Zum Inhalt

Castello Lavazzo: Steinhandwerk und Geschichte

Unterkünfte in Castello Lavazzo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

In Castello Lavazzo kommen für kulturhistorisch Interessierte das traditionelle Steinhandwerk, die Befestigung Gardona und die Kirche der Heiligen Quirico und Giulitta als unterschiedliche Themen zusammen. Wenn Sie ein Hotel in Castello Lavazzo suchen, können diese Schwerpunkte bei der inhaltlichen Planung Ihres Aufenthalts helfen: Sie reichen von örtlicher Arbeitsgeschichte über eine Wanderroute bis zu Baugeschichte und sakraler Kunst.

Steinhandwerk und Funde im Museum

Das Museo della Pietra e degli Scalpellini dokumentiert die traditionellen Tätigkeiten des Steinbrechens und Steinmetzhandwerks, von denen der Ort lebte. Es ist in fünf thematische Bereiche gegliedert. Im Erdgeschoss zeigt eine archäologische Ausstellung Funde aus der Römerzeit aus dem Gebiet von Castellavazzo. Der fünfte Bereich widmet sich dem steinbezogenen Erbe von Castellavazzo und zeigt Werkzeuge, Fotografien sowie Zeitzeugnisse über die örtlichen Steinmetzgenerationen. So stehen archäologische Funde neben materiellen und persönlichen Spuren der örtlichen Arbeit mit Stein.

Vom 25. März 2024 bis zum 31. Dezember 2030 ist das Museum samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor der Anreise.

Gardona und der Weg zur Befestigung

Die Befestigung Gardona entstand wahrscheinlich als Außenposten von Castello Lavazzo während des Gotenkriegs von 535 bis 553. Von der Anlage sind nur die Überreste des Turms mit seinem ungewöhnlichen dreieckigen Grundriss erhalten. Ein Wanderweg führt von der Zementfabrik oberhalb der Eisenbahnstrecke zu den Ruinen und folgt dem Verlauf einer alten römischen Straße. Die Ruinen sind über diesen Weg zugänglich. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort, bevor Sie losgehen.

Bei Gardona stehen zwei unterschiedliche historische Aspekte nebeneinander: Die wahrscheinliche Entstehung als Außenposten ordnet die Befestigung zeitlich ein, während der dreieckige Grundriss die Form des erhaltenen Turms beschreibt. Der Weg verbindet die Ruinen außerdem mit dem Verlauf einer alten römischen Straße.

Anzeige

Kirche und sakrale Kunst

Die Kirche der Heiligen Quirico und Giulitta stammt aus dem Jahr 1165 und wurde 1524 erweitert. Das Altarbild von Egidio Dall’Olio stellt das Martyrium der heiligen Giulitta und ihres Kindes San Quirico dar. Baugeschichte und Bildthema bieten damit unterschiedliche Anhaltspunkte: Die Jahreszahlen ordnen das Gebäude zeitlich ein, während das Altarbild die Heiligen und ihr Martyrium in den Mittelpunkt rückt.

Auch die Datierungen unterscheiden sich: Gardonas Ursprung wird wahrscheinlich in die Jahre 535 bis 553 eingeordnet; bei der Kirche sind das Baujahr 1165 und die Erweiterung von 1524 konkret benannt. Wenn Sie die historischen Themen für Ihren Aufenthalt gewichten, treffen damit eine vorsichtig eingeordnete Entstehungsgeschichte und zwei datierte Bauphasen aufeinander.

Für die Reiseplanung geben Museum und Gardona unterschiedliche Anhaltspunkte. Beim Museum sind Tage und Uhrzeiten für einen festgelegten Zeitraum angegeben; für den Weg zur Befestigung sollten Sie die örtlichen Bedingungen vor dem Start prüfen. So können Sie das Museumszeitfenster und die Wanderung als verschiedene Schwerpunkte planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Pescul, Paderno, Corte, Pian Molin-costa di Mezzo, Cimasappada, Feltre, Villanova, Rivamonte Agordino

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.