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Hoogeloon: römische Spuren und historische Orte

Unterkünfte in Hoogeloon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hoogeloon verbindet archäologische Zeugnisse mit Kirchenbau, Erinnerungsorten und Wegen durch die Beerze-Landschaft. Damit bietet der Ort mehrere eigenständige Themen für einen Aufenthalt: Sie können römische Spuren betrachten, unterschiedliche Epochen der Sakralarchitektur vergleichen oder eine Route nach ihrem Natur- oder Geschichtsthema auswählen. Die konkreten Details reichen von einem Fund aus Bronze über historische Bauwerke bis zu markierten Wegen.

Römische Spuren und archäologische Orte

Beim Ausheben eines Bachbetts wurden in Hoogeloon zehn bronzene Beile gefunden. Die römische Villa verfügte über eine Fußbodenheizung und Badeeinrichtungen; diese Merkmale geben einen konkreten Einblick in ihre bauliche Ausstattung. Die archäologischen Funde aus Hoogeloons römischer Vergangenheit gelten als einzigartig für die Kempen. Einen weiteren archäologischen Bezug bildet die Zwarte Berg, auch Smousenberg genannt: Sie ist einer der größten und höchsten Grabhügel in Belgien und den Niederlanden. So stehen in Hoogeloon einzelne Fundstücke, römische Bauausstattung und ein Grabhügel für unterschiedliche Aspekte der Archäologie.

Kirchenbau und Gedenkorte

Die Sint Pancratiuskerk wurde 1924 erbaut und von Hubert van Groenendael entworfen. Der freistehende Kirchturm in Hoogeloon stammt aus der Zeit um 1400 und ist der einzige erhaltene Teil der gotischen Kirche, die 1926 abgebrochen wurde. Im Kirchturm befindet sich eine Zehntglocke aus dem Jahr 1435, gegossen von Jan Zeeltman. Die Daten verweisen auf verschiedene Details: den Entwurf der Kirche, den älteren Turm und die Glocke aus dem 15. Jahrhundert.

Die Gedenkorte erinnern an unterschiedliche Aspekte der Kriegszeit. Die Herdenkingszuil Hoogeloon ist eine Stahlsäule mit einem Schwert an der Spitze. Auf vier bronzenen Tafeln stehen die Namen von zwei niederländischen, einem britischen und vier amerikanischen Militärangehörigen, die im Kampf gegen die Besatzer gefallen sind. Die Mariakapel enthält zwei Buntglasfenster zum Gedenken an die niederländischen Soldaten Jan Balduk und Jan Goossens. Beide fielen nach dem deutschen Einmarsch im Mai 1940 im Kampf gegen die Besatzer. Besucher können in der Kapelle eine Kerze anzünden; der Zugang zum Innenraum kann sich ändern, prüfen Sie ihn daher vor dem Besuch.

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Das Mahnmal „De Luisterkei“ erinnert an den örtlichen Widerstand, der in den letzten Kriegstagen mehrere amerikanische Piloten unter der Erde versteckt hielt. Am Standort des Mahnmals ist noch ein deutscher Bunker zu sehen. Während die Herdenkingszuil Namen und Nationalitäten von Gefallenen festhält, steht bei „De Luisterkei“ die Geschichte des örtlichen Widerstands im Mittelpunkt.

Wege durch die Landschaft

Auch die Wege unterscheiden sich in Thema und Gestaltung. Der Rundweg Ommetje Hoogeloon folgt dem Lauf der Kleinen Beerze; dieser Bach gehört zum Tal der Großen Beerze. Die Romeinse-grafheuvel-Wanderroute ist thematisch angelegt und von Knotenpunkt zu Knotenpunkt mit roten sowie gelb-grünen Markierungen ausgeschildert. Beim Kabouterkoning-Kyrië-Abenteuerpad stehen Spiele und Natur im Mittelpunkt: An Erlebnisstationen können Kinder Spiele und Aktivitäten rund um Kabouter Kyrië und die Natur machen. Der Pfad ist etwa 2,5 km lang. So können Sie zwischen einem Rundweg entlang eines Bachs, einer markierten Themenroute und einem Kinder-Abenteuerpfad mit Aktivitätsstationen wählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Netersel, Hapert, Bladel.

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