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Pianezze: Kirchen, Villen und Kirschkultur

Unterkünfte in Pianezze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pianezze liegt am Vorlandsaum der Hochebene von Asiago. Die Themen, die den Ort für eine Reise prägen, reichen von sakraler Kunst und Villenarchitektur bis zu Kirschanbau und Wegen durch die Landschaft. Die Ortsgeschichte lässt sich an konkreten Kirchen, Oratorien und Villen nachvollziehen; zugleich machen saisonale Kirschtraditionen und benannte Wege den Bezug zur Umgebung sichtbar.

Landschaft, Kirschkultur und Wege

Das Gemeindegebiet von Pianezze erstreckt sich teils über Hügelland und teils über flaches Land. Sanfte Hügel entlang der Kirschroute werden während der Kirschblüte im April zu einem Naturschauspiel. Für Ihre Reisezeit lassen sich zwei saisonale Akzente unterscheiden: Im April prägt die Blüte das Landschaftsbild; ab Mitte Mai werden Kirschen an zahlreichen Ständen entlang der Straßen und bei traditionellen Festen präsentiert. In Pianezze werden außerdem IGP-Kirschen, Weinreben und Oliven als hochspezialisierte Kulturen angebaut.

Der Sentiero dei Ciliegi führt von Pianezze nach Marostica; anschließend kann der Weg wieder nach Pianezze zurückgegangen werden. Wenn Sie diese Route in Ihre Planung aufnehmen, können Sie Marostica als Ziel und die Rückkehr nach Pianezze mitdenken. Pianezze ist zudem eine Station der „Strada della Ciliegia“.

Kirchen und sakrale Kunst

Die Pfarrkirche San Lorenzo wurde zwischen 1753 und 1754 vollständig neu errichtet. In der Kirche befindet sich ein Freskenzyklus des aus Padua stammenden Malers Giuseppe Graziani (1699–1760). Baugeschichte und Kunstwerk bieten unterschiedliche zeitliche Anknüpfungspunkte: Der Neubau gehört in die Mitte des 18. Jahrhunderts, während die Lebensdaten Grazianis den Künstler einordnen.

Die Kirche San Nicolò wurde 1981 von der Alpini-Vereinigung von Pianezze restauriert. Ihr Fresko stammt von einem unbekannten Künstler. Im oberen Bereich sind die Madonna mit Kind sowie möglicherweise das Haus von Nazareth oder die Kirche San Nicolò dargestellt; darunter erscheinen die Heiligen Nikolaus und Oswald. Das obere Motiv bleibt dabei offen, während die beiden Heiligen klar benannt sind.

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Das Oratorio dei SS. Filippo e Giacomo wurde erstmals 1262 erwähnt. Es bewahrt ein Freskofragment der Jungfrau mit dem Kind aus der zweiten Hälfte des 15. oder vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Die erste Erwähnung des Oratoriums und die spätere Datierung des Fragments beziehen sich auf unterschiedliche historische Bezugspunkte. Im Oratorio di San Leonardo befindet sich ein Ölgemälde aus der Zeit um 1700: Es stellt den heiligen Leonhard dar, der Künstler ist unbekannt. So begegnen in den Oratorien sowohl ein datiertes Freskofragment als auch ein Gemälde mit unbekannter Urheberschaft.

Villen und historische Architektur

Die Villa Maroso ist ein quadratisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Im piano nobile, dem Hauptgeschoss, sind Säulen erhalten, die früher den Architrav einer Loggia trugen, die später geschlossen wurde. Im Innenhof bewahrt die Villa außerdem einen originalen Brunnen mit gemauerter Terrakotta-Einfassung und originalen hydraulisch-mechanischen Mechanismen. An diesem Bauwerk treffen somit ein Detail der früheren Loggia und die erhaltene Brunnenanlage im Innenhof aufeinander.

Casa Rigo besitzt einen zentralen Turmkörper, zwei seitliche Flügel und ein mit Terrakotta verziertes Gesims. Der Turmkörper diente früher als Taubenschlag. Die Beschreibung verbindet damit die Gliederung des Gebäudes mit einer früheren Nutzung des Turms.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.

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