Zum Inhalt

Poitschach: Geschichte und Wege entdecken

Unterkünfte in Poitschach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Poitschach verbindet Ortsgeschichte mit Wegen durch den Poitschacher Graben. Der Ort liegt am Eingang zum Poitschachgraben des Tiebelbaches. Die Tiebel hat den Graben im Laufe der Jahrhunderte geformt; ursprünglich hieß der Bach Feistritz. So treffen in der Ortsbeschreibung ein Landschaftsthema, historische Bauten und Routen aufeinander. Der Graben erscheint sowohl in der Landschaftsbeschreibung als auch in Touren zu Fuß und mit dem Rad. Für Ihre Reiseplanung lassen sich deshalb zwei Schwerpunkte unterscheiden: die Geschichte von Kirche und Schloss sowie Aktivitäten im Freien.

Kirche, Schloss und Ortsgeschichte

Die private Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“ in Poitschach ist barock und den Vierzehn Nothelfern geweiht. Auch der Hochaltar ist den Vierzehn Nothelfern gewidmet. Die halbfigurigen Büsten der Nothelfer sind farbig gefasst und vergoldet. Widmung und Altarausstattung geben dem Kirchenbau ein klar umrissenes religiöses Thema; die barocke Einordnung ergänzt es um einen architektonischen Aspekt. Die Kirche wurde 1713 gegründet. Zu dieser Zeit war Poitschach ein aufstrebendes Zentrum des Eisengewerbes. Ein früherer Bezugspunkt dieser Ortsgeschichte ist der Eisenhammer, der 1591 in Poitschach eröffnet wurde. Die beiden Jahreszahlen ordnen diese historischen Themen zeitlich: Die Eröffnung des Eisenhammers liegt mehr als ein Jahrhundert vor der Gründung der Kirche.

Schloss Poitschach bietet einen anderen Blick auf die Baugeschichte. Es ist ein zweigeschossiger Bau mit rechteckigem Grundriss und einem an der Südseite angebauten Turm. Schloss Poitschach steht aufgrund eines Bescheids gemäß § 3 unter Denkmalschutz. Der Eintrag im Denkmalregister datiert vom 19. Juni 2026. Bei der Kirche stehen Barock, Widmung und Altarausstattung im Vordergrund, beim Schloss die beschriebene Bauform und der formale Schutzstatus. So lassen sich zwei unterschiedliche Kulturthemen des Ortes voneinander abgrenzen.

Rad- und Wanderrouten

Der R 2 C Turracher Radweg führt von Feldkirchen über Poitschach und Himmelberg zur B 95 Turracher Straße. Der R 5 B Gurk Radweg führt über Wachsenberg nach Poitschach und mündet dort in den R 2 C Turracher Radweg. Für die Orientierung ist der Unterschied wichtig: Der R 2 C führt über mehrere genannte Orte bis zur Turracher Straße; beim R 5 B ist Poitschach der Ort, an dem die Strecke in den R 2 C mündet. Da die gesetzlichen Routenbezeichnungen durch spätere Rechtsänderungen angepasst werden können, prüfen Sie für Ihre konkrete Planung die aktuelle Routeninformation.

Eine 20 Kilometer lange Tour durch den Poitschacher Graben ab Feldkirchen eignet sich für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger. Im Vergleich zu den beiden Radwegen benennt diese Tour auch eine konkrete Streckenlänge und mehrere Aktivitätsformen; bei R 2 C und R 5 B stehen Verlauf und Anschluss im Vordergrund. So können Sie die Routen danach unterscheiden, ob Sie eine benannte Radverbindung oder eine Tour mit ausgewiesener Länge und unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten suchen.

Anzeige

Eine Wanderung führt von Waiern über Metzing und Kraß durch den Poitschacher Graben nach Poitschach und über Powirtschach zurück. Eine alternative Rückkehrvariante im näheren Umfeld des Reiseziels verläuft über Schleichenfeld und Tobitsch und weist einige Höhenmeter auf. Hin- und Rückweg sind damit durch unterschiedliche Ortsfolgen beschrieben; bei der Alternative kommen die Höhenmeter als weiteres Merkmal hinzu.

Bei der Suche nach einem Hotel für Ihre Reise können Sie zuerst Ihren Schwerpunkt festlegen: Interessieren Sie sich stärker für Poitschachs Kirchen- und Schlossgeschichte oder für Rad- und Wanderrouten?

Weitere Reiseziele entdecken: Simonhöhe, Retschitz, Steuerberg, Feldkirchen In Kärnten, Ossiach, Reichenau, Sankt Urban, Briefelsdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Feldkirchen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.