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Farnocchia: Wanderwege zum Monte Gabberi und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Farnocchia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Farnocchia verbindet Wanderziele wie den Monte Gabberi mit einer Ortsgeschichte, die vom mittelalterlichen Bergbau bis zu sakraler Kunst reicht. Wenn Sie ein Reiseziel nach seinen Wegen und kulturellen Themen auswählen, finden Sie hier beides in konkret benannten Stationen: Wanderungen mit Start in Farnocchia, die Kirche San Michele Arcangelo und historische Spuren im Gemeindegebiet. Auch die Sagra del Magnifico Tordello gehört zum Jahreslauf des Ortes.

Wandern am Monte Gabberi

Der Monte Gabberi ist 1.108 Meter hoch. Von Farnocchia aus erreichen Sie ihn zu Fuß in 40 bis 50 Minuten. Er gilt als natürliche Terrasse über dem Meer; von dort reicht der Blick vom Golf von La Spezia über Livorno bis zur Insel Gorgona, wenn das Wetter die Sicht zulässt.

Der CAI-Weg 114 verbindet Valdicastello, Sant’Anna, die Foce di Farnocchia, Farnocchia und Culerchia bei Le Mulina. Der Weg 114A beginnt in Farnocchia an der Abzweigung bei der Marginetta di Cima alle Selve und führt über Pietralunga am Monte Gabberi weiter zum Il Callare. Während die Wegbeschreibung des 114 mehrere Orte in einer Verbindung nennt, beschreibt der 114A einen Verlauf mit eigenem Ausgangspunkt und weiteren Wegpunkten.

Eine Rundwanderung beginnt in Farnocchia, führt über den Monte Gabberi und die Foce di Farnocchia zum Monte Lieto und kehrt nach Farnocchia zurück. Sie ist mit dem Schwierigkeitsgrad E eingestuft und dauert etwa 3 Stunden und 30 Minuten. Schwierigkeit und Dauer sind subjektive Einschätzungen. Hier gehören also sowohl die Rückkehr zum Ausgangspunkt als auch eine ungefähre Dauer zur Routenbeschreibung. Bei dieser Rundwanderung können Bedingungen und zeitliche Abläufe variieren; prüfen Sie die Angaben vor dem Aufbruch.

Kirche und Geschichte

Die Kirche San Michele Arcangelo soll aus der Zeit vor dem Jahr 1000 stammen. Fünf Altäre sind mit mehrfarbigem, eingelegtem Marmor verziert. In der Kirche befindet sich außerdem ein 1497 von Lorenzo Stagi geschaffenes Ziborium, das heute als Taufbecken verwendet wird. So stehen die vorsichtige Datierung der Kirche, ihre Altarausstattung und die heutige Nutzung eines datierten Kunstwerks nebeneinander.

Auch die Bergbaugeschichte ist konkret verortet: Im Gemeindegebiet wurden 1349 am Bottino und am Cuor della Vena Silberblei und Antimon abgebaut. Die Ortsgeschichte umfasst damit neben der Kirche auch zwei benannte Stellen des historischen Abbaus.

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Die Lage des Schlosses von Farnocchia wird zwischen den Weilern Broto, Le Piastre und Cerro vermutet. Im Jahr 1202 zerstörte Lucca das Schloss wegen seiner Treue zu den Cattani; fast unmittelbar danach wurde es wieder aufgebaut. Die Filarmonica di Santa Cecilia wurde 1850 in Farnocchia gegründet.

Sommerfest und Sant’Anna

Die Sagra del Magnifico Tordello findet jedes Jahr während fast des gesamten Sommers in Farnocchia statt. Die konkreten Termine variieren von Jahr zu Jahr. Prüfen Sie daher bei Ihrer Planung die Veranstaltungsdaten für das betreffende Jahr.

Auch Sant’Anna di Stazzema lässt sich in den Wanderzusammenhang einbeziehen. Das Museo Storico della Resistenza di Sant’Anna di Stazzema befindet sich im Gebäude der ehemaligen Grundschule des Ortes, nahe dem Kirchenplatz an der Via Coletti 22. Derselbe Weg kann auch von Farnocchia aus nach Sant’Anna di Stazzema genommen werden; die Route Farnocchia–Sant’Anna gehört zu den Sentieri Alta Versilia.

Weitere Reiseziele entdecken: Levigliani, Retignano, Palagnana, Culla, Terrinca

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stazzema.

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