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Grumolo delle Abbadesse: Reis, Landschaft und Geschichte

Unterkünfte in Grumolo Delle Abbadesse

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grumolo delle Abbadesse ist durch seine Reiskultur und sein historisches Bauerbe geprägt. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt hier suchen, können diese Themen Ihrer Reise eine Richtung geben: Sie können den Schwerpunkt auf die Reisfelder und regionalen Sorten legen oder auf die Baugeschichte von Villen und Kapellen. Auch die Jahreszeit setzt einen eigenen Akzent. Im April und Mai stehen die Reisfelder für die Aussaat unter Wasser; im September findet regelmäßig die Festa del Riso statt.

Reisfelder, Sorten und Septemberfest

Im Gebiet des historischen Lehens der Äbtissinnen gibt es seit mehr als 500 Jahren Reisfelder. Dazu zählen Flächen in der Gemeinde Grumolo delle Abbadesse ebenso wie nahegelegene, historisch dokumentierte Felder. Heute werden hier die Reissorten Vialone Nano und Carnaroli angebaut und vermarktet. Die Gemeinde hat den vor Ort erzeugten Reis mit einer De.Co.-Bezeichnung anerkannt. Der Vialone Nano di Grumolo delle Abbadesse ist außerdem ein von der Region Veneto unterstütztes Presidio Slow Food.

Die Festa del Riso verbindet den Ort seit mehreren Jahrzehnten regelmäßig im September mit seiner Reistradition. Die Reiskultur ist damit nicht nur ein Produktmerkmal, sondern ein wiederkehrender Teil des örtlichen Jahreslaufs.

Eine Landschaft im Rhythmus der Aussaat

Im April und Mai, wenn die Reisfelder für die Aussaat unter Wasser stehen, erhält die Landschaft einen eindrucksvollen, lagunenartigen Charakter. In den Feldern sind Störche, Reiher, Wildenten, Teichhühner und Kiebitze anzutreffen. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich ein klarer Unterschied zwischen diesem saisonalen Landschaftsbild und dem ganzjährig überlieferten historischen Thema des Reisanbaus.

Die Reiswirtschaft hat die Landschaft auch langfristig geformt: Dazu gehörten die Urbarmachung des Landes, Rodungen, die Trockenlegung von Feuchtgebieten und der Bau von Bewässerungskanälen. Bereits 1618 wurde der schiffbare Kanal Meneghina angelegt. An einer dazugehörigen Anlegestelle legten Boote für den Reistransport zu den Kornspeichern an. Der Kanal und die Anlegestelle erzählen von einer Zeit, in der der Transport des Reises Teil der örtlichen Wirtschafts- und Landschaftsgeschichte war.

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Villen und Kapellen: Baugeschichte vor Ort

Mehrere historische Gebäude geben der Reise einen architekturgeschichtlichen Schwerpunkt. Die Barchessa wurde 1200 als Hof und Lagerhaus für Naturalabgaben an die Nonnen errichtet. Nachdem das frühere Gebäude verfallen war, wurde sie 1710 wiederhergestellt. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Abschnitte ihrer Geschichte: die frühe Funktion als Ort für Abgaben und Lagerung sowie die spätere Wiederherstellung.

Die Villa Canal, früher Villa Rossi di Schio, stammt aus dem 17. Jahrhundert und liegt an der Via Piave am Rand des Zentrums von Grumolo delle Abbadesse. Zu ihrem Komplex gehört eine 1697 errichtete Kapelle. Ein weiteres architektonisches Beispiel ist die Kapelle La Favallina neben dem Park der Villa Piovene. Sie steht für die vicentinische Architektur des 17. Jahrhunderts; ihre Urheberschaft wird Carlo Borrella zugeschrieben. Im Park der Villa Godi–Piovene stehen jahrhundertealte Bäume.

Auch die Villa Chiericati gehört zu den historischen Architekturthemen des Ortes. Ihre Urheberschaft wird Andrea Palladio zugeschrieben. Grundlage dieser Zuschreibung sind eigenhändige Zeichnungen des Meisters, die in Großbritannien aufbewahrt werden. Zusammen bilden diese Gebäude und die Reistradition unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Aufenthalt: die Geschichte eines landwirtschaftlich geprägten Gebiets und die Entwicklung seiner Architektur.

Weitere Reiseziele entdecken: Recoaro Terme, Sovizzo, Romano D'ezzelino, Villaganzerla, Montegaldella, Pianezze, Sarcedo, Monteviale.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.

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