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Gnesau: Wandern, Baumgarten und Holzkultur

Unterkünfte in Gnesau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gnesau liegt im Oberen Gurktal, im Bezirk Feldkirchen, eingebettet in die Natur der Gurktaler Alpen und des Biosphärenparks Nockberge. Natur- und Kulturthemen stehen hier neben Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und – bei ausreichender Schneelage – Langlaufen. Ein Arboretum, der Gnesauer Holzkulturlehrpfad, benannte Wanderwege und ein Teilstück des Hemma-Pilgerweges geben der Reise unterschiedliche Schwerpunkte. So können Sie schon bei der Planung überlegen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Landschaft, Bäume und Holzkultur

Rund 59 Prozent der rund 7.900 Hektar großen Gemeindefläche sind bewaldet. Der Wald prägt damit den Landschaftsrahmen von Gnesau. Im Arboretum richtet sich der Blick auf einzelne Bäume: Der begehbare Baumgarten bietet viele bekannte und seltene heimische Baumarten, die Sie betrachten oder studieren können. Im Kärntner Garten der Bäume in Gnesau wachsen außerdem seltene Ginkgo- und Mammutbäume. Das Baumthema reicht so von heimischen Arten bis zu diesen besonderen Gehölzen.

Das Arboretum liegt gegenüber dem Kulturhaus Gnesau und ist zugleich Ausgangs- und Endpunkt des Gnesauer Holzkulturlehrpfads. Entlang des Pfads stehen jahrhundertealte, von der Sonne schwarz gebrannte Bauernhäuser. Damit treffen am selben Weg Baumgarten und bäuerliche Baugeschichte aufeinander. Gnesau gehört außerdem zu den Kärntner Gemeinden der Holzstraße; diese Zugehörigkeit gibt dem örtlichen Holzkulturthema einen regionalen Rahmen.

Ein weiterer kulturhistorischer Bezugspunkt ist die römisch-katholische Pfarrkirche Gnesau. Sie ist dem heiligen Leonhard geweiht und eine ehemalige Wehrkirche. Ihre Widmung und die frühere Wehrfunktion bieten einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte als der Holzkulturlehrpfad. Wenn Sie sich für religiöse Bauwerke oder die historische Einordnung eines Ortes interessieren, können Sie die Kirche als eigenes Thema in Ihre Reiseplanung aufnehmen.

Wandern, Radfahren und Langlaufen

Zwei Wanderwege lassen sich anhand ihrer Namen und Nummern unterscheiden: Gnesau–Dürrer Baum–Buchskopf trägt die Nummer 164, Gnesau–Sonnleiten–Knittel die Nummer 158. Die Bezeichnungen helfen Ihnen, eine bestimmte Route eindeutig zu benennen, wenn Sie Ihre Wanderung planen. Seit 2007 verläuft zudem ein Teilstück des Hemma-Pilgerweges durch die Gemeinde Gnesau. Damit stehen neben den beiden benannten Wanderwegen auch ein Abschnitt eines Pilgerweges als eigener Schwerpunkt zur Wahl.

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Ein gut ausgebautes Netz von Mountainbike- und Radwegen ergänzt die Wandermöglichkeiten. So können Sie für Ihren Aufenthalt zwischen benannten Wanderwegen und einem Wegenetz fürs Radfahren unterscheiden. Im Winter steht die Gnesauer Langlaufloipe bei ausreichender Schneelage zur Verfügung. Wenn Sie Langlaufen möchten, prüfen Sie vorab die Schneelage und berücksichtigen Sie diese Voraussetzung bei Ihrer Planung.

Ein Hotel passend zu Ihren Reiseplänen suchen

Prüfen Sie bei einem konkreten Hotelangebot, ob die dort angegebenen Lage- und Leistungsmerkmale zu Ihren Plänen passen. So richten Sie Ihre Auswahl an dem aus, was Sie während Ihres Aufenthalts unternehmen möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Feldkirchen.

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