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Reichenfels: Wandern, Klettern und Kultur

Unterkünfte in Reichenfels

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Reichenfels bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit Wandern, Klettern, Radfahren und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die Touren unterscheiden sich deutlich in Länge und angegebener Dauer; auch eine Quelle, ein Aussichtspavillon und die Pfarrkirche setzen eigene Akzente. So können Sie Ihre Zeit vor Ort an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Quellen und Spaziergänge

Das Wasser der Kölzer Quelle tritt entlang eines der Quellenwanderwege bei Reichenfels ans Tageslicht. Es hat einen hohen Calcium- und Eisengehalt und gilt als in Österreich einzigartig. Die Quelle verbindet damit eine konkrete Landschaftserfahrung mit einer besonderen Eigenschaft des Wassers. Die sechs mit Reichenfels verbundenen Quellenwanderwege sind zwischen 6 und 24 Kilometer lang. Sie eignen sich zum gemütlichen Spazierengehen, Wandern und Nordic Walking; teilweise sind sie auch zum Radfahren geeignet. Welche Aktivität passt, hängt daher auch davon ab, welchen Weg Sie wählen.

Am Guckofen lädt ein Aussichtspavillon zu einem kurzen Spaziergang ein; von dort reicht der Ausblick über die Dächer von Reichenfels. Der Guckofen-Rundweg ist mit etwa 3 Kilometern und ungefähr 45 Minuten angegeben. Beide Angaben helfen, einen überschaubaren Zeitrahmen einzuordnen. Die Wegbedingungen und Beschilderung können sich ändern, daher ist es sinnvoll, sie vor einer Wanderung zu prüfen.

Wanderrouten nach Zeit und Länge auswählen

Für eine längere Runde sind die Ruinen Runde und die Höllgraben Wander-Tour mit unterschiedlichen Zeit- und Streckenangaben beschrieben: Die Ruinen Runde umfasst etwa 6,5 Kilometer und dauert ungefähr 2 Stunden, die Höllgraben Wander-Tour etwa 8,5 Kilometer und ungefähr 2,5 Stunden. Die Angaben sind Näherungswerte, keine Gehzeitgarantie. Im Vergleich zu den rund 45 Minuten des Guckofen-Rundwegs bieten sie eine andere zeitliche Planungsspanne, ohne dass sich daraus eine Aussage über den Schwierigkeitsgrad ableiten lässt.

Ein weiteres Ziel ist die Feldalpe am Westrand des Gemeindegebiets. Vom Ortszentrum Reichenfels aus ist sie mit einer etwa 3,5-stündigen Wanderung erreichbar. Die tatsächliche Gehzeit hängt von den Bedingungen und dem eigenen Tempo ab. Für den Weg zur Ruine Reichenfels ist vom Ortsgebiet aus ungefähr eine Stunde angegeben. Diese Zeitangaben helfen dabei, kurze Wege und längere Wanderungen auseinanderzuhalten; planen Sie dabei mit den genannten Näherungen und berücksichtigen Sie die Bedingungen am jeweiligen Tag.

Klettern und Radfahren

Der Offner-Kletterfelsen im Höllgraben bietet 23 Klettertouren in den Schwierigkeitsgraden III bis VII. Damit gibt es eine konkret ausgewiesene Bandbreite an Routen. Kletterkurse am Felsen bietet der Alpenverein nach Voranmeldung an; die vorherige Anmeldung gehört also zur Planung dazu. Das Klettern erfolgt auf eigene Gefahr.

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Für Radfahrende verbindet der Lavantradweg R10 Reichenfels im Norden mit Lavamünd im Süden und ist Teil des Radwegenetzes im Lavanttal. Anders als die genannten Rund- und Wanderwege beschreibt der R10 eine Verbindung zwischen zwei Orten. Seine Wegführung kann durch vorübergehende Bedingungen beeinträchtigt sein; beziehen Sie das in Ihre Planung ein. Die Quellenwanderwege sind teilweise ebenfalls zum Radfahren geeignet, während sie zugleich für Spaziergänge, Wanderungen und Nordic Walking vorgesehen sind.

Pfarrkirche und religiöses Brauchtum

In der Pfarrkirche Reichenfels ist romanisches und frühgotisches Mauerwerk erhalten. Ein barockes Werk in der Kirche zeigt in seiner Mitte den Kirchen- und Pfarrpatron, den heiligen Apostel Jakobus den Älteren, als Pilger. Die Kirche verbindet damit erhaltene ältere Mauerwerksteile mit einer späteren Darstellung ihres Patrons. Für Besucherinnen und Besucher, die sich neben den Wegen auch für Baugeschichte und religiöse Kunst interessieren, bilden diese Merkmale einen eigenen kulturellen Themenbereich.

Zum religiösen Jahreslauf gehört außerdem eine Dankprozession, die bis heute alljährlich vor Pfingsten durchgeführt wird. Sie ergänzt die baulichen und bildlichen Zeugnisse um eine wiederkehrende Tradition. Zusammen geben Kirche, Kunstwerk und Prozession unterschiedliche Einblicke in religiöses Leben: in erhaltene Architektur, eine Darstellung des heiligen Jakobus als Pilger und einen jährlich stattfindenden Brauch.

Weitere Reiseziele entdecken: Eitweg, Weinebene, Sankt Andrä, Sankt Gertraud, Sankt Martin, Klippitztörl, Preitenegg, Lavamünd.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wolfsberg.

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