ eine bestimmte Gewölbeform bezeichnet; die Begriffe benennen damit unterschiedliche Merkmale des Baus. Die Kirche gilt als ältester Marienwallfahrtsort in Oberösterreich. Nach österreichischem Denkmalschutzrecht steht sie unter Denkmalschutz. Der Eintrag der Bundesdenkmalbehörde vom 23. Juni 2026 bezieht auch Friedhof, Umfassungsmauer und Portalanlage ein.
Am rechten Chorbogen gegenüber der Kanzel ist eine gotische Statue „Maria mit dem Kind“ aus der Zeit um 1460 zu sehen. Die Sebastianikapelle entstand 1764 anstelle eines älteren Karners; ihr spätbarockes Altarbild zeigt die Pestpatrone Sebastian und Rochus. Die Neukirchner Nelson-Orgel verfügt über insgesamt 1.128 Pfeifen. In der Allerseelenkapelle befindet sich die Neukirchner Weihnachtskrippe. Sie umfasst etwa 180 Figuren, darunter vollplastisch geschnitzte und bekleidete Figuren. Die Bau- und Kunstwerke reichen damit von der gotischen Kirche und Statue bis zur später entstandenen Kapelle mit ihrem spätbarocken Altarbild.
Mühle, Bach und Winter
Die Bäckermühle in Dietzing ist weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und wird heute zur Stromerzeugung genutzt. Bei der Mühle treffen so ein erhaltener historischer Zustand und eine heutige Nutzung aufeinander.
Die Enknach ist ein etwa 30 Kilometer langer Bach und mündet in den Inn. Der Inn kommt auch als Verlauf von Radwegen vor, zu denen Wege den Ort mit Verbindungen entlang des Inn oder der Mattig führen. Im Winter ergänzt eine Langlaufloipe das sportliche Angebot von Neukirchen an der Enknach.
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