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Collicello: mittelalterliche Mauern, Kirchen und Wanderwege

Unterkünfte in Collicello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Collicello bewahrt weitgehend sein mittelalterliches Erscheinungsbild und verbindet befestigte Bauwerke mit Kirchenkunst und Wegen durch die Wälder rund um den Ort. Für Ihre Reiseplanung bieten die unterschiedlich langen Wanderoptionen, die Baugeschichte und die örtlichen Kirchen verschiedene Schwerpunkte.

Wandern und Orientierung

Auf der Route „AMELIA E I BOSCHI DELL’AMERINO“ liegt Collicello bei Kilometer 10,6. Unmittelbar vor dem Bogen und dem Turm biegen Sie links ab und steigen in Richtung Frattuccia weiter auf.

Der Percorso Circolare di Collicello bietet drei Wanderoptionen: eine kurze Strecke von 5 Kilometern, eine mittlere von 7 Kilometern und eine lange von 11 Kilometern. Der Rundweg führt durch die Wälder rund um den Ort. Die Kilometerangaben machen die unterschiedlichen Streckenlängen vergleichbar; prüfen Sie vor einer Wanderung den aktuellen Wegzustand.

Ein weiterer beschriebener Weg beginnt im oberen Teil Collicellos und führt durch die Vegetation zu den Ruinen der Rocca di Canale. So können Sie neben dem Rundweg auch eine Route in den Blick nehmen, deren Ziel die Ruinen sind.

Befestigungen und Ortsgeschichte

Die Ringmauer ist in sehr gutem Zustand erhalten. Zum mittelalterlichen Erscheinungsbild gehören außerdem ein Eingangstor mit steinernem Rundbogen und acht Wehrtürme. Einer der Türme weist in Richtung des zerstörten Castello di Canale. Der Bau des Castrums von Collicello geht auf das Jahr 1295 zurück.

Im Nordwesten von Collicello steht ein im 14. Jahrhundert errichteter Wehrturm, der dem Castello di Canale gegenüberliegt. Von diesem Castello sind sichtbare Reste der Mauern und ein Teil eines Turms erhalten. Die Ruinen des Castello di Canale und die befestigten Mauern von Collicello werden mit Kämpfen zwischen Guelfen und Ghibellinen in Umbrien in Verbindung gebracht.

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Kirchen und Kunst

Die zentral in Collicello gelegene Kirche San Giovanni Evangelista bewahrt eine alte Pfeifenorgel. Ihr Apsisfresko zeigt die Madonna mit dem Kind, den Erzengel Michael und Johannes den Evangelisten sowie eine Ansicht von Collicello. Benedetto Cascianelli schuf das Fresko im Jahr 1948; religiöse Motive und Ortsansicht erscheinen darin gemeinsam.

Unmittelbar außerhalb von Collicello steht die ländliche Kirche Madonna delle Grazie. Im Inneren befinden sich große Freskenfelder, die in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert werden, sowie zahlreiche an den Wänden angebrachte Votivgaben. Das Fest zu Ehren der Madonna delle Grazie wird jährlich am 16. Juli gefeiert. Prüfen Sie für Ihre Reise die aktuellen Festtermine.

Überlieferungen und Fava Cottòra

Neben der franziskanischen Einsiedelei befindet sich eine noch sichtbare Grotte. Der Überlieferung zufolge suchte Franz von Assisi dort Zeit für Gebet und Meditation. In der Ortschaft Galisciano liegen außerdem die Ruinen eines Franziskanerklosters namens Speco di S. Francesco. Der Überlieferung zufolge hielt sich Franz von Assisi im Speco auf.

Auch eine regionale Hülsenfrucht gehört zu den Themen, die sich mit Collicello verbinden: Die Fava Cottòra ist als Slow-Food-Presidio anerkannt. Acht Produzenten erzeugen die Fava Cottòra; kennenlernen können Sie die Hülsenfrucht in Collicello und Frattuccia. So stehen neben Wanderungen und Baugeschichte auch die lokale Esskultur als eigener Schwerpunkt für Ihre Reise zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Giove, Casteldelmonte, Ferentillo, Allerona, Cecalocco, Castel Dell'aquila, Schifanoia, Macchie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Terni.

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