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Grobnik: Dorfgeschichte und St.-Michael-Kirche

Unterkünfte in Grobnik

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grobnik und die St.-Michael-Kirche

Grobnik, auch Gromnik genannt, ist ein kleines Dorf in Ost-Zentralistrien. Die Kirche des heiligen Michael steht am örtlichen Friedhof, leicht oberhalb des Dorfes. Schon im 13. Jahrhundert gab es an diesem Standort eine Kirche; die Kirche des heiligen Michael wird im 15. Jahrhundert erwähnt. Ihre heutige Form stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Zeitangaben unterscheiden also den älteren Kirchenstandort von der späteren Gestalt des heutigen Bauwerks.

Grobnik war eine von sechs Kaplaneien des ehemaligen Bistums Pićan. Damit verbindet sich die Baugeschichte des Ortes mit seiner früheren kirchlichen Rolle. Die Kapelle des heiligen Michael in Grobnik ist Teil des sakralen Kulturerbes im Gebiet Pićan. Ein Bericht aus dem Jahr 2005 beschreibt die vollständige Restaurierung des Kirchenäußeren. Dazu gehörten Dach, Vorhalle, Wände, Fenster, Türen und Entwässerungsrinne.

Der Weg des heiligen Rochus 702 ist eine Bildungsroute in der Region Pićan. Der Bildungsweg beginnt in Pićan und hat zwölf Informationspunkte. Die Route führt durch den Wald bis zur Quelle des heiligen Nicephorus und zum Sopot-Wasserfall. Dieser ist 24,5 Meter hoch; an seinem Fuß liegt ein türkisfarbener See. In der Region Pićan ist der Wasserfall Teil eines ökologisch bedeutsamen Gebiets. Routendetails können sich ändern, und die Bedingungen am Wasserfall sind saisonabhängig. Prüfen Sie deshalb vor der Planung den aktuellen Routenverlauf.

Pićan und die Općina Pićan

Die Općina Pićan liegt im zentralen Istrien, im Gebiet Labinština, umfasst 51 Quadratkilometer und ist von Feldern und Weinbergen umgeben. Die historische Stadt Pićan ist Sitz der Gemeinde und liegt auf einem markanten Kalksteinhügel westlich des Čepićko polje.

Im historischen Pićan erzählen Bauwerke von unterschiedlichen Epochen. Das monumentale Stadttor stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1613 für Bischof Antonio Zara restauriert. Der Glockenturm aus weißem Kalkstein wurde 1872 erbaut und ist 48 Meter hoch. An seinem Fuß ist ein historisches Steinmaß erhalten, mit dem die Abgaben der Untertanen gemessen wurden. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung erhielt ihre heutige äußere Form durch den Umbau von 1753; ihr Inneres wurde unter Bischof Piccardia barockisiert.

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Zu den Aussichtspunkten in Pićan gehört Franz Ferdinand, von wo aus die hügelige Landschaft Zentralistriens zu sehen ist. Der Aussichtspunkt St. Helena liegt am anderen Ende der historischen Siedlung und ist nach einer Kirche benannt, die dort einst stand. Beim natürlichen Aussichtspunkt an der Michaelskirche in Pićan ergänzt die 1999 von Nane Zavagno geschaffene Steinskulptur „Die Familie“ den Ort. Durch einen kleinen Durchgang gelangt man in die Gärten; von dort ist der am besten erhaltene Teil der Stadtmauer zu sehen.

PetiVina findet am ersten Juniwochenende in Pićan statt und bringt Winzer, Weinliebhaber, lokale Produkte und hausgemachtes Kunsthandwerk zusammen. Prüfen Sie vor der Reise den konkreten Termin und das Programm der jeweiligen Ausgabe, da beides sich ändern kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Pican, Sveta Katarina, Zajci, Krbune

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Pićan.

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