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Schwadorf: Wallfahrt, Kulturerbe und Landschaft

Unterkünfte in Schwadorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schwadorf verbindet religiöse Ortsgeschichte und historische Erinnerungszeichen mit Möglichkeiten für Bewegung im Freien. Zu den Anknüpfungspunkten für Ihren Aufenthalt zählen die Pfarrkirche und die Wallfahrtsgeschichte, datierte Säulen und Kreuze, Spaziergänge, Radfahren sowie das Hallenbad.

Kirche und Wallfahrtsgeschichte

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt stammt aus der Zeit vor 1200 und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrer Anreise noch einmal. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Schwadorf aufgrund des berühmten Marienbildes „Maria Hilf“ zu einem Wallfahrtsort. Die Geschichte des Ortes umfasst damit sowohl einen Kirchenbau aus der Zeit vor 1200 als auch die spätere Entwicklung der Wallfahrt.

Säulen, Kreuze und historische Spuren

Die Mariensäule, auch „Gemeindesäule“ genannt, wurde 1595 errichtet. 1624 folgte die Bäckerkreuzsäule, die der Bürger und Bäckermeister Hans Krapf gemeinsam mit seiner Frau Rosina errichten ließ. Die Gemeinde errichtete 1674 die Pestkreuzsäule auf dem Gelände eines ehemaligen Pestfriedhofs, zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Davon zu unterscheiden ist die Dreifaltigkeitssäule: Sie wurde 1700 errichtet und mehrfach renoviert. Sie steht am Hauptplatz in Richtung Wr. Herberg, an der Landeshauptstraße 156, etwa zwei Kilometer vom Ortsgebiet entfernt.

Das steinerne Fleischhackerkreuz ließ der Fleischhauer Franz Ferschel 1734 inmitten der Weinberge an der Grenze zu Wr. Herberg errichten. Das Galgenkreuz entstand 1770 mit einem Bildnis der „Schmerzhaften Muttergottes“. Das Schutzengelkreuz geht ursprünglich auf ein hölzernes Kreuz an der Straße nach Rauchenwarth zurück. Das Kriegerdenkmal wurde 1923 auf dem alten Friedhof vor der Pfarrkirche errichtet; dieser Friedhof war 1814 aufgelassen worden. Das Hochkreuz, auch „Hohes Kreuz“ genannt, steht direkt an der B10 in Richtung Schwechat, etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortsgebiets von Schwadorf.

Für 1331 ist eine Burg am Westufer der Fischa belegt. Die frühere Festung von Schloss Schwadorf war von Ringmauern und Wassergräben umgeben. Ein eigener Kunstbezug ist Adalbert Stifters Ölgemälde „Der Fabriksgarten in Schwadorf“: Er hielt die Anlage 1835 darin fest.

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Spaziergänge, Radtour und Hallenbad

Die Ebenen aus Wiesen und Feldern laden zu langen Spaziergängen ein. Der Schwadorfer Wald reicht bis in das Gemeindegebiet des Wallfahrtsorts Rauchenwarth mit der Bründlkirche und bildet damit einen Landschaftsbezug über Schwadorf hinaus.

Die Römerland Carnuntum Radtour 54 ist in beide Richtungen ausgeschildert. Der nach Schwadorf führende Abschnitt verläuft auf einem asphaltierten Feldweg. Damit sind sowohl die Ausschilderung der Route als auch der Untergrund auf diesem Abschnitt beschrieben.

Nach der Renovierung im Jahr 2018 präsentierte sich das Hallenbad Schwadorf mit einer modernen Schwimmhalle und einem Café mit Schanigarten. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie bitte vorab die aktuelle Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Fischamend Dorf, Tullnerbach-Lawies, Rauchenwarth, Schwechat-Mannswörth, Kritzendorf, Föhrenhain, Gablitz, Irenental.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wien-Umgebung.

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