Stokkum: Wandern am Hulzenberg und im Bergherbos
Unterkünfte in Stokkum
Stokkum liegt am Fuß des Hulzenbergs, der Teil des Bergherbos ist. Das Waldgebiet wird auch Montferland genannt. Hügeliges Umland, ansteigende Äcker und kulturhistorische Spuren prägen die Wege rund um den Ort. So stehen für die Erkundung unterschiedliche Strecken und Sehenswürdigkeiten zur Auswahl – von einer kurzen Rundwanderung bis zu längeren Varianten des Staickheimerpads.
Wandern rund um Stokkum
Der Staickheimerpad führt durch das hügelige Umland von Stokkum und durch den Bergherbos. Unterwegs geht es über sanft ansteigende Äcker und vorbei an kulturhistorischem Erbe. Die Route ist in Varianten von 9, 11 und 16 Kilometern verfügbar. Sie beginnt am Restaurant - Terras ’t Klaphek, ’s-Heerenbergseweg 2 in Stokkum. Die verschiedenen Streckenlängen bieten einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie den Umfang Ihrer Wanderung planen möchten.
Beachten Sie bei dieser Route die Änderung am Eltenseweg: Der dortige Abschnitt des Staickheimerpads wurde dauerhaft verlegt. Gedruckte Faltblätter zeigen noch den alten Verlauf. Verwenden Sie daher die aktuelle Karte auf der Website oder in der Klompenpaden-App. So orientieren Sie sich an der geänderten Streckenführung statt an einer älteren Darstellung.
Eine weitere Möglichkeit ist die 2,4 Kilometer lange Hin- und Rückwanderung vom Parkplatz Hulzenberg an der Eltenseweg. Sie führt durch ein Heidegebiet zum Aussichtsturm auf dem Hulzenberg. Bis zur Aussichtsplattform sind 104 Stufen zu bewältigen; von oben reicht der Blick über die Achterhoek, die Liemers und die deutsche Grenzregion. Im Vergleich zu den 9, 11 und 16 Kilometer langen Staickheimerpad-Varianten ist diese Tour deutlich kürzer.
Hulzenberg und Bergherbos
Zu den Landschaftsmerkmalen an den Hängen des Hulzenbergs gehören die Stokkumse zandbulten. Der nahe Bergherbos bietet Lebensraum für Baummarder, Dachse und Wespenbussarde. Diese Naturbezüge ergänzen die offenen Äcker und das hügelige Gelände, die den Staickheimerpad prägen. Zusammen zeigen die beschriebenen Orte verschiedene Seiten der Umgebung: Wald und Heide ebenso wie landwirtschaftlich geprägte Flächen und Aussichtspunkte.
Auch ein kleinerer historischer Weg gehört zur Ortsgeschichte: Das Möllepaedje verbindet Molenbult und Gildestraat. Es ist einer der alten Kirchenpfade, die Stokkum früher hatte. Damit unterscheidet sich sein Bezug von den längeren Wanderstrecken: Hier stehen die Verbindung zweier benannter Orte und die frühere Funktion als Kirchenpfad im Mittelpunkt.
Mühle, Hagelkruis und Kirche
Düffels Möll wurde 1861 an einer erhöhten Stelle außerhalb des Dorfes errichtet. Nach einer erfolgreichen Restaurierung im Jahr 1986 ist sie seit 1988 wieder in Betrieb. Ihre Lage außerhalb des damaligen Dorfes und die spätere Wiederinbetriebnahme geben zwei verschiedene Anhaltspunkte zur Geschichte des Bauwerks. Das Hagelkruis von Stokkum wurde bereits 1624 erwähnt und gehört zum Liemers-Typ.
Die St.-Suitbertus-Kirche in Stokkum entstand 1915 unter Pfarrer G. van Sonsbeeck. Als Architekten werden Jac. van Gils und Joh. van Dongen genannt. Ihr Grundriss ist kreuzförmig und hat kurze Arme.
Auch die ältere Besiedlung der Umgebung gehört zum geschichtlichen Bild: Stokkum wurde 1240 erstmals unter dem Namen Stokhem in schriftlichen Quellen erwähnt. Bodenfunde deuten darauf hin, dass die Wälder rund um Stokkum bereits vor 2.500 Jahren bewohnt waren. Die Bodenfunde deuten damit auf eine Besiedlung lange vor der ersten schriftlichen Erwähnung hin.
Zwischen Stokkum und Elten führt eine Fahrrad- und Fußgängerquerung über die deutsche A3 durch die Wälder des Montferlands. Sie ist eine weitere Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad wahrzunehmen. Die Wanderwege, die historischen Bauwerke und die Hinweise auf frühere Besiedlung bieten dabei jeweils einen eigenen Zugang zu Stokkum und seinem Umfeld.
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