Porat: Klostergeschichte und Olivenwege
Unterkünfte in Porat
Porat verbindet ein ausgeprägtes Klostererbe mit zwei Routen, die hier beginnen. Im Mittelpunkt steht das Franziskanerkloster der heiligen Maria Magdalena; daneben bieten eine Rundwanderung und eine MTB-Route konkrete Streckenprofile für die Reiseplanung. Kulturgeschichte und Landschaft lassen sich so als unterschiedliche Schwerpunkte eines Aufenthalts betrachten.
Kulturerbe im Kloster
Das Franziskanerkloster der heiligen Maria Magdalena ist als Kulturdenkmal registriert. Seine Kirche wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut. Im Untergeschoss bewahrt ein Museum Kunst- und Haushaltsgegenstände, die das historische Leben der Drittordensfranziskaner präsentieren. So stehen Baugeschichte und Alltagsgeschichte nebeneinander: Die Kirche verweist auf ihre Bauzeit, während die Sammlung das Leben des Ordens zum Thema macht.
Im Klosterhof zeigt ein Lapidarium kroatische glagolitische Steindenkmäler, darunter die Baška-Tafel und die Valun-Tafel. Auch die Gestaltung des Außenbereichs hat eine eigene Zeitspur: Die heutige Anordnung mit Kreuzgang und zentralem Brunnen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Steindenkmäler setzen einen Schwerpunkt auf die glagolitische Schrift; die Klosteranlage ergänzt diesen um ihre Baugeschichte.
Auch außerhalb des Klosters ist Porats Geschichte mit konkreten Orten verbunden. Ein geschützter Hafen diente Schiffen als Schutz. Im weiteren Dubašnica-Gebiet liegt nahe Porat ein erhaltenes liburnisches Bergfort. Der Hafen und das Bergfort ergänzen die Klostergeschichte um maritime und archäologische Bezüge.
Routen ab Porat: Radfahren und Wandern
Die MTB-Route B413 – Srce Dubašnice startet und endet in Porat. Sie ist 18 Kilometer lang und weist 240 Höhenmeter im Anstieg auf. Ihr Verlauf führt durch Eichenwald und entlang von Trockensteinmauern, die Olivenhaine einfassen. Damit stehen für die Planung sowohl Streckenlänge und Höhenmeter als auch die Landschaft entlang der Route als konkrete Anhaltspunkte zur Verfügung.
Der 3 Kilometer lange Rundwanderweg H114 – Cesta maslina beginnt ebenfalls in Porat. Er verläuft durch dichte Eichenwälder und entlang von Trockensteinmauern, die Olivenhaine begrenzen. Die Route ist mit Dubašnias jahrhundertealter Olivenanbautradition verbunden. So verbindet sie die Wegstrecke mit einem Thema, das für die Landschaft der Umgebung prägend ist.
Für einen direkten Vergleich sind vor allem Streckenart und Länge maßgeblich: H114 ist eine 3 Kilometer lange Rundwanderung, B413 eine 18 Kilometer lange MTB-Route mit 240 Höhenmetern Anstieg. Beide beginnen in Porat; B413 endet auch dort. Diese Angaben helfen Ihnen, den geplanten Streckenrahmen und die Fortbewegungsart für Ihren Aufenthalt gegeneinander abzuwägen.
Der größere Rahmen: Općina Malinska-Dubašnica
Im übergeordneten Reiseziel Općina Malinska-Dubašnica umfasst das Wander- und Laufangebot insgesamt 50 Kilometer an Wegen. Der Wanderweg Mihojski puti verbindet Geschichte, Naturlandschaft und das Kulturerbe der Insel Krk. Die Radwege von Dubašnica führen von der Küste durch jahrhundertealte Eichenwälder und Olivenhaine ins Landesinnere. Diese regionalen Angaben ergänzen die beiden konkret in Porat beginnenden Routen um weitere Themen für die Reiseplanung.
Auch zur Geschichte der Općina Malinska-Dubašnica gehören bedeutende Kulturerbestätten: Der Glockenturm des Alten Friedhofs des heiligen Apollinar wurde 1618 errichtet und gilt bis heute als Symbol von Dubašnica. Der Friedhof markiert den Standort der ursprünglichen Pfarrkirche von Dubašnica. Damit bietet die Region neben dem Klostererbe in Porat einen weiteren historischen Bezugspunkt.
Weitere Reiseziele entdecken: Ljutići, Malinska-Dubašnica, Radići, Vantacici, Kremenići, Sveti Vid-Miholjice, Milovcici, Sveti Anton
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Malinska-Dubašnica.