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Neusiedl an der Zaya entdecken

Unterkünfte in Neusiedl An Der Zaya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neusiedl an der Zaya liegt im Hügelland des nordöstlichen Weinviertels. Hier verbinden sich eine typische Weinviertler Landschaft und die Geschichte der Erdölförderung mit Kirchen- und Wallfahrtsgeschichte, Radwegen und einem Freibad. Für Ihre Reiseplanung können Sie entscheiden, ob Wandern, Radfahren, regionale Geschichte oder ein Bad den Schwerpunkt bilden soll.

Wandern zwischen Weinviertel und Erdölgeschichte

Der Rundwanderweg „Wein, Öl und Brot“ ist 10 km lang und hat eine Gehzeit von etwa 2,5 Stunden. Als leichte Wanderung führt er durch eine typische Weinviertler Landschaft inmitten eines ehemaligen Erdölfördergebiets. Länge, ungefähre Gehzeit und Einstufung als leichte Wanderung geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um den Wanderschwerpunkt in Ihren Tagesplan einzuordnen. Das Erdölmuseum behandelt die Geschichte des Erdölbergbaus und die Suche nach dem „Schwarzen Gold“. Die Wanderung verbindet den landschaftlichen Blick auf ein ehemaliges Fördergebiet mit einem Museumsthema rund um Abbau und Suche.

Radwege und ein Rastplatz

Die Liechtenstein Radroute führt von Hauskirchen durch Neusiedl an der Zaya nach Altlichtenwarth. Eine weitere Radorientierung bietet die Schwefelquelle St. Ulrich: Sie liegt direkt an den Radwegen Eurovelo 9 und Veltliner und bietet einen Platz für eine kurze Rast. Die Angaben erfüllen unterschiedliche Planungsfragen: Die Liechtenstein Radroute beschreibt einen Verlauf durch den Ort, während die Schwefelquelle einen Rastpunkt an zwei benannten Radwegen bietet.

Kirchen- und Industriegeschichte

Die Pfarrkirche Neusiedl ist eine barocke Pfarrkirche mit einem gotischen Hochaltar; ihr Kirchturm wurde 1719 erbaut. Damit lassen sich Bauwerk, Altar und Turm unterscheiden: Die Stilbeschreibungen verbinden Barock und Gotik, während die Jahreszahl die Errichtung des Turms datiert. St. Ulrich entwickelte sich im 16. Jahrhundert zu einem Wallfahrtsort. Bei der Pfarrkirche St. Ulrich sind Reste der Freiluftkanzel noch heute sichtbar. Wallfahrtsgeschichte und Kanzelreste ergänzen die architektonischen Merkmale um weitere konkrete Aspekte des religiösen Erbes.

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Die Feuerland-Kunstinstallation thematisiert alte fossile Energie in Form von Erdöl und erneuerbare Energie in Form von Windkraft. Sie ist in historische Gittertürme aus den 1950er Jahren integriert. Bei den Feuerland Skulpturen sind sieben Industriedenkmäler aus der historischen Erdölindustrie als Gruppe auf Fundamenten erhalten. Die beiden Aspekte setzen unterschiedliche Akzente: Die Installation stellt Energieformen gegenüber, die Gruppe bewahrt materielle Zeugnisse der historischen Erdölindustrie. 2009 fand auf diesem Gebiet ein internationales Bildhauersymposium mit dem Projekttitel „Feuerland Skulpturen“ statt; dabei wurden Holz, Eisen und Stein verarbeitet.

Freibad Neusiedl/Zaya

Das Freibad Neusiedl/Zaya verfügt über ein beheiztes Sportbecken, ein beheiztes Rutschbecken und ein beheiztes Babyplanschbecken. Die drei Beckentypen bieten unterschiedliche Schwerpunkte; alle sind beheizt.

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