Zum Inhalt

Gumpoldskirchen: Wein, Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Gumpoldskirchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für Reisende, die einen Hotelaufenthalt mit Kultur, Wein oder Bewegung verbinden möchten, bietet Gumpoldskirchen unterschiedliche Ansatzpunkte. Die Pfarrkirche und die Kirchengasse führen in die Bau- und Ortsgeschichte; Bergerhaus und Feuerwehrmuseum setzen eigene museale Schwerpunkte. Hinzu kommen der WeinWanderWeg, eine Route Richtung Wanderregion Anninger und Gastronomie entlang der Kirchengasse. Bei Ihrer Reiseplanung können Sie entscheiden, ob Sie vor allem historische Orte, den Weinbezug oder Wege durch die Landschaft erkunden möchten.

Kirchengasse und Baugeschichte

Die Kirchengasse führt vom Rathaus zur Pfarrkirche St. Michael und bildet gemeinsam mit den angrenzenden Renaissancehöfen ein besonderes historisches Ensemble Gumpoldskirchens. Die meisten Renaissancehäuser entlang der Gasse wurden im 16. und 17. Jahrhundert errichtet. Der heutige Baubestand der Pfarrkirche stammt dagegen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und zählt zu den Kostbarkeiten der ländlichen Gotik in Niederösterreich. Damit treffen an diesen Orten unterschiedliche Bauzeiten aufeinander: Die Kirche verweist auf eine frühere Epoche als die meisten Renaissancehäuser.

Seit 2008 ergänzt ein gotisches Labyrinth die Pfarrkirche und das Schloss in Gumpoldskirchen. Besucher durchwandern es gerne meditativ. Es setzt damit einen anderen Akzent als die Baugeschichte der Kirche und der Höfe: Hier steht das langsame, meditative Durchwandern im Mittelpunkt. Am Kirchenplatz befindet sich außerdem das Feuerwehrmuseum Gumpoldskirchen. Seit Herbst 1994 ist es in den Räumen des ehemaligen Zeughauses der Freiwilligen Feuerwehr Gumpoldskirchen untergebracht. So lässt sich die Ortsgeschichte auch über ein früheres Gebäude der örtlichen Feuerwehr betrachten.

Museen und Ausstellungen

Im Bergerhaus finden ganzjährig Ausstellungen statt. Dort befindet sich auch das Weinbaumuseum mit einer Holzbaumpresse aus dem 16. Jahrhundert. Das Objekt gibt dem Museum einen konkreten Bezug zum historischen Weinbau; die Ausstellungen ergänzen diesen Schwerpunkt um wechselnde Themen. Wenn Sie das Weinbaumuseum selbstständig besichtigen möchten, ist dies während der Öffnungszeiten des Tourismusbüros möglich. Führungen können nach Voranmeldung stattfinden. Richten Sie einen selbstständigen Besuch daher nach diesen Öffnungszeiten aus und melden Sie eine gewünschte Führung vorher an.

Wege in die Weinberge und Richtung Anninger

Der WeinWanderWeg Gumpoldskirchen beginnt in den Weinbergen gegenüber der Pfarrkirche St. Michael. Eine andere beschriebene Route führt Richtung Wanderregion Anninger und durch die Dreidärrischenhöhle im Siebenbrunnengraben. Die beiden Wegbezüge lassen sich so unterscheiden: Der WeinWanderWeg startet gegenüber der Kirche in den Weinbergen, während bei der Route zum Anninger die Höhle Teil des Wegverlaufs ist. Wenn Sie Ihre Ausflüge planen, können diese unterschiedlichen Landschaftsbezüge den Ausschlag geben, welche Route Sie näher erkunden möchten.

Anzeige

Wein und lokale Geschichte

Restaurants und Heurigenbetriebe entlang der Kirchengasse laden zum Verweilen und zum Genießen der Gumpoldskirchner Weine ein. Das verbindet den Gassenbesuch mit einem kulinarischen Bezug zum Ort, während das Weinbaumuseum die Geschichte des Weinbaus aufgreift.

Auch die religiöse Ortsgeschichte reicht über die Baugeschichte der Pfarrkirche hinaus. Im Jahr 1855 fassten Teilnehmer einer Wallfahrt zur Cholerakapelle im Helenental den Entschluss, am Fuß des Anningers einen Kalvarienberg mit den entsprechenden Kreuzwegstationen zu errichten. Dieser Beschluss ist ein weiterer historischer Bezugspunkt für Reisende, die neben Architektur auch die religiöse Geschichte der Region interessiert.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Orte unter demselben Reiseziel:

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mödling.