Tullnerbach-Lawies: Villen, Kulturweg und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Tullnerbach-Lawies
Tullnerbach-Lawies lässt sich über Villengeschichte, kulturelle Stationen und Ortsgeschichte kennenlernen. Wege und Aussichtspunkte setzen weitere Akzente. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise suchen, helfen diese Themen dabei, Ihre Ausflugsplanung nach den eigenen Interessen auszurichten.
Villenviertel und Ortsgeschichte
Die Lawies wird durch einen bemerkenswerten Bestand historistischer Villen aus der Zeit von 1875 bis 1910 mit den dazugehörigen großen Gärten geprägt. Historistisch bezeichnet eine Bauweise, die ältere Stilformen aufgreift. Der Begriff hilft, die Villen in ihrer architektonischen Epoche einzuordnen; die Gärten gehören ebenso zu dem beschriebenen Bild.
Für die obere Lawies ist eine weitere historische Entwicklung festgehalten: Zwischen 1870 und 1900 entstanden dort 45 Villen, ein Hotel und zwei Geschäftshäuser. Die Zeiträume überschneiden sich, beziehen sich aber auf unterschiedliche Rahmen: den Villenbestand der Lawies von 1875 bis 1910 und die Entwicklung der oberen Lawies von 1870 bis 1900. Dieser Vergleich hilft, die Ortsgeschichte zeitlich und nach den genannten Bereichen einzuordnen.
Eine Orientierung im Ort bietet die Knabstraße am Bahnhof. Sie ist bis heute der eigentliche Ortskern von Lawies-Tullnerbach. Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude von Tullnerbach ist nicht erhalten. Der Bahnhof Tullnerbach-Pressbaum befindet sich in der Ortschaft Tullnerbach-Lawies im Wiental.
Kulturweg und historische Gebäude
Das Norbertinum eröffnet einen weiteren Zugang zur Architekturgeschichte. Ab 1881 wurde es als ausgedehnte vierflügelige historistische Anlage errichtet. Es diente als Lehr- und Erziehungsanstalt des Katholischen Waisenhilfsvereins und stand unter der Leitung der Kongregation der Schulbrüder. An diesem Bauwerk lassen sich die beschriebene Bauform und die frühere institutionelle Nutzung gemeinsam betrachten.
Der Kulturweg Tullnerbach umfasst eine Station zu Richard Genée an der Ecke Egererstraße und Genéestraße. Auch der Professor-Rudolf-Pleban-Park ist eine Station des Weges. Damit sind zwei konkrete Anlaufpunkte für eine Beschäftigung mit den kulturellen Bezügen Tullnerbachs benannt.
Das ehemalige Gemeindeamt Tullnerbach ist denkmalgeschützt und vereinte einst Gemeindeverwaltung, Postamt und Gendarmerie unter einem Dach. Im Gebäude befinden sich ein historischer Sitzungssaal, restaurierte Wandmalereien und ein ehemaliges Gendarmerie-Verließ. Diese Raumdetails ergänzen die frühere Nutzung um konkrete Einblicke in die Ausstattung des Gebäudes.
Wege und Ausblicke
Der Startpunkt des „Tut Gut!“-Schrittewegs Tullnerbach ist mit der S-Bahn oder dem Zug bis zum Bahnhof Tullnerbach/Pressbaum erreichbar. Der Weg führt durch das Villenviertel Lawies und anschließend auf dem Karl-Ritter-Weg weiter. So lässt sich die Wegbeschreibung als Abfolge verstehen: zunächst durch das Villenviertel, danach auf dem Karl-Ritter-Weg. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.
In der näheren Umgebung des Wienerwaldsees gibt es einen Promenadenweg, einen Spiel- und Skaterplatz sowie einen Beachvolleyballplatz. Ebenfalls in der näheren Umgebung verlaufen gut markierte und gepflegte Wege, die Spaziergänger und Freizeitsportler nutzen. Promenadenweg und Wege für Spaziergänge und Freizeitsport stehen damit neben den genannten Spiel- und Platzangeboten. Da sich Einrichtungen ändern können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein kurzer Blick auf den aktuellen Stand.
Von der Troppbergwarte bietet sich ein Ausblick auf Wien, den Wienerwald und Tulln, in Richtung Wachau sowie auf das Alpenvorland mit Schneeberg und Ötscher. Die verschiedenen Blickrichtungen geben einen geografischen Überblick von Wien und dem Wienerwald bis zum Alpenvorland. Die Troppbergwarte ist ganzjährig frei zugänglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Bedingungen.
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