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Lackenbach entdecken

Unterkünfte in Lackenbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lackenbach liegt im Mittelburgenland, nur wenige Kilometer von der ungarischen Staatsgrenze entfernt. Über die S31 in Richtung Grenzübergang Deutschkreutz ist der Ort erreichbar. Wenn Sie ein Hotel in Lackenbach suchen, helfen die örtlichen Themen bei der inhaltlichen Planung: Dazu gehören Naturvermittlung und Jagdkultur im Schloss ebenso wie jüdische Ortsgeschichte und ein Mahnmal für Rom:nja und Sinti:zze.

Jüdische Geschichte und Gedenkorte

Der Jüdische Friedhof Lackenbach ist verschlossen; den Schlüssel erhalten Sie während der Amtsstunden im Gemeindeamt. Prüfen Sie die Amtsstunden vor Ihrem Besuch und planen Sie die Abholung in Ihre Tagesplanung ein. Der älteste bisher identifizierte Grabstein auf dem Friedhof stammt aus dem Jahr 1729.

Zu den jüdischen Bildungseinrichtungen in Lackenbach gehörten eine Volksschule, eine Talmud-Schule und eine freie Hochschule für Talmud und hebräische Literatur. Seit dem 18. Jahrhundert gehörte Lackenbach zur fürstlich esterházyschen Gruppe der „Sieben-Gemeinden“. Diese historische Zugehörigkeit ist ein eigenständiger Aspekt der Ortsgeschichte neben den konkret genannten Bildungseinrichtungen.

Ein weiterer Gedenkort ist das Mahnmal für Rom:nja und Sinti:zze. Es wurde 1984 unweit des ehemaligen Lagers Lackenbach errichtet. Seit 1990 finden dort jährlich im November Gedenkfeiern statt, abgehalten vom Kulturverein österreichischer Roma gemeinsam mit der burgenländischen Landesregierung und der Marktgemeinde Lackenbach. Wenn Sie zu einer Feier reisen möchten, prüfen Sie vorab die Termine. Das Mahnmal und der jüdische Friedhof verweisen auf unterschiedliche historische Themen, die sich bei der Reiseplanung getrennt berücksichtigen lassen.

Naturvermittlung und Jagdkultur im Schloss

Das Naturerlebnismuseum im Schloss Lackenbach widmet sich der Natur und vermittelt mit allen Sinnen unterschiedliche Lebensräume: Wälder, Felder, Flüsse und Seenlandschaften. Die Vermittlung betrachtet diese Lebensräume aus verschiedenen Perspektiven. So reicht der Themenbogen von Wäldern und Feldern bis zu Fluss- und Seenlandschaften, statt sich auf nur eine Landschaftsform zu beschränken.

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Die Ausstellung im Schloss zeigt historische Exponate aus vier Jahrhunderten Jagdkultur der Familie Esterházy. Inhaltlich unterscheidet sich dieser Schwerpunkt klar vom Naturerlebnismuseum: Hier geht es um historische Jagdkultur, dort um Natur und verschiedene Lebensräume. Die beiden Themen bieten somit unterschiedliche Ansätze, Lackenbachs Schlossgeschichte und Naturbezug einzuordnen.

Kirche und historische Wirtschaft

Die Pfarrkirche der Heiligen Petrus und Paulus wurde von 1955 bis 1962 nach Plänen von Johann Petermair errichtet und von Bischof Stephan László eingeweiht. Ihr Bau gehört zu einem klar datierten Kapitel der Ortsgeschichte. Eine andere zeitliche Perspektive bieten die Meierhöfe: Seit dem Mittelalter bewirtschafteten sie die Eigengründe der Herrschaft Landsee-Lackenbach vor allem zur Selbstversorgung; Überschüsse wurden verkauft. Damit standen Eigenversorgung und der Verkauf des Überschusses nebeneinander. Die Kirche und die Meierhöfe eröffnen also unterschiedliche historische Zugänge: ein Bauprojekt des 20. Jahrhunderts und eine Wirtschaftsform mit Wurzeln im Mittelalter.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberpullendorf.

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