Sveti Vid-Miholjice: Cickini, Kirchen und Wege
Unterkünfte in Sveti Vid-Miholjice
Routen durch Olivenhaine und Eichenwälder treffen in Sveti Vid-Miholjice auf eine ausgeprägte archäologische und sakrale Geschichte. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort unterschiedliche Perspektiven: Wege mit einem konkreten Verlauf und historische Stätten mit datierten Bauteilen und Veränderungen. So können Sie abwägen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen, bevor Sie ein Hotel auswählen.
Wege durch Olivenhaine und Eichenwälder
Der Mihojski Path beginnt an der Pfarrkirche in Sveti Vid-Miholjice und führt durch die archäologische Stätte Cickini. Sein Rückweg verläuft durch Olivenhaine und Eichenwälder. Damit stehen auf diesem Weg sowohl der archäologische Bezug als auch die Landschaft des Rückwegs im Mittelpunkt.
Für Radfahrende beginnt in Sveti Vid-Miholjice die mittlere Mihojski-Radroute. Sie ist 18,5 Kilometer lang und führt an Olivenhainen, alten Siedlungen und Karrenwegen entlang bis Jezero. Auf dem Rückweg folgt sie Wegen mit Trockenmauern. Jezero gilt als größter natürlicher Süßwasserlebensraum auf der Insel Krk. Auch der B-426-Radweg führt durch Sveti Vid-Miholjice.
Für die Auswahl ist der Unterschied konkret: Der Mihojski Path führt von der Pfarrkirche durch Cickini und zurück durch Olivenhaine und Eichenwald; die Radroute nennt eine feste Länge und Jezero als Ziel. Sie können Ihre Planung daher an der gewünschten Fortbewegungsart und den benannten Stationen ausrichten.
Cickini und seine archäologischen Zeugnisse
Die archäologische Stätte Cickini liegt nahe Sveti Vid-Miholjice. Zu ihr gehören eine Kirche mit Baptisterium und Nebenräumen, die ins 6. bis 8. Jahrhundert datiert werden, sowie ein Teil eines Wohn- und Repräsentationskomplexes. Im Baptisterium befindet sich ein Taufbrunnen aus dem 6. Jahrhundert. Die Datierungen geben den Bauteilen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte innerhalb der frühchristlichen Anlage.
Die Cickini-Archäologische Sammlung ist im Gebäude Peknjica in Sveti Vid-Miholjice untergebracht und zeigt steinerne Objekte vom Fundort, darunter einen Taufstein. Mit Cickini verbunden sind außerdem Fragmente steinerner liturgischer Ausstattung, verzierte Bauplastik, Kapitelle, Platten, Kreuzmotive und Biforienfenster. Diese Begriffe benennen verschiedene Arten von Ausstattung und Architekturfragmenten. Die archäologische Ausstellung Cickini in Sveti Vid-Miholjice war die erste öffentliche Präsentation der Steinskulptur des Fundorts.
Kapellen, Kirchen und Ortsgeschichte
Die Kapelle des heiligen Vitus wurde erstmals 1451 erwähnt. In diesem Zusammenhang bestätigte Ivan Frankopan ihre örtlichen Patronatsrechte. Von 1887 bis 1890 erfüllte die Kapelle eine entscheidende seelsorgerische Funktion. Später wurde sie außen 1933/1934 und innen 1939 renoviert. Die Daten markieren verschiedene Abschnitte ihrer Geschichte, vom mittelalterlichen Patronat bis zu den getrennten Renovierungsarbeiten im 20. Jahrhundert.
Die Kirche des Erzengels Michael hat einen 30 Meter hohen Glockenturm mit einer 1926 errichteten Dorfuhr. Die heutige sakrale Ausgestaltung der Kirche stammt von Slavko Pengov aus Ljubljana. Am Friedhof in Sveti Vid-Miholjice liegt außerdem die Kapelle des heiligen Michael, die als Sakralbau gilt. Die ländliche Siedlung Sveti Vid-Miholjice gilt als geschütztes Kulturdenkmal.
Praktische Orientierung
Das Besucherparken in Sv. Vid-Miholjice liegt in der dritten Parkzone und ist kostenlos. Da sich Parkregelungen ändern können, prüfen Sie die Angaben vor Ihrer Anreise. So behalten Sie einen wichtigen praktischen Punkt neben den Wegen und historischen Stationen im Blick.
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