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Gelderland: Natur, Kulturerbe und lange Wege

Unterkünfte in Gelderland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gelderland gilt als Fahrrad- und Wanderprovinz: Abwechslungsreiche Landschaften, gut unterhaltene Radwege und besondere Wanderrouten prägen die Reiseideen. Dazu kommen Museen, historische Verteidigungslinien und Naturgebiete mit ganz eigenem Charakter. Wenn Sie ein Hotel suchen, richten Sie die erste Auswahl am Schwerpunkt Ihrer Reise aus: Landschaft und längere Touren, Museumsbesuche oder Kulturerbe.

Landschaften und Regionen

Zu den Besucherregionen von Gelderland zählen die Veluwe, die Achterhoek, die Betuwe, die Region Arnhem und das Rijk van Nijmegen. Auf der Veluwe prägen ausgedehnte Wälder, Heideflächen und Sandverwehungen das Landschaftsbild. Der Nationalpark De Hoge Veluwe umfasst 5.400 Hektar Wald, Heide und Sandverwehungen. Seine Landschaft reicht von Nadel- und Laubwäldern bis zu landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Der Nationalpark Veluwezoom umfasst mehr als 5.000 Hektar. Wälder, Heide, Sandverwehungen, Landgüter und Hügel bestimmen seinen Charakter; von der Posbank aus sind bei passender Sicht Ausblicke bis nach Deutschland möglich. Anders präsentiert sich die Achterhoek mit kurvenreichen Straßen, Wallhecken und versteckten Landgütern. Die Region bietet außerdem Raum für lange Radtouren und regionale Produkte. Diese Unterschiede geben Ihnen verschiedene Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung, ohne dass Naturerlebnis und Kulturbesuch dieselbe Form annehmen müssen.

Rad- und Wanderwege

Das Hauptradwegenetz verbindet Städte, Dörfer und wichtige Einrichtungen. Seine Schnellradwege sind breit und komfortabel befestigt, weisen wenige Hindernisse auf und geben Radfahrern nach Möglichkeit Vorfahrt. Der Schnellradweg MaasWaalpad zwischen Cuijk und Nijmegen sowie die F348 zwischen Arnhem und Velp wurden fertiggestellt. Prüfen Sie vor einer Fahrt die aktuelle Routeninformation, da sich die Bedingungen einzelner Strecken ändern können.

Auch die Wanderwege unterscheiden sich nach Länge, Landschaft und Ziel. De Hoofdige Boer führt über 21,3 Kilometer von der alten Hansestadt Zutphen durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Landgütern bis nach Almen. Rondje Woudrichem verläuft über 11 Kilometer auf der Nieuwe Hollandse Waterlinie von Woudrichem nach Slot Loevestein. Der 20,4 Kilometer lange Tageswanderweg Verscholen Dorp führt durch ausgedehnte Wälder in der Nähe von Vierhouten. Die Distanzen bieten eine konkrete Orientierung für die Tourenwahl; prüfen Sie die jeweilige Routenbeschreibung vor dem Start auf aktuelle Änderungen.

Für längere Strecken folgen zwei Wege dem Limes zwischen Katwijk und Nijmegen und führen an mehr als 40 historischen Orten vorbei: Die Limesroute ist ein 200 Kilometer langer Fernradweg, der Romeinse Limespad ein ungefähr 300 Kilometer langer Fernwanderweg. So können Sie zwischen einer Rad- und einer Wanderroute wählen, ohne die gemeinsame historische Streckenführung aus dem Blick zu verlieren.

Kultur, Museen und Welterbe

Die Dutch Water Defence Lines bilden ein über 200 Kilometer langes Verteidigungssystem aus Forts, Deichen, Schleusen, Pumpwerken, Kanälen und Überflutungspoldern. Noord-Holland, Gelderland, Noord-Brabant und Utrecht tragen dieses Welterbe gemeinsam. Der Gelderland betreffende Abschnitt der Hollandse Waterlinies verläuft auf ungefähr 35 Kilometern durch das Rivierengebied, von Fort Everdingen bis zur Batterij onder Poederoijen. Ein weiteres Welterbe, Frontiers of the Roman Empire – the Lower German Limes, umfasst in Gelderland Bestandteile in den Gemeinden Arnhem, Berg en Dal, Nijmegen, Overbetuwe und Zevenaar.

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Zur Geschichte der Wasserverteidigung gehört auch Slot Loevestein: Das mittelalterliche Schloss stammt aus dem Jahr 1358 und ist Teil der Nieuwe Hollandse Waterlinie. Im Juni 2021 wurde Slot Loevestein als UNESCO-Welterbe anerkannt. Bei einem Besuch können Sie das Schloss, die Vorburg und das Soldatendorf entdecken; gemeinsam vermitteln sie Geschichten über Ritter, Soldaten, Hugo de Groot und die Wasserverteidigung. Der Garten von Paleis Het Loo ist die einzige Rekonstruktion eines Barockgartens in den Niederlanden. Zu seinen Besonderheiten zählt die Koningssprong, eine Fontäne, die mehr als 13 Meter hoch spritzt.

Für Museumsbesuche bietet Gelderland unterschiedliche Perspektiven. Im 44 Hektar großen Nederlands Openluchtmuseum vermitteln originale Mühlen, Häuser, Bauernhöfe und eine Molkerei niederländische Geschichte; auch historische Straßenbahnen gehören zum Museumspark. Besucher können dort arbeitende Müller, Schmiede, Drucker und Schaffner erleben und in einem Workshop ein Handwerk erlernen. Einzelne Workshops können variieren.

Im Nationalpark De Hoge Veluwe liegt das Kröller-Müller Museum. Ein Besuch des Museums und des Skulpturengartens dauert ungefähr drei Stunden; prüfen Sie die aktuellen Öffnungsdetails gesondert. Der Garten umfasst mehr als 200 moderne Skulpturen international renommierter Künstler. Mitten im Park liegt außerdem das Museonder, ein unterirdisches Museum, das Einblicke in Lebewesen unter der Erdoberfläche in Gegenwart und Vergangenheit vermittelt. Der Nationalpark bietet mehr als 40 Kilometer Radwege, auf denen Besucher die Landschaft erkunden können.

Auch der Museumsbesuch kann Teil der Reiseplanung sein: In Gelderland gibt es ungefähr sieben große und 120 kleine Museen, die jeweils ihre eigene Geschichte erzählen. Das Museumsangebot kann sich verändern. Im Apenheul kommen Besucher in Bereiche, in denen sich Affen frei bewegen. Der Park ist hügelig und für Rollstuhlfahrer zugänglich; Ausnahmen sind das Apenboompad und eine Brücke im Freilaufbereich der François-Languren und Mantelaffen. Prüfen Sie die Angaben zur Barrierefreiheit vor Ihrer Reise erneut.

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