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Rattersdorf: Wallfahrtskirche und Pilgerwege

Unterkünfte in Rattersdorf

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Rattersdorf verbindet eine lange Wallfahrtstradition mit einem vielschichtigen Kirchenbau und Routen für unterschiedliche Interessen. Die Wallfahrtskirche liegt in der hügeligen Landschaft des Mittelburgenlandes zwischen Wäldern und Wiesen. Für Ihre Planung bieten sich so verschiedene Schwerpunkte: die Bau- und Pilgergeschichte, eine Rundwanderung, ein Pilgerweg oder eine grenzüberschreitende Radtour.

Wallfahrtskirche Rattersdorf: Baugeschichte und Andacht

Die Wallfahrtskirche Rattersdorf ist eine aus zwei Kirchen zusammengewachsene Baugruppe. Eine Wehrmauer umgibt das Ensemble, dessen Teile zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert zusammengewachsen sind. Der älteste Teil ist eine Kapelle im Untergeschoss des Turms aus dem 13. Jahrhundert. Damit treffen an diesem Bauwerk mehrere Zeitstufen aufeinander.

Auch die religiöse Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Die Pfarre wurde um 1300 gegründet, und um dieselbe Zeit begann in Rattersdorf die Wallfahrt. Das Rattersdorfer Gnadenbild Maria Lactans ist eine Kopie des Votivbildes von 1644. Eine weitere örtliche Besonderheit ist das „Bründl“, eine Heiligenquelle an der Ostseite der Kirche auf dem ehemaligen Friedhof. Zusammen geben diese Details der Wallfahrtskirche einen konkreten historischen und religiösen Rahmen.

Pilgertermine und Wege

In Rattersdorf gibt es drei Hauptwallfahrtstage: den Sonntag nach dem 2. Juli, den 15. August und den 8. September. Wenn Sie Ihre Reise auf einen dieser Termine ausrichten möchten, stimmen Sie die Daten vorab lokal ab.

Auch die Routen unterscheiden sich nach ihrem Verlauf und ihrer Ausrichtung. Die Rundwanderung „alpannonia“ verbindet Rattersdorf über das Siebenbründl und den Althaus-Aussichtsturm am Zeigerberg mit Kőszeg und führt anschließend nach Rattersdorf zurück. Der Mária Út biegt in Rattersdorf vor der Kirche nach links ab und führt bis zur Grenze weiter. Im Írottkő-Geschriebenstein-Naturpark verläuft er von Rattersdorf in Richtung Kőszeg.

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Für Radfahrende führt die grenzüberschreitende MTB-Geschriebenstein-Strecke durch Rattersdorf. Damit stehen unterschiedliche Routenbezüge nebeneinander: Die alpannonia-Rundwanderung kehrt nach Rattersdorf zurück, der Mária Út setzt sich Richtung Grenze beziehungsweise Kőszeg fort, und die MTB-Strecke durchquert den Ort. So können Sie bei der Planung zwischen einer Rundwanderung, einem Pilgerweg und einer Radroute unterscheiden, ohne dafür eine bestimmte Geh- oder Fahrzeit vorauszusetzen.

Landschaft und Anreise

Die hügelige Umgebung mit Wäldern und Wiesen gehört zum Landschaftsbild rund um die Wallfahrtskirche. Sehr alte Edelkastanienbäume gelten ebenfalls als charakteristisch für Rattersdorf. Wer sich für die Verbindung von Natur und Kulturerbe interessiert, findet damit neben der Kirche auch landschaftliche Themen, die den Aufenthalt in der Region prägen.

Im öffentlichen Verkehrsnetz des Burgenlandes gibt es die Haltestelle „Rattersdorf, Bahnhofstraße“. Prüfen Sie für Ihren Reisetag die Abfahrtszeiten und Verbindungen im Fahrplan. Ungarische Fußwallfahrer auf dem Weg nach Mariazell machen in Rattersdorf Station; auch diese Pilgertradition gehört zum charakteristischen Bezug des Ortes zu Fußwegen und Wallfahrt.

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