Zum Inhalt

Flattnitz: Passgeschichte und Bergnatur

Unterkünfte in Flattnitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Flattnitz ist ein geschichtsträchtiger Passübergang in den Gurktaler Alpen und verbindet Kärnten mit der Steiermark. Historische Bauwerke, alpine Wege und Angebote für unterschiedliche Aktivitäten geben dem Ort konkrete Anknüpfungspunkte für die Wahl eines Aufenthalts. Wenn Sie ein Hotel in Flattnitz suchen, können Sie überlegen, ob für Sie eher die Ortsgeschichte oder Natur- und Bewegungsangebote im Vordergrund stehen.

Passlage, Anreise und See

Die Flattnitz liegt auf rund 1.400 m Seehöhe und ist über die gut ausgebaute Flattnitzer Landesstraße (L63) erreichbar. Der Flattnitzer See bringt einen eigenen Landschaftsbezug ein: Er liegt inmitten von Nadelwäldern, und ein Rundweg führt um ihn herum. So stehen neben dem Passcharakter auch das Gewässer und seine Waldumgebung als konkrete Themen für die Planung zur Verfügung.

Bauwerke und Geschichte

Die Johannes Kirche Flattnitz ist ein um 1330 errichteter frühgotischer Rundbau. Zu ihrer Architektur gehören ein Hauptchor, zwei polygonale Nebenapsiden und ein wehrhafter Sakristeiturm. Gemeinsam mit dem ehemaligen Hospizanbau im Westen bildet die Kirche eine malerische Baugruppe. Rundbau, Chor, Nebenapsiden und Turm benennen unterschiedliche Elemente des Kirchenensembles; die Bauform lässt sich dadurch genauer einordnen als allein über ihre zeitliche Einordnung.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das Amtshaus auf der Flattnitz. Es wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert errichtet und steht seit August 1966 unter Denkmalschutz. Das Amtshaus zählt zu den ältesten Amtshäusern Österreichs und ist wahrscheinlich das älteste Amtshaus in Kärnten. Kirche und Amtshaus stehen damit für unterschiedliche Aspekte der Baugeschichte des Ortes: einen frühgotischen Sakralbau und ein historisch bedeutendes Amtsgebäude.

Auch die Römerzeit gehört zur Geschichte der Flattnitz. Eine römische Poststraße führte von der Stadt Virunum auf dem Zollfeld durch das Gurktal, über die Flattnitz und weiter nach Norden. Außerdem wird die römische Poststation Tarnasici mit Flattnitz gleichgesetzt. Damit sind sowohl ein konkreter Straßenverlauf über den Pass als auch eine historische Ortsidentifikation verbunden.

Anzeige

Für die Kirche von Flattnitz waren im Jahr 1521 viele Ablässe gewährt. Dieser historische Hinweis ergänzt die baulichen und verkehrsgeschichtlichen Bezüge um einen weiteren Aspekt der Ortsgeschichte. Für kulturinteressierte Gäste ergeben sich so mehrere konkrete Anknüpfungspunkte, von der Architektur der Kirche bis zu den Überlieferungen aus der Römerzeit.

Wasserwege und Wintersport

Der Almenwasserweg ist ein 7,4 Kilometer langer Rundweg mit sieben Stationen zum Mitmachen. An den Stationen können besonders Kinder mit Pumpen und Wasserleitungen spielen. Im Vergleich zum Rundweg am Flattnitzer See stehen hier nicht nur die Landschaft, sondern die interaktiven Wasserstationen im Mittelpunkt.

Für den Langlauf stehen auf der Flattnitz insgesamt 10 km Loipe in sonniger Lage zur Verfügung. Zum alpinen Skilauf betreibt Adolf Isopp einen Schlepplift und zwei Pisten, die besonders für Kinder und Anfänger geeignet sind. Touren und Wanderungen gibt es für Anfänger und Fortgeschrittene; sie führen bis auf 1.860 m Seehöhe. Die genannten Angebote unterscheiden sich nach Aktivität und Streckenangabe – vom Wasserweg über Langlauf und Pisten bis zu Touren und Wanderungen in größerer Höhe.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Georgen Am Längsee, Passering, Treffling, Micheldorf, Lölling Graben, Sand, Kraig, Seebauer.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Veit An Der Glan.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.