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Keijenborg: Dorfgeschichte, Mühle und Wandern

Unterkünfte in Keijenborg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eine Reise nach Keijenborg kann sich an Ortsgeschichte, Handwerk, Wander- oder Radrouten orientieren. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, legen Sie zunächst Ihren Schwerpunkt fest: Möchten Sie eine Route auswählen, historische Themen kennenlernen oder Ihre Reise auf die jährliche Kirmes abstimmen? Die genannten Themen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Planung.

Dorfgeschichte und Architektur

Keijenborg entwickelte sich rund um das Kloster Bethlehem, das 1457 gegründet wurde. Die H. Johannes de Doperkerk ist die katholische Dorfkirche und wurde von 1930 bis 1932 nach einem Entwurf des Architekten Jan Stuyt erbaut. Der Booltinkcomplex ist das älteste historische Erbe Keijenborgs. Gründungsdatum des Klosters und Bauzeit der Kirche setzen zwei klar unterschiedliche Zeitpunkte in der Ortsgeschichte; der Booltinkcomplex wiederum steht für das älteste historische Erbe des Ortes.

Mühle und Technikgeschichte

Die Molen van Sloot, auch De Hoop, wurde 1851 als Galerie-Windmühle zum Mahlen von Getreide gebaut. Der erhaltene Rest hatte später eine andere Funktion: Während des Kalten Krieges diente er von 1952 bis 1964 als Beobachtungsposten des Korps Luchtwachtdienst. Der Rest der Mühle ist ein Rijksmonument und kann von der öffentlichen Straße aus besichtigt werden. Die Adresse lautet Hengelosestraat 17. Damit lassen sich an diesem Ort die ursprüngliche Nutzung zum Getreidemahlen und eine spätere Beobachtungsfunktion zeitlich unterscheiden.

Holzschuhmacherhandwerk

Das Klompenmakershuus ist ein Museum über das Holzschuhmacherhandwerk in Keijenborg. Es zeigt, wie Holzschuhe von Hand hergestellt wurden; alte Maschinen, Werkzeuge und weitere Gegenstände aus der Holzschuhmacherei sind dort ebenfalls zu sehen. Bei Vorführungen können Besucher die Holzbearbeitung beobachten. Am Startpunkt des Gooijschepad gibt es eine Ausstellung über das Holzschuhmacherhandwerk. So ist das Handwerk nicht nur Museumsthema, sondern auch ein konkreter Bezugspunkt am Start dieser Route.

Wander- und Radwege

Die Keijenborgroute ist eine 12 Kilometer lange Wanderroute durch Keijenborg und über ’t Hengelse Gooi. Das Gooijschepad ist 15 Kilometer lang und führt auf halber Strecke am Stammcafé von Normaal vorbei. Es ist damit drei Kilometer länger als die Keijenborgroute; außerdem hat es mit dem Café einen benannten Bezugspunkt im Streckenverlauf.

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Eine andere Landschaft beschreibt das Klompenpad zwischen Keijenborg und Bekveld. Der Weg führt durch jahrhundertealte Eschkomplexe, abgeschlossene Einmannkampen und gerade Parzellen des Broekgebiets. Diese Parzellen entwässern zur Grote Beek. Die Monumentenroute Hengelo-Keijenborg ist dagegen eine lehrreiche Radroute durch die Dörfer und ländlichen Gebiete von Hengelo und Keijenborg. Damit können Sie bei der Planung zwischen den beschriebenen Wanderwegen und einer Radroute unterscheiden, ohne für alle Touren dieselben Landschaftsmerkmale anzunehmen.

Kirmes und weitere Themen

In Keijenborg findet jährlich rund um den 24. Juni eine Kirmes mit Prozession statt. Organisiert wird sie vom 1853 gegründeten Schuttersgilde Sint Jan. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Fest abstimmen möchten, prüfen Sie die Termine des jeweiligen Jahres. Ein weiterer Themenbereich ist das Opel-GT-Museum in der Opel GT Factory. Dort gibt es Sammlerstücke und eine beeindruckende Opel-GT-Sammlung – ein eigener Schwerpunkt für Interessierte an Fahrzeugen neben Dorf-, Mühlen- und Handwerksgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Bronckhorst, Steenderen, Baak, Zelhem, Olburgen, Wichmond, Hummelo, Toldijk.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bronckhorst.