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Kesteren: Wege, Obstbau und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Kesteren

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Suche nach einem Hotel in Kesteren können Ihre Reiseinteressen den Schwerpunkt setzen: Zu den Themen des Ortes gehören eine Fährschleife am Nederrijn, Radfahren im Umfeld des Alleebaumanbaus, die Rijnbandijk, Kulturgeschichte und Obstbau. Die folgenden Unterschiede helfen Ihnen, Ihre Reiseplanung auf Wege, Landschaft, historische Spuren oder Erzeugnisse aus dem Obstbau auszurichten.

Fähre, Radroute und Deichlandschaft

Der Marspad überquert mit einer Fähre den Nederrijn und führt anschließend in einer Schleife zurück zu seinem Ausgangspunkt in Kesteren. Der Fährbetrieb kann saisonal variieren; prüfen Sie vor der Tour den Fahrplan. Öffentliche Verkehrsanlaufpunkte sind die Bushaltestelle Dorpshuis in Kesteren sowie die Bahnhöfe Kesteren und Rhenen. Prüfen Sie auch die Verbindungen vor der Fahrt.

Der westliche Rundkurs der Laanboomroute Betuwe ist 28 Kilometer lang. Er beginnt am Knotenpunkt 93 in Kesteren und endet wieder dort. Wegweisung und Knotenpunktangaben können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor dem Losfahren die aktuelle Beschilderung. Die Route führt an Betrieben des Alleebaumanbaus vorbei. Beim Radfahren auf der Route oder bei Tagen der offenen Tür in Baumschulen können Sie mehr über diesen Anbau erfahren; die Termine der offenen Türen sollten Sie separat prüfen.

Die beiden Rundtouren setzen unterschiedliche Akzente: Beim Marspad gehört die Fährquerung des Nederrijn zur Strecke, während die Laanboomroute den Alleebaumanbau aufgreift. Kesteren gehört zu einem alten Zentrum des Obst- und Alleebaumanbaus rund um Opheusden und Kesteren, dessen Anfänge bis ins 16. und 17. Jahrhundert zurückreichen.

Auch die Rijnbandijk prägt die Landschaft des Abschnitts zwischen Kesteren und Lienden. Der alte, geschwungene Deich liegt zwischen den Auen und Uferwällen von Neder-Betuwe; an ihm stehen mehrere denkmalgeschützte Gebäude.

Bahnhof, Kirche und römische Spuren

Der Bahnhofskomplex von Kesteren wurde zwischen 1885 und 1890 errichtet. Zu ihm gehören ein ehemaliges Fahrkartenbüro und ein früheres Bahnhofsmeisterhaus. Außerdem ist er das einzige Doppelstationsgebäude, das M.A. van Wadenooijen entworfen hat. Die Bauzeit und die beiden Gebäudeteile geben dem Komplex einen eigenen Platz in der Kulturgeschichte Kesterens.

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Die Hervormde Kerk wurde erstmals 1395 urkundlich erwähnt; ihr Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nach Kriegseinwirkungen war die Kirche 1944 so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau nicht möglich war. 1951 wurde ein neues Kirchenschiff an den alten Turm angebaut. In der heutigen Kirche sind Teile der früheren Ausstattung erhalten: eine Eichenholzkanzel von 1684 mit Cherub- und Löwenköpfen sowie ein kupferner Kronleuchter von 1650.

Auch die römische Vergangenheit ist in Kesteren Thema. Im bebauten Gebiet wurden zahlreiche römische Funde entdeckt, die auf eine militärische Präsenz hindeuten. Zudem gibt es mehrere römische Gräberfelder. Zusammen mit den späteren Bauwerken zeigt sich so eine Geschichte, die von archäologischen Spuren bis zu erhaltenen Bestandteilen der Kirche reicht.

Obstbau, Mühle und Streekfair

Die Mühle De Zwaluw mahlt regelmäßig Mehl für ein Restaurant, eine Bäckerei und einen Mühlenladen. Der Kirschstand von Capel Fruit befindet sich an der Kreuzung Betuwestraatweg/N233 in Kesteren und verkauft Kirschen aus eigenem Anbau; die Verfügbarkeit ist saisonal. Der Betrieb Capel Fruit baut seit vier Generationen Kirschen, Äpfel und Birnen an. Im Obstgarten der Pitstop in Kesteren können Besucher ihre gekauften Produkte verzehren.

Ein weiterer jahreszeitlicher Bezug ist die Streekfair Kesteren: Sie findet jährlich am zweiten Samstag im September statt. Prüfen Sie den konkreten Termin für Ihr Reisejahr.

Weitere Reiseziele entdecken: Ochten, Echteld, Opheusden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neder-Betuwe.

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