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Borca Di Cadore: Wege, Architektur und Traditionen

Unterkünfte in Borca Di Cadore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borca di Cadore ist ein Bergdorf im Boite-Tal in der Provinz Belluno. Wege durch Wald- und Wiesenlandschaften, die Architektur des Villaggio Eni und lokale Traditionen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Auch saisonale Freizeitangebote setzen je nach Reisezeit eigene Akzente.

Wege zwischen Wald, Wiesen und Panorama

Der Spaziergang zur Cascata di Borca beginnt in Borca, führt über eine Brücke über den Boite und verläuft anschließend über eine Forstpiste durch einen Tannenwald. Bei der Cascata gibt es eine ausgestattete Picknickfläche. Da sich Ausstattungsdetails ändern können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein kurzer Check.

Eine andere Wegbeschreibung betrifft Weg Nr. 468: Von Borca di Cadore/Serdes steigt er sanft nach Westen zu den Wiesen rund um Taulà de Tiera auf 1.271 m an. An der Forcella Forada trifft Weg Nr. 468, der von Tièra herführt, auf Weg Nr. 480. Forcella Forada bietet ein sehr weites Panorama. Das Rifugio Città di Fiume ist eine Etappenstation auf der Alta Via delle Dolomiti Nr. 1.

Architektur und bauliches Erbe

Das Villaggio Eni in Borca di Cadore wurde von Edoardo Gellner entworfen; seine Entstehungszeit wird mit 1954 bis 1962 angegeben. Die Kirche Nostra Signora del Cadore im Villaggio Eni besitzt Außenfronten aus rohem Beton, ein steil geneigtes Satteldach und einen Glockenturm mit einer Stahlspitze. Ein Satteldach besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die am First zusammentreffen. So lässt sich die Dachform auch ohne Fachbegriffe einordnen.

Die Lunga Via delle Dolomiti folgt der Trasse der ehemaligen Dolomitenbahn. Erhalten sind originale Bahnhöfe, Tunnel und Brücken. Diese Bauwerke gehören ebenso zum historischen Charakter der Strecke wie ihr Verlauf auf der früheren Bahntrasse.

Kultur und Traditionen

In Borca di Cadore wird noch Ladinisch gesprochen. Die Sprache ist in der Volkssprache des Lateins verwurzelt und ein starkes Symbol der Identität. In der Pfarrkirche der Heiligen Simon und Taddeo befindet sich außerdem eine G.-Callido-Orgel von 1791.

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Das Fest der heiligen Anna, der Schutzpatronin des Ortes, wird jeden Juli mit Gottesdiensten, Musik, Volksspielen und traditionellen Gerichten gefeiert. Dazu gehören Polenta mit Pastin und Apfelküchlein. Wenn Sie wegen des Festes planen, prüfen Sie die konkreten Termine vor Ort.

Freizeit zu verschiedenen Jahreszeiten

Der Happy Park bietet einen ausgestatteten Spielbereich mit Rutschen, Schaukeln, Holzelementen und Wippen. Außerdem gibt es eine kleine Pumptrack- und Fahrradstrecke für Fahrräder und Mountainbikes. Einzelne Ausstattungsdetails können sich ändern; prüfen Sie vor dem Besuch, welche Angebote aktuell vorhanden sind.

In Villanova wird jeden Winter ein 3 km langer Rundkurs für den Skilanglauf präpariert. Der Rundkurs beginnt nur wenige Minuten vom Ortszentrum entfernt; seine Präparierung hängt von den Winterbedingungen ab. Eine Natureisbahn wird jeden Winter geöffnet, sofern es das Wetter erlaubt.

Die Reisezeiträume unterscheiden sich deutlich: Das Fest der heiligen Anna findet im Juli statt, während Langlauf und Natureisbahn zum Winter gehören. Beim Rundkurs ist die Präparierung an die Winterbedingungen gebunden, bei der Natureisbahn entscheidet das Wetter über die Öffnung.

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